Veröffentlicht am: 23. Oktober 2026

Krefelder Manifest: Bessere Bedingungen für gemeinwohlorientierte Transformationsprojekte

Das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung hat das Krefelder Manifest unterzeichnet und setzt damit ein Zeichen für eine stärkere Rolle der Zivilgesellschaft bei der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung.

Das Manifest setzt sich für bessere Rahmenbedingungen und mehr Chancengerechtigkeit für zivilgesellschaftlich getragene Transformationsprojekte ein. Im Mittelpunkt stehen Projekte der Quartiers-, Stadt-, Dorf- und Regionalentwicklung, die gemeinwohlorientiert und lokal verankert sind. Der Initiatorenkreis turn.nrw, der das Krefelder Manifest verfasst hat, will diese Projekte in ihrer Entwicklung und Umsetzung stärken, ihre Rolle sichtbar machen und bessere Voraussetzungen für ihre Arbeit schaffen. Praktisch weitergeführt werden soll die Idee über einen Modellverbund von mindestens 10 Transformationsprojekten über 10 Jahre in NRW.

„Die sozialökologische Transformation unserer Städte und Regionen kann nur gelingen, wenn Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dafür braucht es starke gemeinwohlorientierte Initiativen und neue Formen der Zusammenarbeit. Als ILS unterstützen wir daher die Anliegen des Krefelder Manifests“, erläutert die Leiterin der Forschungsgruppe „Sozialraum Stadt“, Dr. Sabine Weck, die das Manifest für das ILS unterzeichnet hat.

Wer steht hinter turn.nrw?

turn.nrw wird getragen von einem Initiatorenkreis aus zivilgesellschaftlich getragenen Transformationsprojekten, Netzwerken und Unterstützungsstrukturen. Beteiligt sind unter anderem Akteur*innen aus dem WandelWerk/Liebigquartier Köln, freischwimmer Krefeld / SP!N, Schlaraffenband Ruhr, Stiftung Mitarbeit, Netzwerk Immovielien und startklar a+b.

Das Manifest kann hier unterzeichnet werden.

Aktualisiert am: 23. Oktober 2026