Stadtforschung − den urbanen Wandel in seiner Vielfalt verstehen und gestalten
Die Urbanisierung des frühen 21. Jahrhunderts unterliegt einer enormen Dynamik: Urbane Räume entstehen, wachsen und verändern sich, ihr Wandel ist vielgestaltig und verläuft zunehmend diskontinuierlich und disparat. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist ein zentrales Anliegen der raumwissenschaftlichen Stadtforschung des ILS. Wir untersuchen die verschiedenen Dimensionen des urbanen Wandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und international vergleichend. Im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft entstehen daraus wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume.
Im Fokus unserer Forschung stehen drei Forschungsschwerpunkte.
Die Urbanisierung des frühen 21. Jahrhunderts unterliegt einer enormen Dynamik: Urbane Räume entstehen, wachsen und verändern sich, ihr Wandel ist vielgestaltig und verläuft zunehmend diskontinuierlich und disparat. Ein besseres Verständnis dieser Prozesse ist ein zentrales Anliegen der raumwissenschaftlichen Stadtforschung des ILS. Wir untersuchen die verschiedenen Dimensionen des urbanen Wandels auf unterschiedlichen Maßstabsebenen und international vergleichend. Im aktiven Dialog mit Praxis, Politik und Gesellschaft entstehen daraus wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige Transformation und Gestaltung urbaner Räume.
Im Fokus unserer Forschung stehen drei Forschungsschwerpunkte.
Aktuelles
Konferenz für Planerinnen und Planer NRW
Save the Date: Am Freitag, 13. März 2026 findet beim Regionalverband Ruhr in Essen die 25. Konferenz für Planerinnen und Planer NRW zum Thema „Infrastrukturen – Herausforderungen in der Transformation“ statt. Mehr…
Agrarsysteme der Zukunft: Durchstarten in die zweite Förderphase
Innerhalb der BMFTR-Förderlinie „Agrarsysteme der Zukunft“ fand am 11. und 12. November das diesjährige Statusseminar an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin statt. Beim ersten Statusseminar innerhalb der zweiten Förderphase kamen Wissenschaftler*innen und Koordinatori*innen aller sechs Verbundprojekte sowie Vertreterinnen aus Politik und Wirtschaft zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse, Erfahrungen und Perspektiven zur Transformation landwirtschaftlicher und ernährungsbezogener Systeme auszutauschen. ILS-Wissenschaftler Prof. Dr. Thomas Weith ist Ko-Koordinator der Zentralen Koordinierungsstelle. Mehr…
Stellenausschreibung – studentische Hilfskraft
Das Team des Forschungsprojekts „Share4Equity“ sucht Unterstützung. Im Projekt wird analysiert welchen Beitrag Sharing-Angeboten für eine verbesserte Mobilitätsgerechtigkeit (transport equity/mobility justice) und die Idee der 15-Minuten-Stadt leisten. Aufgabe der studentischen Hilfskraft wäre es, das Projektteam bei der Organisation, der Durchführung und der Dokumentation von Workshops mit lokalen Akteurinnen und Akteuren in Düsseldorf sowie bei der Erstellung von Präsentationen, bei Recherchen oder bei Erhebungen zu unterstützen. Weitere Details und Voraussetzungen in der Stellenausschreibung.
ILS-Wissenschaftler Michael Kolocek auf der Podiumsdiskussion zum Projekt „Bude Inklusiv“
Welche Bedeutung haben Kioske und Trinkhallen für die Stadt Dortmund, das Ruhrgebiet und NRW, mit welchen Erinnerungen sind sie verknüpft? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede haben „Ruhrgebietstrinkhallen“ zu ihren „Verwandten“ aus anderen Regionen Deutschlands? Über diese und weitere Fragen hat Michael Kolocek gemeinsam mit Dietmar Stahlschmidt (Stadt Dortmund, Quartiersmanagement Nordstadt), Marie Enders (RPTU Kaiserslautern) und Paul Eisewicht (Uni Münster & TU Dortmund, Moderation) im Rahmen einer anregenden Podiumsdiskussion im Dortmunder U gesprochen. Mehr…
Kommunen gestalten den Strukturwandel – Erfahrungsaustausch zu Strategien und Projekten
Wie können Kommunen in den Braunkohleregionen bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien im Strukturwandel wirksam unterstützt werden? Antworten auf diese Frage gab das Kompetenz:revier „Kommunen gestalten den Strukturwandel“ im Oktober in Halle (Saale). Das Kompetenzzentrum Regionalentwicklung (KRE) brachte in dem Praxisformat Kommunen, Wissenschaft und Politik aus den Revieren zusammen. ILS-Wissenschaftler Peter Stroms-van der Vlugt stellte dabei den nordrhein-westfälischen Ansatz der REGIONALEn vor. Mehr…
Publikationen
“I’d rather live in Munich, but my job in Stuttgart is more attractive”. The role of corporate ties in decisions to maintain multi-local living arrangements.
