Veröffentlicht am: 8. Mai 2026

Vom Wissensraum zum Stadtraum: Auftaktveranstaltung zum Städtebauliches Kolloquium Sommer 2026 in Aachen

Städte gelten seit langem als Zentren der Wissensgenerierung und der Innovation. Doch auf welchen neuen Herausforderungen sollten sich Städte in der fortschreitend digitalisierten und smarten Wissensgesellschaft einstellen? Welche Rolle spielt der gebaute oder noch zu gestaltende Raum? Was sind aktuelle Entwicklungen, was mögliche Zukünfte?

Am Dienstag, den 5. Mai, wurde mit dem Thema „Neue Wissensräume als Motor für die Stadtentwicklung“ der Auftakt der dreiteiligen Sommersemesterveranstaltung an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen gestaltet. Prof. Dr. Thomas Weith vom ILS gab dazu mit seinem Vortrag „Von Menschen und Orten: Altes und neues Wissen aus der Stadt für die Stadt“ einen einführenden Überblick zum Thema „Wissen in der Stadt“. Deutlich wurde zum einen die lange Historie von Wissensräumen in der Stadt (Zentrum von Bildung und Ausbildung). Zum anderen wurde von ihm jedoch auch auf ganz neue Entwicklungen wie Smart Cities, Maker Spaces, Knowledge Hubs und Reallaboren verwiesen. Dies führe hin zu neuen vielfältigen Wissenslandschaften.

Weitere Vortragende waren Prof. Dr. Thorsten Erl von der Universität Siegen sowie die Impulsgeber Sebastian Möller (RWTH Campus GmbH), Thomas Hissel von der Stadt Aachen sowie Prof. Dr. Doris Klee von der Initiative Aachen e.V. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Christa Reicher (RWTH).

Das Städtebauliche Kolloquium wird gemeinsam von der RWTH Aachen (Prof. Reicher) und dem ILS sowie weiteren Mitorganisatoren und Unterstützern realisiert.

Die nächste Veranstaltung des Städtebaulichen Kolloquiums ist am 16. Juni um 18 Uhr. Dann stehen mit ehemaligen großen Handelsimmobilien „Leerstehende Riesen als neue Stadtbausteine des Wissens“ im Mittelpunkt.

Thomas Weith moderiert.

© RWTH

Aktualisiert am: 8. Mai 2026