Urbanen Wandel verstehen, urbanen Wandel gestalten
Die Urbanisierung des frühen 21. Jahrhunderts unterliegt einer enormen Dynamik: Urbane Räume entstehen, wachsen und verändern sich, ihr Wandel ist vielgestaltig und verläuft zunehmend diskontinuierlich und disparat. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist ein zentrales Anliegen der raumwissenschaftlichen Stadtforschung des ILS. Wir untersuchen die verschiedenen Dimensionen des urbanen Wandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und international vergleichend. Im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft entstehen daraus wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume.
Im Fokus unserer Forschung stehen diese Forschungsschwerpunkte.
Die Urbanisierung des frühen 21. Jahrhunderts unterliegt einer enormen Dynamik: Urbane Räume entstehen, wachsen und verändern sich, ihr Wandel ist vielgestaltig und verläuft zunehmend diskontinuierlich und disparat. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist ein zentrales Anliegen der raumwissenschaftlichen Stadtforschung des ILS. Wir untersuchen die verschiedenen Dimensionen des urbanen Wandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und international vergleichend. Im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft entstehen daraus wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume.
Im Fokus unserer Forschung stehen drei Forschungsschwerpunkte.
Aktuelles
7. Erfahrungswerkstatt der Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung in Plauen
Am 8. und 9. Oktober 2026 fand in Plauen die 7. Erfahrungswerkstatt der sechs Modellkommunen des Bundesprogramms „Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Begleitstelle Städtebauförderung am ILS Research organisiert. Vertreter*innen der Modellkommunen, ihrer wissenschaftlichen Begleitungen sowie des BBSR und des BMWSB kamen zusammen, um aktuelle Erfahrungen aus der Umsetzung auszutauschen und gemeinsam Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit zu diskutieren. Mehr…
The Open City and its Allies: Urban Planning Ethics in Practice
Stefano Cozzolino, Wissenschaftler aus der Forschungsgruppe „Raumbezogene Planung und Städtebau“, hat zusammen mit Anita De Franco von der Polytechnischen Universität Mailand ein Open-Access-Sammelband herausgegeben, das sich mit dem Konzept der „offenen Stadt“ befasst. Es untersucht dessen theoretische Grundlagen, normative Implikationen sowie konkrete Umsetzungen in der zeitgenössischen Stadtplanung. Die Kapitel reichen von konzeptionellen Debatten über Offenheit bis hin zu empirischen Fallstudien und untersuchen, wie Städte zentrale Herausforderungen wie Demokratie, Freiheit, Inklusion, Kreativität, Lernen, Governance und städtischen Wandel angehen. Durch die Verknüpfung von Stadttheorie und Planungspraxis bietet der Band eine kritische und zugleich leicht zugängliche Reflexion über die Zukunft der Städte. Der Sammelband entstand im Rahmen der Arbeit der Thematischen Gruppe „Ethik, Werte und Planung“ der Association of European Schools of Planning. Mehr…
Innovationskongress NRW: Wirtschaft trifft Wissenschaft
Wie können innovative Geodaten die Klimaanpassung in Städten unterstützen? Beim Innovationskongress NRW am 8. Oktober in Düsseldorf zeigte das ILS anhand des Forschungsprojekts CATCH4D, wie Forschungsergebnisse zur Erreichung der Klimaziele beitragen können. Das Projekt und die darin entwickelte 3D-Wärmelandkarte wurden sowohl in der Ausstellung als auch im Kongressprogramm vorgestellt. Mehr…
Wissenschaft im Wirtshaus: Über dritte Orte an einem dritten Ort
Neben dem Zuhause und dem Arbeitsplatz gibt es einen weiteren informellen Ort der Zusammenkunft: den „Dritten Ort“. Bei der neuesten Ausgabe von „Wissenschaft im Wirtshaus“ im Restaurant Gdanska in Oberhausen entstand daraus eine lebhafte Diskussion. Begleitet wurde diese mit einem Impuls von ILS-Wissenschaftlerin Dr. Sabine Weck. Mehr…
Europäisches Forschungsprojekt STARTUP in Madrid
Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2026 kamen die Partner*innen des europäischen Forschungsprojekts STARTUP in der spanischen Metropole Madrid zu ihrem nächsten internationalen Konsortiumstreffen zusammen. Nach den vorangegangenen Stationen in Stockholm, Dortmund und der Slowakei bildete die Tagung in der spanischen Hauptstadt, ausgerichtet von der Universidad Complutense de Madrid (UCM) gemeinsam mit dem kreativen Kollektiv Zuloark, eine maßgebliche Weichenstellung für die zweite Halbzeit des Projekts. Mehr…
Publikationen
Remote working and sustainable commuting across socio-spatial contexts: Interactions of distance, time and workplace accessibility
ILS-Wissenschaftler*innen aus der Forschungsgruppe „Mobilität und Raum“ haben einen Aufsatz in der Fachzeitschrift „Journal of Transport Geography“ veröffentlicht. Diese Studie untersucht, wie sich Homeoffice auf das Pendelverhalten in verschiedenen sozio-räumlichen Kontexten auswirkt, wobei der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel mit der Pendeldistanz, der Pendelzeit und der Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel liegt. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, zu verstehen, wie Homeoffice das Verhältnis zwischen Arbeitsbedingungen und Mobilität verändert, um die Mobilitätswende zu fördern. https://doi.org/10.1016/j.jtrangeo.2026.104846. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Does High-speed rail influence the location decisions of knowledge-intensive firms in Germany?
