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TRASIQ – Transformative Strategien einer integrierten Quartiersentwicklung: Handlungskonzepte und Bewertungsoptionen für Schwarmstädte
Auftrag:Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Fördermaßnahme: „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“)
Kooperation:Öko-Institut e.V. – Institut für angewandte Ökologie (Verbundkoordination); Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu); Schader-Stiftung; Wissenschaftsstadt Darmstadt/ Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung; Stadt Griesheim
Laufzeit:01/2017 – 12/2019

Das Wohnen in der Stadt steht heute vor vielen ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen, wie z. B. dem fortschreitenden Klimawandel, ansteigender Belastung durch den motorisierten Verkehr, Lärm und Flächenverbrauch. Aber auch der demografische Wandel und das Nebeneinander von Wachstum und Schrumpfung müssen bewältigt werden.

Wie lassen sich also Städte bzw. Quartiere nachhaltig und zukunftsfähig entwickeln? Wie kann unterschiedlichen, teilweise konträren Bedürfnissen und Anforderungen zwischen Ökologie – hohe Energiestandards – Ökonomie – mehr Gewerbe – und Soziales – bezahlbarer Wohnraum – begegnet werden? Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Akteure der Stadtgesellschaft bei der Thematisierung von Aspekten der Qualität und Nachhaltigkeit urbanen Lebens?

Im Forschungsprojekt TRASIQ steht die Wissenschaftsstadt Darmstadt (Schwarmstadt) modellhaft für die stadträumlichen Wirkungen und Herausforderungen kontinuierlichen Bevölkerungswachstums und der Zunahme von Arbeitsplätzen bei zugleich fehlenden Entwicklungsflächen im Außenbereich und dem Planungsparadigma der Innenentwicklung.

Das Forschungsprojekt möchte anhand der bedeutendsten verbliebenden innerstädtischen Entwicklungsfläche, der Konversionsfläche Cambrai-Fritsch-Kaserne/Jefferson-Siedlung die Entwicklung von nachhaltigen und zukunftsfähigen Quartieren erproben. Die Zielsetzung des Projektes besteht darin, aktuelle Fragestellungen der städtebaulichen Entwicklung mit den politisch Verantwortlichen, den Bürgerinnen und Bürgern und zukünftigen Investoren zu diskutieren und einen fairen Weg für möglichst alle Beteiligten zu finden sowie zu einem tatsächlich nachhaltigen Stadtentwicklungsmodell zu kommen. Am Ende des Projektprozesses soll ein integratives Konzept stehen, das die im Projekt betrachteten Zieldimensionen städtischen Wohnens (CO2-armes Wohnen, ressourcenschonendes Wohnen, flächensparendes Wohnen, gesundes Wohnen, bezahlbares und finanzierbares Wohnen sowie wohnstandortnahe nachhaltige Mobilität) zusammenführt.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt ist Teil der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ und wird vom Öko-Institut koordiniert. Forschungs- und Praxispartner sind neben dem ILS das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) sowie die Städte Darmstadt und Griesheim. Weiterhin wird das Projekt durch das team ewen sowie die Schader Stiftung bei der Kommunikation und Gestaltung des Dialogs mit den beteiligten Akteuren unterstützt.

Weitere Informationen auf der Projekthomepage: http://www.trasiq.de/

Projektergebnisse sind u.a. den folgenden Veröffentlichungen zu entnehmen:



Projektleitung:

Projektteam:

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