Aktuelles
Krefelder Manifest: Bessere Bedingungen für gemeinwohlorientierte Transformationsprojekte
Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung hat das Krefelder Manifest unterzeichnet und setzt damit ein Zeichen für eine stärkere Rolle der Zivilgesellschaft bei der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Das Manifest setzt sich für bessere Rahmenbedingungen und mehr Chancengerechtigkeit für zivilgesellschaftlich getragene Transformationsprojekte ein. Mehr…
10 Jahre „lokal willkommen“ – Ankommen braucht verlässliche Strukturen!
Mitte Oktober feierte das Dortmunder Integrationsnetzwerk „lokal willkommen“ sein zehnjähriges Bestehen im Rathaus. Neben einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre standen insbesondere die Bilanz der kommunalen Integrationspolitik und die Perspektiven für das Ankommen in Dortmund im Mittelpunkt der Vorträge und Podiumsdiskussionen. Unsere Kollegin Dr. Isabel Ramos Lobato brachte mit ihrem Vortrag „Was Ankunftsquartiere stark macht – Impulse aus Forschung und Praxis“ Erkenntnisse aus dem durch die Stiftung Mercator geförderten Projekt „Teilhabe in neuen Ankunftsquartieren“ ein. Mehr…
7. Erfahrungswerkstatt der Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung in Plauen
Am 8. und 9. Oktober 2026 fand in Plauen die 7. Erfahrungswerkstatt der sechs Modellkommunen des Bundesprogramms „Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung“ statt. Die Veranstaltung wurde von der Begleitstelle Städtebauförderung am ILS Research organisiert. Vertreter*innen der Modellkommunen, ihrer wissenschaftlichen Begleitungen sowie des BBSR und des BMWSB kamen zusammen, um aktuelle Erfahrungen aus der Umsetzung auszutauschen und gemeinsam Schlussfolgerungen für die weitere Arbeit zu diskutieren. Mehr…
The Open City and its Allies: Urban Planning Ethics in Practice
Stefano Cozzolino, Wissenschaftler aus der Forschungsgruppe „Raumbezogene Planung und Städtebau“, hat zusammen mit Anita De Franco von der Polytechnischen Universität Mailand ein Open-Access-Sammelband herausgegeben, das sich mit dem Konzept der „offenen Stadt“ befasst. Es untersucht dessen theoretische Grundlagen, normative Implikationen sowie konkrete Umsetzungen in der zeitgenössischen Stadtplanung. Die Kapitel reichen von konzeptionellen Debatten über Offenheit bis hin zu empirischen Fallstudien und untersuchen, wie Städte zentrale Herausforderungen wie Demokratie, Freiheit, Inklusion, Kreativität, Lernen, Governance und städtischen Wandel angehen. Durch die Verknüpfung von Stadttheorie und Planungspraxis bietet der Band eine kritische und zugleich leicht zugängliche Reflexion über die Zukunft der Städte. Der Sammelband entstand im Rahmen der Arbeit der Thematischen Gruppe „Ethik, Werte und Planung“ der Association of European Schools of Planning. Mehr…
Innovationskongress NRW: Wirtschaft trifft Wissenschaft
Wie können innovative Geodaten die Klimaanpassung in Städten unterstützen? Beim Innovationskongress NRW am 8. Oktober in Düsseldorf zeigte das ILS anhand des Forschungsprojekts CATCH4D, wie Forschungsergebnisse zur Erreichung der Klimaziele beitragen können. Das Projekt und die darin entwickelte 3D-Wärmelandkarte wurden sowohl in der Ausstellung als auch im Kongressprogramm vorgestellt. Mehr…
Wissenschaft im Wirtshaus: Über dritte Orte an einem dritten Ort
Neben dem Zuhause und dem Arbeitsplatz gibt es einen weiteren informellen Ort der Zusammenkunft: den „Dritten Ort“. Bei der neuesten Ausgabe von „Wissenschaft im Wirtshaus“ im Restaurant Gdanska in Oberhausen entstand daraus eine lebhafte Diskussion. Begleitet wurde diese mit einem Impuls von ILS-Wissenschaftlerin Dr. Sabine Weck. Mehr…
Europäisches Forschungsprojekt STARTUP in Madrid
Vom 29. September bis zum 3. Oktober 2026 kamen die Partner*innen des europäischen Forschungsprojekts STARTUP in der spanischen Metropole Madrid zu ihrem nächsten internationalen Konsortiumstreffen zusammen. Nach den vorangegangenen Stationen in Stockholm, Dortmund und der Slowakei bildete die Tagung in der spanischen Hauptstadt, ausgerichtet von der Universidad Complutense de Madrid (UCM) gemeinsam mit dem kreativen Kollektiv Zuloark, eine maßgebliche Weichenstellung für die zweite Halbzeit des Projekts. Mehr…
Bayerische Flächensparoffensive – Veranstaltung in München
Flächensparende Siedlungsentwicklung war ein zentrales Thema bei der Veranstaltung „Zukunft entsteht vor Ort“ am 01. Oktober im Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. ILS-Wissenschaftlerin Dr. Angelika Münter hat dazu eine Keynote gehalten und die Erkenntnisse der ILS-Forschung aus den vergangenen Jahren, unter anderem aus dem Projekt MORO „Regionale Steuerung der Siedlungs- und Freiraumentwicklung“, vorgestellt. Zur Pressemitteilung
Jenseits der Kernstadt: ILS-Monitoring StadtRegionen nimmt Subzentren stärker in den Blick
Großstadtregionen bestehen längst nicht nur aus einer dominierenden Kernstadt und ihrem Umland. Gerade mittelgroße Städte im Einzugsbereich der großen Kernstädte spielen dabei eine besondere Rolle. Sie sind attraktive Wohnorte, bieten Arbeitsplätze und sind Versorgungszentren. Damit sind sie eigenständige Zentren und weit mehr als nur das „Umland“ der nächsten Großstadt. Das aktuelle Update des ILS-Monitorings StadtRegionen macht diese Unterschiede jetzt besser sichtbar. Die WebGIS-Anwendung veranschaulicht die räumliche Entwicklung der 33 größten StadtRegionen in Deutschland in langen Zeitreihen von bis zu 25 Jahren. Die Anwendung kann von allen Interessierten digital kostenlos genutzt werden. Mehr…
Internationales Projekttreffen im GreenME-Projekt: ILS-Team in Italien
Die ILS-Wissenschaftler*innen Lizzy Moonga, Prof. Dr. Noriko Otsuka, Dr. Shaojuan Xu und Chiara Iodice-Kraft waren Mitte September innerhalb des GreenME-Projektes beim General Assembly Meeting in Bologna (Italien). Wissenschaftler*innen und Projektpartner aus den sieben Partnerländern Schweden, Polen, Italien, Spanien, Deutschland, Großbritannien und den USA forschen bei GreenME zusammen. Das EU-Projekt untersucht, wie naturbasierte Gesundheitsangebote und Therapien ausgeweitet werden können, um die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Erwachsenen zu verbessern und gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren. Mehr…














