Veröffentlicht am: 22. Oktober 2026

10 Jahre „lokal willkommen“ – Ankommen braucht verlässliche Strukturen!

Am 15. Oktober feierte das Dortmunder Integrationsnetzwerk „lokal willkommen“ sein zehnjähriges Bestehen im Rathaus. Neben einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre standen insbesondere die Bilanz der kommunalen Integrationspolitik und die Perspektiven für das Ankommen in Dortmund im Mittelpunkt der Vorträge und Podiumsdiskussionen.

Unsere Kollegin Dr. Isabel Ramos Lobato brachte mit ihrem Vortrag „Was Ankunftsquartiere stark macht – Impulse aus Forschung und Praxis“ Erkenntnisse aus dem durch die Stiftung Mercator geförderten Projekt „Teilhabe in neuen Ankunftsquartieren“ ein. Dabei ging es um die Bedeutung von Ankunftsquartieren für Ankommen und die gesellschaftliche Teilhabe Neuzugewanderter und um die Frage, wie Kommunen auf dynamische Entwicklungen reagieren, Zugänge zu gesellschaftlichen Ressourcen erleichtern und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur*innen stärken können.

Mit seinen sieben dezentralen Anlaufstellen ist „lokal willkommen“ nicht nur ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie wohnortnahe Beratung und Unterstützung organisiert werden können, sondern auch für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, freien Trägern und Zivilgesellschaft. Wie wichtig solche Ankunftsinfrastrukturen und tragfähigen Kooperationen sind, hat sich auch in der Zusammenarbeit mit den Kommunen unseres Forschungsprojekts immer wieder gezeigt. Gerade angesichts knapper kommunaler Haushalte und einer politischen Debatte, in der solche Angebote zunehmend grundsätzlich infrage gestellt werden, gilt es, diese gewachsenen Strukturen langfristig zu sichern. Denn Ankommen und gesellschaftliche Teilhabe sind dauerhafte Aufgaben. Das Dortmunder Modell kann dabei auch anderen Kommunen als Vorbild dienen.

Die Stadt Dortmund berichtet in einer Pressemitteilung über das Jubiläum.

Aktualisiert am: 22. Oktober 2026