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ILS-JOURNAL Nr. 3/2018

Hrsg.: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH Dortmund 2018, 12 S.

ISSN: 1867-6790

Digital hier erhältlich (PDF-Grafik PDF-Datei, 11,2 MB)


Zugleich erhöhen Klimawandel und demografischer Wandel den Handlungsbedarf. So trifft die zunehmende Versiegelung immer häufiger auf Extremwetterereignisse, wie Starkregen und Überflutungen, aber auch anhaltende Hitze- und Trockenheitsperioden. Die damit verbundenen ökologischen Folgewirkungen, ökonomischen Schäden und gesundheitlichen Risiken nehmen besorgniserregend zu. Raumwirtschaftliche und demografische Trends, wie die Metropolisierung der wissensintensiven Beschäftigung und die Wanderungsneigung zugunsten der verdichteten Räume verstärken räumliche Disparitäten. Innerhalb der Verdichtungsräume könnte die Überhitzung der Boden- und Immobilienmärkte zu einer neuen Welle der Stadt-Umland-Wanderung führen. All das erhöht den Druck auf Kommunen und Regionen, die Siedlungsentwicklung in größeren Zusammenhängen zu denken, um Nutzungskonkurrenzen zu begrenzen und eine ausgleichsorientierte regionale Entwicklung zu ermöglichen.

Die Erfahrungen aus Forschung und Planungspraxis zeigen, dass eine nachhaltige Flächenpolitik interkommunal gedacht, verhandelt und abgestimmt werden muss. Nur so können Synergieeffekte genutzt, annähernd gleichwertige Lebensverhältnisse gesichert, begrenzte Ressourcen sinnvoll eingesetzt und der Flächenverbrauch nachhaltig begrenzt werden. Die Wissenschaft kann und muss hier einen wichtigen Beitrag leisten!


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