Zeitz, Jana Friederike
Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography
(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.
Research interests:
- The right to the city
- Social and spatial inequality
- Urban and neighbourhood development planning
- Housing market and allocation strategies
Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de
Meilenstein im IMECOGIP-Projekt
Im Dezember 2025 wurde innerhalb des IMECOGIP-Projektes das „Chinesisch-deutsche EnhancES Innovationsstudio“ in Qingdao eröffnet. Der lokale Praxispartner in Qingdao ist das Qingdao Surveying and Mapping Institute (QSMI). Das QSMI ist ein Dienstleister, der in zahlreichen Bereichen der Vermessung, Umweltbeobachtung und -analyse tätig ist. Unter anderem unterstützt das QSMI die Planung einer High-Tech-Entwicklungszone im Norden der Stadt, die nach den Prinzipien der Green City, Sponge City und CO2-neutralen Stadt entwickelt werden soll. Hier kommt das in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum und dem ILS entwickelte Tool „EnhancES“ ab sofort als fester Bestandteil in der Planungspraxis zum Einsatz. Prof. Dr. Harald Zepp, der Koordinator des Konsortiums, wurde von Dr. Peter Sliwka von der DLR-Projektmanagementagentur begleitet, der während dieser Reise das IMECOGIP-Projekt in China besuchte.
Das Video zeigt ein paar Impressionen des Besuchs.
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More InformationJRF vor Ort: Grün, aktiv mobil und gerecht: Wege zu gesunden Städten