Die ILS-Wissenschaftlerinnen Lisa Garde und Cornelia Tippel haben im Special Issue Multilocalism in der Fachzeitschrift Fuori Luogo Journal of Sociology of Territory, Tourism, Technology einen Aufsatz veröffentlicht. Darin haben Sie die Unternehmensbindung von Angestellten mit multiplen Wohnsitzen untersucht. Ziel war es, die Unternehmensbindung von in Stuttgart (Deutschland) arbeitenden multilokalen Arbeitnehmern zu analysieren und herauszufinden, wie solche Bindungen das multilokale Zusammenleben beeinflussen. https://doi.org/10.6093/2723-9608/9444. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Analysing the determinants of perceived walkability, and its effects on walking
Anna-Lena van der Vlugt, Janina Welsch, Noriko Otsuka – Wissenschaftlerinnen aus der Forschungsgruppe „Mobilität und Raum“ – haben einen Artikel in der Fachzeitschrift „Transportation Research Part A: Policy and Practice“ veröffentlicht. Darin werden Ergebnisse einer der ersten Verkehrsstudien, die die Determinanten der wahrgenommenen Begehbarkeit und deren Auswirkungen auf das Gehverhalten untersucht, vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass die wahrgenommene Begehbarkeit hauptsächlich durch die Einstellung zum Gehen beeinflusst wird und dass die wahrgenommene Begehbarkeit einen Einfluss auf die Gehfrequenz, die Gehstrecke und die Gehdauer hat. Für Politik und Stadtplanung ist daher wichtig, die wahrgenommene Begehbarkeit zu erhöhen, um das Zu-Fuß-Gehen zu fördern und damit die körperliche Aktivität und die Lebensqualität in den Stadtteilen zu verbessern. Für weitere Studien wird zudem angeregt, die Beziehung zwischen der wahrgenommenen und der objektiv gemessenen Begehbarkeit genauer zu analysieren und das angewandte SPWS (Short Perceived Walkability Scale; kompakte Skala zur Messung der wahrgenommenen Begehbarkeit), seine Determinanten und die Ergebnisse des Zu-Fuß-Gehens auch in anderen Kontexten zu untersuchen. https://doi.org/10.1016/j.tra.2025.104498. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Walking travel satisfaction – A comparison of three European cities
ILS-Wissenschaftlerinnen Janina Welsch, Noriko Otsuka und Anna-Lena van der Vlugt haben in der Fachzeitschrift „Journal of Urban Mobility“ einen Aufsatz publiziert. In der Studie wurde die Zufriedenheit mit dem Zufußgehen in drei europäischen Fallstudienstädten untersucht und verglichen: Dortmund, Genua und Göteborg als Teil des EU-Projekts „WalkUrban“. Durch die Analyse von Haushaltsumfragedaten wurde das Niveau und die Determinanten der Zufriedenheit mit dem Zufußgehen innerhalb und zwischen den Städten untersucht, wobei die Zufriedenheit mit dem Zufußgehen mit der Satisfaction with Travel Scale gemessen wurde. Die Ergebnisse unterscheiden sich zwischen den Städten insgesamt und auch in Bezug auf die verschiedene Unterdimensionen, erweitern jedoch das vorhandene Wissen über die Determinanten der Zufriedenheit mit dem Zufußgehen in verschiedenen städtischen Umgebungen und liefern wichtige Erkenntnisse für die Stadtplanung und die Politik, die ein fußgängerfreundliches und zufriedenstellendes lokales städtisches Umfeld fördern wollen. https://doi.org/10.1016/j.urbmob.2025.100109. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Gestión integrada de los recursos hídricos por organismos de cuencas hidrográficas: comparación de los casos de estudio de Tárcoles y Reventazón en Costa Rica – Integrated water resources management through river basin organizations: comparing the case studies of Tárcoles and Reventazón in Costa Rica
Barbara Schröter, ILS-Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Raumbezogene Planung und Städtebau, hat gemeinsam mit Kolleg*innen von der Universität von Costa Rica einen Artikel in der Fachzeitschrift Revista de Ciencas Ambientales – Tropical Journal of Environmental Sciences veröffentlicht. Darin wird das institutionelle Design der Flussgebietsorganisationen der beiden größten Flüsse Costa Ricas, des Río Grande de Tárcoles und des Río Reventazón, untersucht. Es werden die jeweiligen Stärken und Schwächen diskutiert und weitere Schlussfolgerungen für das integrierte Wasserressourcenmanagement in Costa Rica gezogen.
