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Stadtforschung − den urbanen Wandel in seiner Vielfalt verstehen und gestalten

Die Urbanisierung des frühen 21. Jahrhunderts unterliegt einer enormen Dynamik: Urbane Räume entstehen, wachsen und verändern sich, ihr Wandel ist vielgestaltig und verläuft zunehmend diskontinuierlich und disparat. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist ein zentrales Anliegen der raumwissenschaftlichen Stadtforschung des ILS. Wir untersuchen die verschiedenen Dimensionen des urbanen Wandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und international vergleichend. Im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft entstehen daraus wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume.

Im Fokus unserer Forschung stehen drei Forschungsschwerpunkte.

Die Urbanisierung des frühen 21. Jahrhunderts unterliegt einer enormen Dynamik: Urbane Räume entstehen, wachsen und verändern sich, ihr Wandel ist vielgestaltig und verläuft zunehmend diskontinuierlich und disparat. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist ein zentrales Anliegen der raumwissenschaftlichen Stadtforschung des ILS. Wir untersuchen die verschiedenen Dimensionen des urbanen Wandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und international vergleichend. Im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft entstehen daraus wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume.

Im Fokus unserer Forschung stehen drei Forschungsschwerpunkte.

Aktuelles

4.Nov. 2025

IGA 2027: Impulse für Wirtschaft, Tourismus und Stadtentwicklung

Die Internationale Gartenausstellung 2027 ist ein zentrales Zukunftsprojekt für das Ruhrgebiet. Sie soll weit über gärtnerische Gestaltung hinaus Impulse für Wirtschaft, Tourismus und Stadtentwicklung setzen. Überall im Ruhrgebiet laufen die Vorbereitungen – und viele Akteure fragen sich, was sie beitragen können. Am 31. Oktober lud die IHK zu Dortmund Unternehmer*innen ein, um über wirtschaftliche Potenziale der IGA zu sprechen. ILS-Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Weith zeigte, welche Chancen die IGA 2027 für die regionale Wirtschaft eröffnen kann. Zur Meldung

29.Okt. 2025

Gastwissenschaftlerin aus Italien am ILS

Das ILS freut sich, die Studentin Nicole Passoni von der Universität Bergamo (Italien) begrüßen zu dürfen. Während ihres Aufenthalts wird sie die Strategien zur Stadterneuerung und die Gestaltung des Dortmunder Hafenquartiers und des Phoenix-Sees kritisch analysieren. Ihre Forschungsarbeit, die von Stefano Cozzolino (ILS) und Emanuele Garda (Universität Bergamo) betreut wird, stellt eine wichtige Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen dar.

28.Okt. 2025

Das ILS beim Dortmunder Forum Stadtbaukultur

Die ILS-Wissenschaftler*innen Dr. Shaojuan Xu und Dr. Bastian Heider haben am 27. Oktober die Ergebnisse des Projekts CATCH4D im Dortmunder Rathaus präsentiert. Dabei wurden unter anderem die 3D-Wärmelandkarte des Dortmunder Stadtgebiets und ein 3D-Schattensimulationstool zur Analyse urbaner Hitzebelastung vorgestellt. Vom Projektpartner, dem Umweltamt Dortmund, gab es von Sophie Arens Informationen zum Durchgrünungskonzept der Stadt Dortmund. Zudem stellte Viola Schulze Dieckhoff die neue Klimaagentur der Stadt vor. Mehr…

27.Okt. 2025

ILS-TRENDS [EXTRA] 04/25: Geodaten für das Klima – Neue Ansätze transformativer Forschung

Die Zukunftsfähigkeit urbaner Räume entscheidet sich daran, wie entschlossen Städte heute auf die Doppelherausforderung von Klimaschutz und Klimaanpassung reagieren. Die Erschließung und Verknüpfung neuartiger (Geo-)Datenpotenziale und partizipativer Werkzeuge ermöglicht es Städten, Entscheidungs- und Planungsprozesse zu unterstützen, zu evaluieren und transparenter zu gestalten. Ein Team des ILS stellt im aktuellen ILS-TRENDS [EXTRA] die Ergebnisse des Projekts CATCH4D vor, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Klimaschutz und die Klimaanpassung der Stadt Dortmund mit einer innovativen Kombination aus datenbasierten Tools und konkreten Beteiligungsaktionen voranzutreiben. Zum Heft

