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ILS-TRENDS provides a practice-oriented and more detailed presentation of project results from ILS research. It is published three to four times a year, with an extra edition taking up a current geomonitoring topic.

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ILS-TRENDS

Am Silvesterabend des vergangenen Jahres endete ein Jahrzehnt. Ein Autorenteam des ILS zieht zum Dekaden-Wechsel mit dem TRENDS [extra] „Zwischen zwei globalen Krisen: Ein Rückblick auf die Raum- und Stadtentwicklung in den 2010er Jahren“ Bilanz. ILS-TRENDS [extra] wirft mit vier Artikeln Schlaglichter auf zentrale Trends der Stadtentwicklung und die oft gleichzeitigen, aber auch widersprüchlichen Prozesse. Untermauert werden die Befunde durch Daten aus dem ILS-Monitoring StadtRegionen. [more »]
In dieser neuesten Ausgabe des ILS-TRENDS wird die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke in 33 deutschen Stadtregionen in den Jahren 2011 bis 2017 ermittelt und einem aus dem 30-Hektar-Ziel abgeleiteten zielkonformen Flächenausweisungsvolumen gegenübergestellt. Erkennbar wird eine starke Heterogenität der regionalen Zielerreichungen und -verfehlungen, die sich nicht allein mit unterschiedlichen demografischen und ökonomischen Entwicklungen der Regionen erklären lässt. Entscheidende Bedeutung haben die Raumstruktur, Prozesse der Bewusstseinsbildung sowie die regionalen und lokalen Planungskulturen. [more »]
Europäische Großstädte sind traditionelles Ziel von internationalen Migrationsbewegungen. Die Zahlen und die Diversität der Ankommenden sind im letzten Jahrzehnt deutlich gestiegen – nicht zuletzt aufgrund von Fluchtmigration und EU-Binnenzuwanderung. Viele Zugewanderte fassen dabei zunächst in bestimmten städtischen Teilbereichen Fuß – in sogenannten Ankunftsquartieren. Obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Publikationen zu Ankunftsquartieren erschienen sind, ist eine systematische Einordnung und Typisierung dieses Quartierstypus sowie dessen Funktion für die Integration im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe Neuzugewanderter bisher nicht erfolgt. [more »]
Der Ruf nach einer höheren Durchschlagskraft von Forschung für die Veränderung räumlicher und sozialer Realitäten wird immer lauter. Sowohl für die Politik und Planung als auch für die Wissenschaft selber stellen Transdisziplinarität und Transformativität inzwischen wichtige Handlungsprämissen dar. Auch die Forschungsförderung wurde darauf ausgerichtet und stellt eine schlagkräftige Verbindung von Wissenschaft und Praxis zunehmend in den Fokus ihrer Vergabepraxis. Vor allem das Format der Reallabore erfährt derzeit hohe Aufmerksamkeit und gilt als hoffnungsvolle Weiterentwicklung und Ergänzung bisheriger anwendungsorientierter Ansätze. [more »]
Ein drängendes Ziel aktueller Raumpolitik ist die Umgestaltung städtischer Räume und Siedlungsstrukturen für sogenannte Transformationsfelder des gesellschaftlichen Lebens. Begriffe wie die Energie- und Mobilitätswende sind dabei in aller Munde. Darüber hinaus beschäftigt sich die Raumforschung mit einer urbanen und industriellen Wende, die im vollen Gange ist. Für die grundlegenden Zielsetzungen gibt es in weiten Teilen der Gesellschaft den Konsens, dass eine Ausrichtung der sozialen Marktwirtschaft an Nachhaltigkeitszielen möglich und zielführend ist. [more »]
Stadt oder Umland? Diese Frage stellt sich für immer mehr Wohnungssuchende in deutschen Stadtregionen. Jenseits von individuellen Präferenzen für ein „urbanes“ oder „grünes“ Wohnen geht es dabei jedoch immer häufiger um die Bezahlbarkeit. Die zum Teil extreme Anspannung der kernstädtischen Wohnungsmärkte hat die Stadt-Umland-Wanderung neu entfacht. In nicht wenigen Städten, aber auch im Umland, ziehen die Preise für Mietwohnungen und Immobilien kräftig an. [more »]
Hitze hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit. Das betrifft vor allem Menschen im höheren Erwachsenalter und hat Einfluss auf ihre Mobilität. Nach dem Hitzesommer 2018 nimmt TRENDS genau das in den Blick und stellt aktuelle Forschungsergebnisse zu klimatischen Veränderungen, außerhäuslicher Mobilität und Gesundheit älterer Menschen vor. Wie Kommunen mit Klimaanpassungsstrategien auf den „Summer in the City“ reagieren, bildet einen Schwerpunkt der Ausgabe. [more »]
Arbeit unterliegt einem kontinuierlichen Wandel, wobei arbeitsbezogene Mobilität zunimmt und sich ausdifferenziert. Unklar ist dabei, in welcher Weise sich diese Mobilität auf die Ortsbindungen der mobilen Beschäftigten auswirkt. Der folgende Beitrag widmet sich der Gruppe der hochgebildeten Migrant/innen. [more »]
Das Monitoring StadtRegionen und das Kommunalpanel als aktuelle Anwendungsbeispiele PDF-Grafik.

Im ILS werden die Methoden des Geomonitorings für die Beobachtung von Raum- und Stadtentwicklungsprozessen auf verschiedenen Maßstabsebenen eingesetzt: Die Prozesse des sozialräumlichen Wandels, die Veränderung von Mobilität und Verkehr, die Entstehung von neuen Beschäftigungszentralitäten im stadtregionalen Kontext oder die Überformung von Gebäudestrukturen in dynamisch wachsenden Städten sind Themen aktueller Geomonitoring-Aktivitäten. Ein leistungsfähiges Geomonitoring kann helfen, die häufig nicht-linearen, abrupt und widersprüchlich auftretenden Entwicklungen von Städten und Quartieren im Quer- und Längsschnitt zu untersuchen und auf dies [more »]
Städte werden zunehmend vielfältiger, sei es durch erhöhte freiwillige oder erzwungene Migrationsprozesse, durch eine Erhöhung kurzfristiger (Arbeits-)Aufenthalte, oder einfach durch eine fortschreitende Diversifizierung der Lebensstile. In diesem Zusammenhang werden Städte oft als Generatoren für kosmopolitisches Zusammenleben angesehen, als Räume also, in denen die Begegnung mit Diversität, Anders- und Fremdartigkeit erlernt und ausgehandelt werden kann. Das vorliegende ILS-Trends lenkt den Blick auf sozial gemischte, innerstädtische Quartiere als Kristallisationsorte dieser Prozesse. Es stellt die Frage nach Begegnungen und sozialen Kontakten im Quartier und deren Bedeutung für das Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen. [more »]