https://doi.org/10.15359/rca.59-2.8. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Sustainable and Resilient Agrifood Systems (SARAS). A Leibniz Position
ILS-Wissenschaftler Thomas Weith hat gemeinsam mit anderen Kolleg*innen einen Artikel in der Fachzeitschrift „Sustainable Development“ veröffentlicht. Darin werden die Perspektiven verschiedener Disziplinen auf den Übergang zu nachhaltigen und resilienten Agrar- und Ernährungssystemen zusammengeführt. Der Konsens der Forschenden, aktuelle Forschungsstände und umsetzbare Maßnahmen, die ökologische, ökonomische, soziale und politische Dimensionen umfassen, werden vorgestellt. Dabei plädieren die Autor*innen für einen holistischen Systemansatz, um globale und lokale Dimensionen von Agrar- und Ernährungssystemen abzudecken, Synergien zu stärken und ungewollte Wirkungen auf andere Länder und vulnerable Gruppen zu verringern. Als ungelöste Probleme werden Skalierbarkeit, Anwendbarkeit politischer Instrumente und die Finanzierung der Transformation genannt. https://doi.org/10.1002/sd.3468. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Veranstaltungen
Städtebauliches Kolloquium: Welchen Nutzungsmix braucht die Innenstadt von morgen?
Das Städtebauliche Kolloquium „Innenstadt der Quartiere – Vom Potenzial der sperrigen Riesen“ im Sommersemester 2024 fragt zum Auftakt „Welchen Nutzungsmix braucht die Innenstadt von morgen?“. Der erste Teil des dreiteiligen Kolloquiums findet am 07. November 2023 um 18:00 Uhr im Foyer des Reiff Museums in Aachen statt. Mehr…
Politik braucht Forschung braucht Wissenschaftskommunikation
Welchen Mehrwert kann die Wissenschaftskommunikation für eine evidenzbasierte, innovative und zukunftsgewandte Gestaltung unserer Zukunft bieten? Dazu diskutieren bei der Veranstaltung „Politik braucht Forschung braucht Wissenschaftskommunikation“ am 27. Mai Vertreter*innen aus Politik und Wissenschaft im Bürgerhaus Bilk. Die Veranstaltung wird organisiert von der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) und dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS). Schirmherrin der Veranstaltung ist Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Ann-Christin Kleinmanns und Theresa von Bischopink (beide ILS) geben Einblicke in die Wissenschaftskommunikation des ILS. Zur Anmeldung
Jubiläumsfeier „10 Jahre Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft“
Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) feiert im Jahr 2024 ihr 10-jähriges Bestehen. Am 8. April 2024 ab 14 Uhr (Ausstellungsbeginn), bzw. 15 Uhr (Veranstaltungsbeginn) sind Freunde, Förderer, Wegbegleiter*innen und die interessierte Öffentlichkeit eingeladen, das 10-jährige Jubiläum der JRF mit einer Festveranstaltung in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste in Düsseldorf zusammen mit der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Ina Brandes, und vielen anderen zu feiern. Das ILS ist Gründungsmitglied der Forschungsgemeinschaft. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Mehr…
Forum StadtBauKultur: Künstliche Intelligenz in der Planung – Chance oder Bedrohung?
Das Forum StadtBauKultur lädt am Montag, 22. Januar um 18.30 Uhr, zum Neujahrsempfang in den Westfälischen Industrieklub in Dortmund ein. Thema ist „Künstliche Intelligenz in der Planung – Chance oder Bedrohung?“. Zur Internetseite des Forums
Forum Stadtbaukultur
Am 27. November findet um 19 Uhr die nächste Veranstaltung des Forums Stadtbaukultur im Pulsschlag Bürgerhaus Dorstfeld, Vogelpothsweg 15, statt. Thema ist „Bauen im Bestand“. Mit dieser Veranstaltung knüpft das Forum Stadtbaukultur Dortmund an den Apriltermin dieses Jahres an. Damals wurde bereits die in Verbindung mit den Zielen und Erwartungen der Bundesregierung ungebrochene Bautätigkeit kritisch hinterfragt. Es konnte herausgestellt werden, dass das Bauen im Bestand enorme Potenziale bietet, die es zu heben gilt. Zur Anmeldung




