Manuel Weiß, ehemaliger ILS-Wissenschaftler, und ILS-Wissenschaftlerin Angelika Münter haben gemeinsam mit Johannes Moser, Fabian Wenner und Alain Thierstein einen Artikel in der Fachzeitschrift „Tijdschrift voor Economische en Sociale Geografie“ veröffentlicht. Das Paper stellt heraus, dass eine gute Anbindung an den Hochgeschwindigkeitsbahnverkehr allein Bahnhofsumfelder noch nicht zu attraktiven Standorten für wissensintensive Unternehmen macht. Entscheidend ist das Zusammenspiel mit multimodaler Erreichbarkeit und vielfältigen urbanen Qualitäten. Das Paper entstand im Rahmen des DFG-Projekts „Brain Train? High-Speed Rail-Stationen als Kristallisationspunkte der Wissensökonomie“. https://doi.org/10.1111/tesg.70106. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Beyond the core: residential distribution and growth of work-from-home-capable employment in German city-regions
Die ILS-Wissenschaftlerin Kati Volgmann hat gemeinsam mit Anna Growe von der Universität Kassel einen Artikel in der Fachzeitschrift „Regional Studies, Regional Science“ veröffentlicht. Die Normalisierung der Arbeit von zu Hause aus („working from home“, WFH), verstanden als eine Form der Telearbeit im eigenen Zuhause, geht mit sich wandelnden Wohnmustern in Metropolregionen einher, doch ihre räumlichen Auswirkungen sind bislang noch nicht ausreichend erforscht. Dieser Beitrag untersucht die Wohnverteilung von Berufen mit hoher WFH-Eignung in deutschen Stadtregionen im Zeitraum von 2012 bis 2023 mittels einer Kombination aus Clusteranalyse und multivariater Regressionsmodelle. Die Ergebnisse deuten insgesamt darauf hin, dass die Homeoffice-Fähigkeit bestehende Metropolstrukturen nicht auflöst, sondern selektiv in ihnen verankert bleibt. https://doi.org/10.1080/21681376.2026.2722825. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Learning from real-world conditions to advance green care for mental health equity in the Global North: protocol for a transdisciplinary multi-scalar project
Die ILS-Wissenschaftlerinnen Noriko Otsuka und Kathrin Specht haben gemeinsam mit weiteren Kolleg*innen einen Artikel in der Fachzeitschrift „BMJ Open“ veröffentlicht. Dies ist das erste allgemeine Protokollpapier des Projekts „GreenMe“ und untersucht, inwieweit „Green Care“ – also die Einbindung der Natur in den Alltag, naturbasierte Gesundheitsförderung und naturbasierte Therapie – zur Verbesserung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens beitragen kann. https://doi.org/10.1136/bmjopen-2025-114034. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Partizipative Netzwerkanalyse eines urbanen Ernährungssystems: Das Beispiel der Stadt Dortmund
ILS-Wissenschaftlerinnen aus der Forschungsgruppe „Raumbezogene Planung und Städtebau“ um Melissa Leimkühler haben einen Artikel in der Fachzeitschrift „STANDORT Zeitschrift für Angewandte Geographie“ veröffentlicht. Die zunehmende Urbanisierung verschärft die Herausforderungen einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung, da Städte von externen Ressourcen abhängen und lokale Anbauflächen begrenzt sind. Die räumliche Nähe vielfältiger Akteure im urbanen Raum eröffnet Lösungsansätze, etwa durch kurze Lieferketten und regionale Versorgungsmodelle. Der Artikel untersucht das Netzwerk des Dortmunder Ernährungssystems im Jahr 2025 mittels sozialer Netzwerkanalyse, um Akteure, Kooperationen und zentrale Bedarfe sichtbar zu machen. https://doi.org/10.1007/s00548-026-01062-3. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Veranstaltungen
Auftaktveranstaltung Entsiegelungsinitiative.NRW – Entsiegelung aktiv umsetzen!