Auszug aus dem ILS-Wimmelbild zu Stadtgesundheit © Stefanie Levers
18. Mai 2026
10:00-14:00 Uhr
Westfälischer Industrieclub, Markt 6, Dortmund
Gesundheit wird immer mehr zum Thema der Stadtentwicklung – in Wissenschaft und Praxis. Städte stehen vor wachsenden Herausforderungen wie steigende Temperaturen in dicht bebauten Quartieren, Lärm- und Luftverschmutzung oder fehlende Grün- und Freiräume zur Erholung. Um gute Lebensverhältnisse für alle in urbanen Räumen zu schaffen, gewinnt ein ganzheitlicher Ansatz an Bedeutung, der Gesundheit, Umweltqualität und gerechte Lebensverhältnisse zusammendenkt. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Sicherung ruhiger und zugleich zentral gelegener Wohnorte, der Ausbau qualitativ hochwertiger Grün- und Wasserflächen, die Förderung aktiver Mobilität sowie ein gerechter Zugang zu gesundheitsfördernden Stadträumen für alle Bevölkerungsgruppen. Bei dieser „JRF vor Ort“-Veranstaltung am 18. Mai wollen wir gemeinsam diskutieren, wie unsere Städte lebenswerter, kühler und aktiver gestaltet werden können.
Programm
10 Uhr: Beginn
Begrüßung
- Prof. Dr. Dieter Bathen, Vorstandsvorsitzender, Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF)
- Ralf Zimmer-Hegmann, kommissarischer wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
- Alexandra Landsberg, Abteilungsleiterin für Nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, Circular Economy und Transformation, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV)
Keynote: Was macht eine gesunde Stadt für Alle aus? Bedeutung von Umweltgerechtigkeit für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung
- Prof. Dr. Gabriele Bolte, Leiterin der Abteilung Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen
Blick in die Wissenschaft
- Schatten ist kein Zufall, sondern planbar! Datengetriebene Forschung für die kommunale Klimaanpassung
Dr. Bastian Heider, ILS - Urbane Potenziale entdecken: Aktive Mobilität als Schlüssel für gesunde Städte
Dr. Kerstin Conrad, ILS - Green Care in Europa: Naturbasierte Therapien für mehr mentale Gesundheit
Dr. Noriko Otsuka, ILS
12 Uhr: Mittagsimbiss
Keynote: Gesundheitsbezogener Hitzeschutz in NRW – Ansätze des LfGA NRW und Stand der Praxis
- Dr. Odile Mekel, Leiterin des Fachbereichs Gesundheitskompetenz und kommunale Gesundheitsförderung und Leitung der Fachgruppe Grundsatzfragen, gesundheitsbezogener Hitzeschutz beim Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen
Abschlussdiskussion
14 Uhr: Ende der Veranstaltung
Flyer
Alle Informationen finden SIe auch im Flyer.
Anmeldung
Der Eintritt ist frei. Teilnahme ausschließlich nach Anmeldung. Die Anmeldung ist hier möglich.
Kontakt
Theresa von Bischopink
Telefon: +49 (0)231 9051-160
E-Mail: theresa.vonbischopink@ils-forschung.de
Wissenstransfer anders machen?! Reallabore, Pop-Ups, Performances, mobile und aufsuchende Angebote in der Energiewende
Eine gelingende Energiewende benötigt neben wissenschaftlichen Erkenntnissen, technischen Innovationen, förderlichen ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen auch neue gesellschaftliche Praktiken und Ästhetiken. Zusätzlich zu den bewährten Formaten der Wissensvermittlung wie Vorträgen oder Panels gewinnen neue Vermittlungsansätze im Kontext der Energiewende daher an Bedeutung. Die Tagung am 27. April in Gelsenkirchen möchte einen Reflexions- und Experimentierraum für neue Formate des Wissenstransfers eröffnen. Prof. Dr. Thomas Weith stellt dort in einer Session neue Kommunikationsformate zur Wissensvermittlung anhand von Beispielen aus dem ILS vor. Mehr…
Dr. Lea Fischer (ILS) erhält den JRF-Dissertationspreis 2026: Auszeichnung für herausragende Forschung zu Bürgerbeteiligung und Planungskultur
Dr. Lea Fischer vom JRF-Institut ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ist mit dem JRF-Dissertationspreis 2026 ausgezeichnet worden. Die feierliche Preisverleihung fand am 13. April 2026 bei der Jahresfeier der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft (JRF) in Düsseldorf statt. Überreicht wurde der mit 2.000 Euro dotierte Preis von Raphael Tigges MdL, dem Vorsitzenden des JRF-Kuratoriums.
Ausgezeichnet wurde Dr. Fischer für ihre Dissertation „Die Erwartungen hinter Bürgerbeteiligung. Planende Verwaltungen und die Konstruktion der Bürger:innenrolle in Planungsprozessen“. Als Mitarbeiterin des JRF-Instituts ILS in Dortmund verfasste sie die mit der höchsten akademischen Auszeichnung „summa cum laude“ bewertete Arbeit an der RWTH Aachen.
In ihrer Dissertation untersucht Dr. Fischer, wie kommunale Planungsprozesse durch Erwartungen, Rollenbilder und Vorstellungen über Bürgerbeteiligung geprägt werden. Die Arbeit zeigt, dass das Gelingen demokratisch legitimierter Planung nicht allein von formalen Verfahren abhängt, sondern wesentlich auch von den impliziten Annahmen, mit denen Verwaltungen Beteiligung gestalten.
Besonders hervorzuheben ist der inter- und transdisziplinäre Ansatz der Dissertation. Dr. Fischer verbindet Planungswissenschaft, Organisations- und Demokratietheorie mit empirischer Forschung und richtet den Blick gezielt auf kleinere und mittelgroße Kommunen. Damit rückt sie einen Bereich in den Fokus, der für die Planungspraxis in Deutschland besonders relevant ist, in der Forschung bislang jedoch weniger Beachtung gefunden hat.
Die Dissertation überzeugt durch theoretische Schärfe, methodische Qualität und hohe Praxisrelevanz. Ein besonderer Mehrwert liegt im Transfer: Mit einem intervenierenden Planspiel schafft Dr. Fischer einen konkreten Zugang für die Verwaltungspraxis und eröffnet Möglichkeiten für Reflexion, Lernen und Veränderung.
Aus Sicht der Auswahljury des JRF-Kuratoriums verbindet die Arbeit wissenschaftliche Exzellenz mit hoher gesellschaftlicher Relevanz in besonderer Weise. Sie setzt einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung von Planungskultur, Bürgerbeteiligung und kommunaler Handlungsfähigkeit in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Zugleich greift sie zentrale Fragestellungen des JRF-Leitthemas „Städte & Infrastruktur“ auf.
Die Auszeichnung wurde im Beisein zahlreicher Wegbegleiter*innen. Anwesend waren neben Familie und Freunden auch die Leitung des ILS sowie die Erstbetreuerin und Dekanin der RWTH Professorin Agnes Förster.
Die Meldung basiert auf der Meldung der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft.
Kurz und kompakt: Die Preisträgerin stellt ihre Disseration vor
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More InformationImpressionen der Preisverleihung

