Veröffentlicht am: 8. Oktober 2026
Towards regional land-use management: the design process of policy instruments for collective action
Die ILS-Wissenschaftler*innen Angelika Münter und Peter Stroms-van der Vlugt haben gemeinsam mit Kolleg*innen der TU Dortmund einen Artikel im „Journal of Environmental Policy & Planning“ veröffentlicht. Dieser untersucht am Fallbeispiel der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, wie gemeinsame Problemdeutungen die Entwicklung interkommunaler Instrumente für nachhaltiges Flächenmanagement prägen. Aufbauend auf Theorien der Collaborative Governance zeigt das Paper, dass gemeinsam entwickelte informelle Instrumente wie ein regionales Dichtekonzept eine Wissensbasis schaffen und Planungskonflikte versachlichen. Sie eröffnen Möglichkeiten, Lösungen im Spannungsfeld zwischen der Schaffung neuen Wohnraums und dem Flächensparen regional aufeinander abzustimmen. Zugleich begrenzen kommunale Konkurrenz, fehlende Verbindlichkeit und zeitlich begrenzte Fördermittel die Umsetzung. Diese bleibt auf freiwillige Entscheidungen der einzelnen Kommunen angewiesen. Ohne dauerhaft institutionell abgesicherte Kooperationsstrukturen und Mechanismen zum Ausgleich von Kosten und Nutzen führt gemeinsam erarbeitetes Wissen deshalb nicht automatisch zu gemeinsamem Handeln. https://doi.org/10.1080/1523908X.2026.2740012. Weitere aktuelle Fachpublikationen finden Sie hier.
Aktualisiert am: 8. Oktober 2026





