Veröffentlicht am: 17. Juli 2026

Fachdialog zur nachhaltigen Transformation setzt Impulse für zukünftige Kooperationen

Innerhalb der Zukunftskonferenz.NRW kamen am 9. Juli 2026 in der NRW.BANK in Düsseldorf Vertreteri*nnen aus Wissenschaft, Landesministerien und der NRW.BANK zum Fachdialog über nachhaltige Transformation zusammen. Ergänzt wurde der Teilnehmendenkreis durch Gäste, Sprecherinnen und Sprecher der JRF-Institute Wuppertal Institut und ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung sowie des  RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung im November 2025 entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam Impulse für zukünftige Projekte und Förderlinien. „Es ist wichtig, dass Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten, denn Transformationsprozesse sind dynamisch und komplex. Es reicht nicht, wenn einzelne Akteurinnen und Akteure an einem Problem arbeiten. Wir müssen uns zusammentun, um tragfähige Lösungen für die Gesellschaft zu entwickeln“, betonte die Sprecherin von NAW.NRW, Prof. Dr. Mi-Yong Becker.

Im Mittelpunkt des Fachdialogs standen aktuelle Herausforderungen und Fördermöglichkeiten für die nachhaltige Transformation in Nordrhein-Westfalen. In Workshops diskutierten die Teilnehmenden unter anderem Ansätze zur Klimaanpassung, zur Industrie- und Kreislaufwirtschaft, zur Energie- und Rohstoffwende und zu nachhaltiger Mobilität und Transport. ILS-Wissenschaftler Dr. Bastian Heider gab im Themenboard Klimaanpassung einen Input mit Ergebnissen aus unserem Projekt CATCH4D. Dr. Kerstin Conrad arbeitet aktiv beim Themenboard Transport und Mobilitätswende mit.

„Wir brauchen tragfähige, unternehmerische Konzepte, um die Ideen der zirkulären Wirtschaft, der Energiewende und der Mobilitätswende umzusetzen und erfahrbar zu machen“, unterstrich die Sprecherin von Humboldtⁿ, Prof. Dr. Birgitta Wolff.

Die Zukunftskonferenz.NRW wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und ist eine gemeinsame Initiative der nordrhein-westfälischen Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und des Wuppertal Instituts. Ziel der Initiative ist es, wissenschaftliche Expertise systematisch für die nachhaltige Entwicklung Nordrhein-Westfalens nutzbar zu machen.

Die Zukunftskonferenz.NRW versteht sich dabei nicht als einmalige Veranstaltung, sondern als langfristig angelegter Prozess. In acht interdisziplinären Themenboards entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wissenschaftlich fundierte Handlungsoptionen für zentrale Transformationsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie.NRW. Als Brücke zwischen Wissenschaft und Politik trägt sie dazu bei, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in politische Entscheidungsprozesse einzubringen.

Die Meldung basiert auf einer Mitteilung der JRF

Einblicke in den Fachdialog © Bettina Engel-Albustin | fotoagentur ruhr moers

Aktualisiert am: 17. Juli 2026