Die kürzlich erschienene Studie „Ungleiches Deutschland 2019“ des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung stößt auch international auf Interesse. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung Madrid und der Manuel Gimenez Abad Stiftung hat Projektleiter Prof. Stefan Fina Ende Mai den Untersuchungsansatz und die Ergebnisse im Palacio de la Aljafería von Saragossa vorgestellt. Im Austausch mit Politikerinnen und Politikern der autonomen Gemeinschaft Aragonien und Studierenden des Centro de Estudios Políticos y Constitucionales (CEPC) wurde die Übertragbarkeit und der Aufbau einer vergleichbaren Studie zu territorialen Disparitäten in Spanien diskutiert. Die Diskussion wurde von Politikwissenschaftlern des CEPC (Prof. Mario Kölling und Prof. César Colino Cámara), die für die Manuel Gimenez Abad Stiftung an einer ähnlichen Studie für Spanien arbeiten, mit eigenen Vorträgen und einer vergleichenden Perspektive zwischen spanischen und deutschen Problemlagen moderiert. Die Vortragsfolien (auf Deutsch) und ein Videostream (mit spanischer Übersetzung) der Veranstaltung sind in der Mediathek der Manuel Gimenez Abad Stiftung verfügbar.