07. Februar 2018
Rudolf-Chaudoire –Pavillon, Campus Süd der TU Dortmund, Dortmund

In der Planungswissenschaft lassen sich wiederholt Auf- und Abschwünge einzelner Modethemen im Zeitverlauf beobachten. Sie wirken auf planungspolitische Vorgaben, auf planungspraktische Handlungsoptionen und Strategien sowie letztlich auf die Gestaltung und Entwicklung von Räumen.
Diesen Umstand möchte das Symposium „Themenkarrieren in der Planungswissenschaft“ in das Bewusstsein rücken und kritisch diskutieren. Zentrale Fragen dabei sind:

  • Wie entstehen Themen im wissenschaftlichen Diskurs der Raumplanung?
  • Welche Rolle spielen Institutionen der Wissenschaft, insbesondere Drittmittelvergabe und Publikationsökonomie, aber auch Aufträge aus der Wirtschaft?
  • Inwiefern sind Themenkarrieren sinnvoll für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und wie sollte in Zukunft mit Themenkarrieren umgegangen werden?

Auf dem Symposium werden zunächst die Ergebnisse des dreijährigen DFG-Projekts „Themenkarrieren in der Planungswissenschaft“ vorgestellt. Dabei wird eine Diskurs-, Netzwerk- und Institutionenanalyse der planungswissenschaftlichen Diskurse „Klimawandel“ und „Schrumpfende Städte“ illustriert. Im Anschluss werden ausgewählte Professor_innen der Planungswissenschaft auf ihre bisherige Forschungsbiographie zurückblicken und ihre persönlichen Themenwahlen reflektieren. Zum Abschluss wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion über den zukünftigen Umgang mit Themenkarrieren in der Planungswissenschaft diskutiert.

Weitere Informationen zu Progamm und Anmeldung finden Sie hier.

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