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ILS-TRENDS. Ausgabe 2/2012: Wie mobil sind Migrantinnen und Migranten im Alltag? Ergebnisse einer empirischen Erhebung.

Von Kerstin Suhl u. Janina Welsch. Hrsg.: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH
Dortmund 2012, 8 S. mit zahlr. Abb.
Digital hier erhältlich (PDF-Grafik PDF-Datei, 3,3 MB)

Das hier vorgestellte ILS-Forschungsprojekt untersucht, inwieweit sich das Mobilitätsverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund von dem der Personen ohne Migrationshintergrund unterscheidet. Grundlage ist eine Befragung zur Alltagsmobilität in Offenbach am Main, die im Herbst 2010 durchgeführt wurde.

In Deutschland lassen sich im Zuge des demographischen Wandels sowohl eine Alterung als auch eine Abnahme der Bevölkerung feststellen. Die Veränderungen sind allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. Ein weiterer Aspekt des demographischen Wandels ist die zunehmende Internationalisierung, die vor allem bei der städtischen Bevölkerung zu erkennen ist. Mit einem Anteil von 15,7 Millionen stellen Menschen mit Migrationshintergrund 19,3 % der Gesamtbevölkerung Deutschlands dar – Tendenz steigend (Statistisches Bundesamt 2011).

Diese Entwicklung gründet sich u.a. auf stetige Zuwanderung sowie auf eine höhere Geburtenrate der Frauen mit Migrationshintergrund. Diese demographischen Veränderungen prägen bereits heute die Art des sozialen Zusammenlebens und das Gesicht unserer Städte. Hier stehen Migranten im Fokus der Debatten rund um Themen wie schulische oder berufliche Integration sowie im Bereich der Stadterneuerung und des Quartiersmanagements. Für Integration und gesellschaftliche Teilhabe ist Mobilität als „Mittel zum Zweck“ von zentraler Bedeutung und eine der Grundvoraussetzungen, um Grundbedürfnisse befriedigen zu können. Es gibt jedoch bisher kaum Erkenntnisse über die Alltagsmobilität von Migranten und ihre Mobilitätsbedürfnisse und -chancen.



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