Aktuelles

Urszula Hajdukiewicz forscht am ILS zum Thema Lärm

Urszula Hajdukiewicz ist vom 26. Februar bis zum 31. Juli zu einem Forschungsaufenthalt am ILS. Während ihres Aufenthalts arbeitet sie am Forschungsprojekt „Urban Noise Pollution: Comparing Objective Noise Levels and Perceived Noise in Relation to Urban Health“. Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen objektiv gemessenen Lärmpegeln und der subjektiven Wahrnehmung von Lärm in städtischen Umgebungen. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit Ursachen von Lärmbelastung und möglichen Minderungsstrategien umfasst die Studie auch empirische Forschung in Warschau, Polen. Dort wird bei Feldforschungen untersucht, wie Bewohner*innen Lärm und die urbane Klanglandschaft wahrnehmen. Mehr…

JRF vor Ort: Grün, aktiv mobil und gerecht: Wege zu gesunden Städten

Gesundheit wird immer mehr zum Thema der Stadtentwicklung – in Wissenschaft und Praxis. Städte stehen vor wachsenden Herausforderungen wie steigende Temperaturen in dicht bebauten Quartieren, Lärm- und Luftverschmutzung oder fehlende Grün- und Freiräume zur Erholung. Um gute Lebensverhältnisse für alle in urbanen Räumen zu schaffen, gewinnt ein ganzheitlicher Ansatz an Bedeutung, der Gesundheit, Umweltqualität und gerechte Lebensverhältnisse zusammendenkt. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Sicherung ruhiger und zugleich zentral gelegener Wohnorte, der Ausbau qualitativ hochwertiger Grün- und Wasserflächen, die Förderung aktiver Mobilität sowie ein gerechter Zugang zu gesundheitsfördernden Stadträumen für alle Bevölkerungsgruppen.  Bei dieser „JRF vor Ort“-Veranstaltung am 18. Mai wollen wir gemeinsam diskutieren, wie unsere Städte lebenswerter, kühler und aktiver gestaltet werden können. Zur Anmeldung

Bericht aus der Forschung: Trends und Tendenzen der Siedlungsentwicklung und deren Auswirkungen auf das Erreichen der flächenpolitischen Ziele des Bundes

Die Flächeninanspruchnahme ist eine schleichende gesellschaftliche Herausforderung mit sich verstärkenden Folgen, wie dem Freiraumverlust, der Landschaftszerschneidung oder einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens. Seit 2002 verfolgt die deutsche Nachhaltigkeitspolitik das Ziel, die Flächeninanspruchnahme bis 2030 auf weniger als 30 ha/Tag und bis 2050 auf „Netto-Null“ zu begrenzen. Der Abschlussbericht bündelt die Ergebnisse des Projekts „Trends und Tendenzen der Siedlungsentwicklung und deren Auswirkungen auf das Erreichen der flächenpolitischen Ziele des Bundes. Zum Abschlussbericht

Bericht aus der Forschung: Atlas regionaler Energiewenden

Wer die Energiewende gestalten will, muss sie mit den Menschen planen – besonders dort, wo gegenüber Wind- oder Solarprojekten noch Vorbehalte bestehen. Der „Atlas regionaler Energiewenden“ zeigt, dass die Energiewende auch ein kultureller, sozialer und planerischer Transformationsprozess ist. Die im Forschungsprojekt PlanTieFEn entstandene Publikation verbindet technische, rechtliche und soziale Aspekte der Energieplanung mit regionalen Identitäten, historischen Entwicklungspfaden und lokalen Zukunftsvorstellungen. Zum Atlas

Die Sicht der Modellkommunen: Gemeinsame Diskussionen zum Förderbaustein „Dauerhafte Umnutzung von leerstehenden Ladenlokalen“

Am 25. Februar 2026 fand im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW (MHKBD) das 14. Treffen der Arbeitsgruppe Ladenumnutzung als Workshop statt. Eingeladen hatten ILS und MHKBD. Vertreter*innen aus elf Modellkommunen, den Bezirksregierungen Arnsberg und Münster sowie zwei Quartiersarchitekten tauschten sich zu ihren Erfahrungen mit dem Förderbaustein „Dauerhafte Umnutzung von leerstehenden Ladenlokalen“ aus. Im Mittelpunkt stand die Bewertung des Förderangebots aus kommunaler Sicht sowie die Frage, welche Ansätze und Rahmenbedingungen sich in der praktischen Umsetzung bewährt haben. Die Diskussionen lieferten wertvolle Impulse und praxisnahe Erkenntnisse für die Begleitforschung des ILS. Mehr…

