Veröffentlicht am: 25. Juni 2026

Keine Angst vor leerstehende Riesen: Zweiter Abend des Städtebaulichen Kolloquiums Sommer 2026 in Aachen

Nach dem Auftakt im Mai beschäftigte sich der zweite Abend des Städtebaulichen Kolloquiums an der RWTH Aachen mit „Leerstehende Riesen als neue Stadtbausteine“. Im Mittelpunkt stand die Um- und Nachnutzung großer innerstädtischer Gebäude für Bildungs- und Wissenschaftszwecke. Dabei wurden auch die städtebaulichen, stadtplanerischen und strategischen Einbettungen mit ihren Herausforderungen an Beispielen aus Aachen, Dormagen, Siegen und Lübeck. aufgezeigt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Thomas Weith aus dem ILS.

Die „leerstehenden Riesen“, so das Fazit, stellen einerseits die Städte vor nicht unerhebliche Aufgaben, sie sind jedoch nichts Bedrohliches. Thomas Weith nutzte in seiner Moderation einen literarischen Vergleich für die Situation der Innenstädte: Wie beim Scheinriesen Tur-Tur in der Geschichte von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer von Michael Ende gilt: je mehr man sich mit Ihnen beschäftigt, je näher man ihnen also kommt, desto „kleiner“, also handhabbarer werden sie.

Das Städtebauliche Kolloquium wird gemeinsam von der RWTH Aachen (Prof. Christa Reicher) und dem ILS sowie weiteren Mitorganisatoren und Unterstützern realisiert. Die Abschlussveranstaltung findet am 7. Juli um 18:00 Uhr statt.

Aktualisiert am: 25. Juni 2026