9.Okt. 2025

Wohnen macht Stadt: (Neues) Wohnen in Zentren

Innenstädte stehen angesichts tiefgreifender struktureller Veränderungen unter erheblichem Druck: Der Bedeutungsverlust des stationären Einzelhandels infolge des Onlinehandels, zunehmende Leerstände, das Verschwinden großer Warenhäuser und ein verändertes Mobilitätsverhalten stellen Kommunen vor komplexe Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Spielräume für die Umnutzung zentral gelegener Immobilien und Flächen. Gefragt sind stadtentwicklungspolitische Ansätze, die urbane Zentren als vielfältige, lebenswerte (Wohn-)Räume jenseits rein konsumorientierter Nutzungen neu denken. Beim Fachforum am 11. Dezember ab 14 Uhr wollen wir digital diskutieren, wie diese transformativen Prozesse gelingen können. Weitere Infos und Anmeldung

Publikationen

24.Apr. 2025

Stadt und Bildung

Isabel Ramos Lobato, ILS-Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe „Sozialraum Stadt“ hat einen Beitrag für das „Handbuch Stadtsoziologie“ verfasst. Der Beitrag beleuchtet, wie hoch das Ausmaß der sozialen Segregation an Grundschulen in Deutschland ist, welche potenziellen Folgen die zunehmende Entmischung der Schulen haben kann und welche Faktoren Schulsegregation beeinflussen. Dazu gehören residentielle Segregationsmuster, die individuelle Schulwahl sowie institutionelle Faktoren, wie bspw. Aufnahmeregularien und schulische Profilbildung. Dabei zeigt sich: Sozialräumliche Mischung im Quartier führt nicht zwangsläufig zu gemischten Grundschulen. Kinder mit unterschiedlichem sozioökonomischem Hintergrund sind in der Schule zumeist deutlich stärker segregiert als in den Stadtteilen, in denen sie aufwachsen. https://doi.org/10.1007/978-3-658-42419-0_30-1. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.

22.Apr. 2025

Kommunen als (Zwischen-)Investoren im Innenstadtumbau. Rahmenbedingungen und Handlungsansätze am Beispiel der Transformation früherer Warenhäuser.

Nina Hangebruch, Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Raumbezogene Planung und Städtebau, hat einen Artikel über die Transformation früherer Warenhäuser als eine zentrale Aufgabe im Innenstadtumbau veröffentlicht. Darin werden, ausgehend von den aktuellen Herausforderungen in den Innenstadtzentren und den Rahmenbedingungen für Kommunen als Immobilienmarktakteure, die Ergebnisse einer empirischen Analyse zur Rolle der Kommunen bei der Umnutzung früherer Warenhäuser geschildert und reflektiert. Der Artikel erschien in der Ausgabe 230 der Fachzeitschrift „RaumPlanung“. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.

22.Apr. 2025

In kommunaler Verantwortung. Innenstadtumbau durch Transformation früherer Kauf- und Warenhäuser

In einem Artikel in der Fachzeitschrift “pnd – rethinking planning” befasst sich die ILS-Wissenschaftlerin Nina Hangebruch gemeinsam mit einem Kollegen von der TU Dortmund mit vakanten Kauf- und Warenhäusern als Schlüsselgebäude des Nutzungswandels von Innenstadtzentren. Anhand eines theoretischen Modells zur Transformationsfähigkeit und zweier aktueller Projekte aus Lübeck und Hanau wird dargestellt, wie Kommunen die Transformation ihrer Innenstadtzentren durch die Reaktivierung früherer Kauf- und Warenhäuser vorantreiben können. Dabei werden Schlüsselfaktoren für die Entwicklung passfähiger Nutzungskonzepte und akteursbezogene Aspekte für die kommunale Transformationsfähigkeit diskutiert.
https://doi.org/10.18154/RWTH-2025-03382. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.

