Berichte aus der Forschung

Urbanes Grün im Klimawandel


Strategien, Beispiele und Umsetzungshinweise für Kommunen

Von: Runrid Fox-Kämper, Eva Rademacher, Eyaiu Hassen, Jonas Marschall, Daniel Münderlein, Sandra Sieber, unter Mitarbeit von Lennart Bosse

Herausgegeben und im Auftrag vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen

Dezember 2025

Der Leitfaden ist hier verfügbar.
Urbanes Grün leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung – besonders in dicht bebauten Innenstädten. Urbanes Grün kann dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern. Es verhindert zum Beispiel durch Kaltluft und Verdunstungskühle die Entstehung von Wärmeinseleffekten, schützt vor Überflutungen, trägt zur Artenvielfalt und Biodiversität bei und vermindert die Schadstoffbelastung. Deshalb sollte die kühlende und ausgleichende Wirkung städtischer Grünflächen konsequent genutzt und gleichzeitig ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wetterlagen und Schädlingen gestärkt werden. Urbane Grünräume sind auch Orte sozialer Begegnung, tragen zur Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume bei und sind ein wichtiges Element für die physische und psychische Gesundheit der Stadtbevölkerung. Der vorliegende Leitfaden „Urbanes Grün im Klimawandel“ zeigt Maßnahmen zur Grünflächenentwicklung vor dem Hintergrund der gestiegenen Bedeutung von Klimaanpassung im urbanen Raum auf. Viele Best-Practice-Beispiele zeigen wie die kommunale Umsetzung gelingen kann.

Die Studie knüpft an den 2012 vom ILS in Kooperation mit der Leibniz-Universität Hannover entwickelten Leitfaden Urbanes Grün in der integrierten Stadtentwicklung an und wurde im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt.



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