Forschungsprojekt nimmt das Einkaufsverhalten im Kreis Höxter unter die Lupe

Pressemitteilung
27. August 2019

Seit einigen Jahren bekommt der Handel vor Ort zunehmend Konkurrenz, denn immer mehr Menschen kaufen auch im Internet ein. An den Gemeinden im Kreis Höxter geht dieser Trend nicht vorbei. Wie sich die möglichen Veränderungen im Einkaufsverhalten auf den Handel in der Region auswirken, untersucht jetzt das Forschungsprojekt „Digitalisierung und Onlinehandel: Fluch oder Segen für ländliche Räume?“. Das Dortmunder Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) erforscht in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und der TU Dortmund das Einkaufsverhalten in ländlichen Räumen.

Im Kreis Höxter sind die Gemeinden Borgentreich, Brakel, Marienmünster, Nieheim und Willebadessen für die Untersuchung ausgewählt worden. In diesen fünf Kommunen sollen bis Ende September insgesamt 500 Telefoninterviews durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Prolytics aus Dortmund durchgeführt werden.

Ziel der Befragung ist es, mehr über das Einkaufsverhalten zu erfahren, um gemeinsam mit den Akteuren in der Region mögliche Perspektiven für die Zentren zu diskutieren. „Mit der Teilnahme können die Befragten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Nahversorgungskonzepte in ländlichen Räumen leisten“, erläutert ILS-Wissenschaftler Frank Osterhage. Neben den fünf Kommunen im Kreis Höxter werden zehn weitere Gemeinden im Hochsauerlandkreis und im Kreis Euskirchen betrachtet. Gefördert wird das Projekt durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE).

Weitere Informationen zum Projekt „Digitalisierung und Onlinehandel: Fluch oder Segen für ländliche Räume?“ finden Sie in der Datenbank der Forschungsprojekte.

Die Pressemitteilung als Download.

Pressekontakt:
Theresa von Bischopink
ILS, Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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E-Mail: theresa.vonbischopink@ils-forschung.de