Veröffentlicht am: 28. September 2026
Erfahrungen aus „Agrarsysteme der Zukunft“: ILS-Wissenschaftler Eyaiu Hassen auf der Reallaborkonferenz 2026
Reallabore haben sich als transdisziplinäres Forschungsformat etabliert. Die Reallaborkonferenz 2026 „Zurück in die Zukunft? Reallabore in Zeiten disruptiven Wandels“ brachte Mitte September Akteur*innen aus Forschung, Praxis und Politik zusammen, um gemeinsam über die Gestaltung, Wirkung und Alltagsrealität von Reallaboren zu diskutieren. ILS-Wissenschaftler Eyaiu Hassen brachte dort seine Erfahrungen aus dem BMFTR-Forschungsprojekt „Agrarsysteme der Zukunft“ ein.
In seinem Lightning-Talk „Vom Experiment zum Netzwerk: Reallabore gemeinsam weiterdenken“ ging es darum, wie Reallabore von- und miteinander lernen können und wie sich daraus tragfähige Netzwerke entwickeln können. Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrags lag auf der Frage, wie die dabei gewonnenen evidenzbasierten Empfehlungen wirksam in die Praxis umgesetzt werden können.
In der Diskussion wurde deutlich, dass es sich lohnt verschiedene Reallaboransätze zusammenzuführen. Gleichzeitig ist das in der Praxis nicht immer einfach: Unterschiedliche Arbeitsweisen, Ziele und Erwartungen können die Zusammenarbeit erschweren und den Abstimmungsbedarf erhöhen. Damit die Zusammenarbeit gelingt, braucht es daher ein gemeinsames Verständnis davon, wie zwischen den Reallaboren zusammengearbeitet soll. Ebenso wichtig ist das klare Bekenntnis zu der kollektiven Zielvision.
Die Konferenz fand zum dritten Mal statt. Sie wird vom Netzwerk „Reallabore der Nachhaltigkeit“ organisiert und wurde in diesem Jahr vom Projekt „Co-Site“ von der Technischen Hochschule Köln auf dem Campus Leverkusen der TH Köln ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.
Aktualisiert am: 28. September 2026