27.März 2025

Managing potential impacts and uncertainties of high-speed rail access at local level: Insights from four German cities

Angelika Münter, Wissenschaftlerin aus der Forschungsgruppe Mobilität und Raum, hat gemeinsam mit anderen Kolleg*innen einen Beitrag in der Fachzeitschrift „Erdkunde“ veröffentlicht. Darin wird empirisch untersucht, wie lokale Akteure mit den potenziellen Auswirkungen und Unsicherheiten umgehen, die mit einer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke (HSR) verbunden sind. Mittels Experteninterviews und unter Verwendung des konzeptionellen Rahmens der strategischen Planung zeigen wir, dass sowohl lineare als auch adaptive Strategien erforderlich sind, um mit Ungewissheiten umzugehen. Darüber hinaus kann sich die Antizipation potenzieller Auswirkungen durch Politiker und Planer mit einem langfristigen Horizont angesichts der komplexen Dynamik als vorteilhaft erweisen.
https://doi.org/10.3112/erdkunde.2025.01.01. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.

21.März 2025

In Aufstellung befindliche Ziele der Raumordnung und ihre Vorwirkungen

ILS-Wissenschaftler Jonas Marschall hat in der Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht einen Beitrag veröffentlicht. Der Planungsdruck in der Raumordnung ist in Anbetracht ihrer zentralen Bedeutung für räumliche Transformationsprozesse und der Vielzahl an neuen gesetzlichen Vorgaben hoch. Die auf mittelfristige Zeiträume ausgelegten Raumordnungspläne müssen kurzfristig an aktuelle Anforderungen angepasst werden. Bereits im Verfahren kommen den vorgesehenen und den in Aufstellung befindlichen Zielen der Raumordnung Wirkungen mit Bedeutung für die Planungs- und Genehmigungspraxis zu. Schon vor dem formellen Abschluss des Planungsverfahrens können künftige Ziele der Raumordnung die Zulassung von Vorhaben begünstigen oder eine Grundlage für die befristete Untersagung von Vorhaben sein. Dem überragenden öffentlichen Interesse am Ausbau der erneuerbaren Energien wird dabei in Bezug auf den Windenergieausbau durch Sonderregelungen Rechnung getragen. Hinweis: Der Beitrag wurde vor Einführung der Neuregelung in § 9 Abs. 1a BImSchG zur Planungssicherung für Windenergiegebiete verfasst und angenommen. Die veränderte Rechtslage bezieht sich nur auf die Aussagen über Windenergieprojekte, ansonsten sind die Ausführungen des Beitrags weiterhin aktuell! Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.

Veranstaltungen

WalkUrban Final Conference

The conference will take place on Wednesday 6th March 2024 (hybrid) and Thursday 7th March 2024 (in-person) at the ILS- Institute for Regional and Urban Development in Dortmund, Germany. We invite both practitioners and academics from different European countries to participate in our conference. More…

Forum StadtBauKultur: Bauen für Kinder

Das nächste Forum StadtBauKultur am Montag, 30. Oktober, thematisiert „Bauen für Kinder“. Dabei werden die breiten Gestaltungsmöglichkeiten bei dieser Bauaufgabe – sowohl in der pädagogischen Ausrichtung als auch in der architektonischen Raumkomposition thematisiert. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr im Baukunstarchiv in Dortmund. Zur Internetseite des Forums

Identität und Gemeinwohl – Baubestand als Ressource für Kultur und Bildung

Gesellschaftliche Anforderungen an Kultur- und Bildungseinrichtungen nehmen zu: neben energetischen Standards geht es um Ausstattungen und Gebrauchsqualitäten, die für eine Zukunftsfähigkeit der Gebäude und Anlagen zugrunde gelegt werden. Im Zuge aktueller Diskussionen um Ressourcenschutz und gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung diskutiert die Jahrestagung der Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege am 26. Oktober zum Thema „Identität & Gemeinwohl. Baubestand als Ressource für Kultur und Bildung.“ Die Tagung findet in Köln statt. Mehr…

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