Grußwort Geschäftsführung 2025
Liebe Leser*innen,
wieder einmal schauen wir auch bei 2025 auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr zurück. Wir haben sehr intensiv mit allen Mitarbeitenden und unserem Wissenschaftlichen Beirat die Neufassung und Weiterentwicklung unserer Forschungsstrategie (2025+) diskutiert und verabschiedet, um das ILS programmatisch mittelfristig gut aufzustellen. Mit zahlreichen Veranstaltungen hat das ILS den Austausch mit Wissenschaft, Praxis, Politik und Öffentlichkeit weitergeführt. Dazu gehörten unter anderem unsere rege Beteiligung an der 7. Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung (DOKORP), unsere eigene Veranstaltungsreihe „Wohnen macht Stadt“ sowie die Beiträge des ILS zum Dortmunder Forum Stadtbaukultur und zu den Städtebaulichen Kolloquien mit der TU Dortmund und der RWTH Aachen. Besonders freuen uns auch neue Veranstaltungsformate mit anderen Zielgruppen wie dem Theater Paderborn, das auf ungewöhnliche Weise wissenschaftliche Perspektiven mit gesellschaftlicher und kultureller Debatte verbindet.
Neben unseren internationalen Forschungsprojekten zeigen wir mit der Beteiligung an der internationalen Bewegung „Swimmable Cities“, dass wir uns auch aktiv für neue und innovative Ansätze für lebenswerte und klimaangepasste Städte einsetzen. Ebenso deutlich positioniert sich das Institut mit der Unterzeichnung des Positionspapiers „Zusammenhalt statt Hetze“ für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft.
Auch unsere Forschungs- und Beratungsarbeit hat wichtige Impulse geliefert. Mit CATCH4D konnte ein spannendes Projekt zum Heatmapping abgeschlossen werden. Eine Studie, beauftragt von der Friedrich-Ebert-Stiftung, hat Zusammenhänge zwischen Disparitäten in der regionalen Daseinsvorsorge und antidemokratischen Wahlerfolgen aufgezeigt und damit einen wichtigen Beitrag zur Debatte über gleichwertige Lebensverhältnisse und gesellschaftlichen Zusammenhalt geleistet. Eine schöne Nachricht gab es für das Projekt „Agrarsysteme der Zukunft“. Es gehört zu den 30 Zukunftsprojekten, die im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 im Ruhrgebiet in den Zukunftsgärten präsentiert werden.
Und auch intern haben wir etwas „bewegt“, indem wir mit Blick auf Nachhaltigkeit, vermehrtem Arbeiten im Homeoffice und auch finanzieller Sparsamkeit Büroflächen aufgegeben haben. Kolleginnen und Kollegen mussten ihre Büros wechseln und sich auf neue flexiblere räumliche Gegebenheiten (Desk-Sharing) einstellen. Auch unsere Bibliothek hat ihren Bestand verkleinert, um Platz für einen neuen Konferenzraum zu schaffen. Wir möchten an dieser Stelle allen Mitarbeiter*innen danken, die diesen Prozess konstruktiv begleitet und mitgetragen haben. Aus den notwendigen Veränderungen ist so die Chance entstanden, unsere Räume neu zu denken und stärker auf die Anforderungen unserer gemeinsamen Arbeit auszurichten.
Diese Beispiele zeigen: Trotz dieser Veränderungen im Inneren ist das ILS nach außen gleichermaßen aktiv, sichtbar und engagiert geblieben. Durch unsere erfolgreiche Forschungsarbeit und unseren Transfer nach außen haben wir auch für 2026 wichtige Voraussetzungen geschaffen, um mit positiver Erwartung in die anstehende Evaluation durch die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) im Oktober 2026 zu gehen.
Unser Dank gilt allen Mitarbeitenden, unseren Beiräten, Kooperationspartner*innen sowie den vielen Menschen, die unsere Arbeit im vergangenen Jahr begleitet und unterstützt haben.
Dieser digitale Jahresbericht informiert Sie über weitere Entwicklungen im ILS im vergangenen Jahr und gibt einen Überblick über die bearbeiteten Forschungsvorhaben sowie die Publikations- und Vortragstätigkeit der Forschenden des ILS.
Klicken Sie sich gerne durch!
Zu „Zahlen und Fakten 2025“
Zu „Projekte und Output 2025“
Zu „Rückblick auf das Jahr 2025“