Am 17. September 2026 von 13:00 bis 15:00 Uhr stellen das LANUK und MUNV die Entsiegelungsinitiative.NRW online via Webex vor. Die Landesregierung verfolgt innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie.NRW das Ziel, die Bodenversiegelung bis 2030 im Vergleich zum Stand von 2024 zu reduzieren. Die Online-Veranstaltung gibt einen Überblick über vorhandene Instrument. Das ILS als Mitglied des Trägerkreis Allianz für die Fläche NRW unterstützt die Entsiegelungsinitiative.NRW. Mehr…
Forum Stadtbaukultur: Spaziergang im Dortmunder Hafenquartier
Mit der Entwicklung der Speicherstraße entsteht am Ostrand des Dortmunder Hafens ein neuer Zukunftsort. Auf 13,5 Hektar entsteht ein urbanes Quartier, in dem Arbeiten, Kultur, Gastronomie und öffentlicher Raum zusammenkommen, mit dem Ziel, einen lebendigen Nutzungsmix mit hoher Aufenthaltsqualität und nachhaltiger Ausrichtung zu schaffen. Der Stadtspaziergang wird durch das Hafenquartier führen, vorbei an interessanten fertiggestellten Projekten und Baustellen. Nach der Begrüßung und Einführung durch Birgit Niedergethmann, Leiterin Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes wird Arne van den Brink von der Dortmunder Wirtschaftsförderung zunächst durch die südliche Speicherstraße führen. Anschließend übernimmt Dominik Serfling von der d-port21 und erläutert die Entwicklungen entlang der nördlichen Speicherstraße. Mehr…
Städtebauliches Kolloquium Sommer 2026: Leerstehende Riesen als neue Stadtbausteine des Wissens
Mit der Veranstaltungsreihe „Städtebauliches Kolloquium“ der RWTH Aachen möchte die Fakultät für Architektur im Sommer 2026 den Diskurs über die Bedeutung und Entwicklung von neuen Konzepten der wissensbasierten Stadtentwicklung anregen. Die zweite von insgesamt drei Veranstaltungen stellt am 16. Juni „Leerstehende Riesen als neue Stadtbausteine des Wissens“ in den Fokus. ILS-Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Weith moderiert die Veranstaltung. Zum Kolloquium
Städtebauliches Kolloquium Dortmund SoSe 2026
Das Städtebauliche Kolloquium der TU Dortmund „Amazing Infrastructures: Kirchen transformieren – Nachbarschaften stärken“ rückt an drei Terminen im Sommersemester 2026 die Transformation von Kirchen als Ausgang für die Weiterentwicklung von Nachbarschaften in den Mittelpunkt. Die Heilig-Geist-Kirche in Dortmund wird im Rahmen der Manifest 16+ in einem transdisziplinären Team aus urbanistischer und kuratorischer Praxis, stadtplanerischer und künstlerischer Forschung und Lehre konkreter Ort für das Erproben der transformativen Kraft ehemaliger Kirchenräume als Raumressource für nachbarschaftliche Infrastrukturen. Erster Termin ist der 26.05.2026 ab 18 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche, Neuer Graben 162, Dortmund. Mehr…
Wie gut geht es sich in Dortmund?
Wie sieht‘s eigentlich mit der Fußgängerfreundlichkeit in Dortmund Stadt aus? Das fragt eine Veranstaltung des Seniorenbeirats der Stadt Dortmund am Donnerstag, 7. Mai, ab 17 Uhr im Rathaus. Im Mittelunkt stehen dabei Ergebnisse des ILS-Projekts WalkUrban, das die Fußgängerfreundlichkeit in Dortmund untersucht hat. Dr. Janina Welsch und Dr. Anna-Lena Stroms-van der Vlugt stellen die Ergebnisse vor und diskutieren sie mit Podiumsteilnehmenden und Besuchenden der Veranstaltung. Mehr…



