Bericht aus der Forschung: Urbanes Grün im Klimawandel

Urbanes Grün leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung – besonders in dicht bebauten Innenstädten. Es kann dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern. Der vorliegende Leitfaden „Urbanes Grün im Klimawandel“ zeigt Maßnahmen zur Grünflächenentwicklung vor dem Hintergrund der gestiegenen Bedeutung von Klimaanpassung im urbanen Raum auf. Viele Best-Practice-Beispiele zeigen wie die kommunale Umsetzung gelingen kann. Zum Bericht

ILS-TRENDS 01/26: Gebäude und Freiraum: Nutzungskonflikte zwischen Parkdruck und Wohnumfeld

Die Schaffung von Wohnraum zählt zu den zentralen gesellschaftlichen Aufgaben. Dabei geht es nicht allein um die quantitative Bereitstellung, sondern auch um die Qualität der Wohnungen und ihrer Freiräume. An private Wohngrundstücke werden vielfältige Nutzungsansprüche gestellt: Wohnen, Erholung und Freizeitgestaltung, Raum für das Spielen von Kindern, aber zugleich auch für Erschließung, Stellplätze für Pkw und Fahrräder sowie Anforderungen an Sicherheit, Orientierung und technische Infrastruktur. Diese führen häufig zu Flächen- und Nutzungskonflikten. Innerhalb eines ILS-Projektes im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen und in enger Kooperation mit der RWTH Aachen wurde der Nutzungskonflikt zwischen Flächen für Pkw-Stellplätze, Haus- und Feuerwehrzuwege, privaten Außenräumen und Grünflächen vertieft betrachtet. Zum Heft

ILS-Wissenschaftlerin Dr. Noriko Otsuka zur Specially Appointed Professor an der Osaka Universität in Japan berufen

Ab April wird Dr. Noriko Otsuka, aus der ILS-Forschungsgruppe Raumbezogene Planung und Städtebau, eine Professur (Specially Appointed Professor) an der Osaka Universität in Japan antreten. Seit sieben Jahren hat sie dort eine außerordentliche Professur und wird mit ihrer Tätigkeit als Associate Professor ihre Schlüsselrolle zur Stärkung des internationalen Austauschs und zur Schaffung neuer Projektmöglichkeiten in deutschen und japanischen akademischen Einrichtungen weiter ausbauen. Mehr…

Fachforum „Wohnen macht Stadt“: Zukunft großer Siedlungen: Städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Herausforderungen im Bestand

Große Siedlungen, wozu Nachkriegssiedlungen der 1950er Jahre in Zeilenbauweise sowie Großwohnsiedlungen aus den 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahren zählen, sind unverzichtbarer Bestandteil des Wohnungsangebots in Nordrhein-Westfalen. Sie stehen angesichts demografischer Veränderungen, steigender Anforderungen an Klimaanpassung und energetische Sanierung sowie veränderter Wohnbedürfnisse vor komplexen Herausforderungen. Ihre großmaßstäblichen Strukturen, oft klaren Eigentumsverhältnisse und gewachsenen Nachbarschaften bieten zugleich Chancen, sie als vielfältige, lebenswerte und sozial gerechte Wohnorte weiterzuentwickeln. Beim Fachforum am 20. Mai in Dortmund wollen wir gemeinsam diskutieren, welche politischen, planerischen und wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen diese transformative Weiterentwicklung großer Siedlungen ermöglichen, wie Kooperationen zwischen Kommunen, Wohnungsunternehmen und Zivilgesellschaft gelingen können und wie sich Zielkonflikte konstruktiv moderieren lassen. Weitere Informationen und Anmeldung

Meilenstein im IMECOGIP-Projekt

Im Dezember 2025 wurde im Rahmen des IMECOGIP-Projektes das „Chinesisch-deutsche EnhancES Innovationsstudio“ in Qingdao eröffnet. Der lokale Praxispartner in Qingdao ist das Qingdao Surveying and Mapping Institute (QSMI). Unter anderem unterstützt das QSMI die Planung einer High-Tech-Entwicklungszone im Norden der Stadt, die nach den Prinzipien der Green City, Sponge City und CO2-neutralen Stadt entwickelt werden soll. Das in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum und dem ILS entwickelte Tool „EnhancES“ ist dort ab sofort fester Bestandteil in der Planungspraxis. Mehr…

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