© JRF e.V.
Preisträgerin Dr. Lea Fischer mit Raphael Tigges MdL © JRF e. V.

© JRF e. V.

Preisträgerin Dr. Lea Fischer mit Kolleg*innen des ILS © JRF e. V.
Städtebauliches Kolloquium Sommer 2026: Stadtbaustein Wissen – Vom Wissensraum zum Stadtraum und umgekehrt

© städtebau
Das Leben in Städten und Regionen verändert sich und Städte werden zunehmend als wissensbasierte Systeme verstanden. Dort entscheiden Kompetenzen und Innovation über die wirtschaftliche, räumliche und soziale Entwicklung. „Wissen“ ist somit ein zentraler „Rohstoff“, dessen Bausteine in der Stadt an vielen Stellen ablesbar sind.
Die etablierten Wissensbausteine des urbanen Raums wie Hochschulen, Forschungsstätten und Bibliotheken prägen die Gestalt und Funktionalität von Quartieren, Städten und Regionen. Während diese in Konkurrenz treten um junge Talente und innovative Unternehmen, stehen sie gleichzeitig vor den Herausforderungen sich nachhaltig, kompakt, attraktiv und integrativ zu entwickeln.
Wie kann Stadtumbau also gelingen? Und welche Rolle nehmen Institutionen, wie Universitäten dabei ein? Zu diesen Fragen möchte das Städtebauliche Kolloquium den Diskurs eröffnen.
Alle Veranstaltungen finden im Foyer des Reiff Museums in Aachen statt und beginnen jeweils um 18 Uhr.
Termine
Dienstag, 5. Mai 2026, 18 Uhr
Vortrag
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Lehrstuhl und Institut für Städtebau, RWTH Aachen
Dipl.-Ing. Geva Aschoff, Dezernat 10.0 RWTH Aachen
> Begrüßung und Einführung in das Thema
Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith, ILS Dortmund
> Von Menschen und Orten: Altes und neues Wissen aus der Stadt für die Stadt
Prof. Dr.-Ing. Thorsten Erl, Universität Siegen
> Neue Bildungs- und Wissensräume braucht das Land
Input
Angelina Strauff M. Sc. RWTH, ingenhoven associates GmbH, Düsseldorf
> Wissensbaustein des Fraunhofer IEG am Büchel in Aachen
Kommentatoren/Diskussionsrunde
Sebastian R. Möller, RWTH Aachen Campus GmbH
Thomas Hissel, Dezernent Stadt Aachen
Prof. Dr. Doris Klee, Initiative Aachen
Moderation
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher
Dienstag, 16. Juni 2026, 18 Uhr
Vortrag
Yasmin Kherad, Herzog & de Meuron, Berlin/Basel (angefragt)
>The BOX Hannover – Vom Warenhaus zum Multifunktionsbaustein
Klaus-H. Petersen, ppp architekten + stadtplaner gmbh Hamburg/Lübeck
>Lübeck – vom Kaufhaus zum Bildungshaus
Input
Katharina Niesing, Masterabsolventin RWTH
> Räume für Ausbildung & Handwerk in der Stadt
Kommentatoren/Diskussionsrunde
Henrik Schumann, Stadtbaurat Siegen (angefragt)
Erik Lierenfeld, Bürgermeister Stadt Dormagen (angefragt)
Markus Sporer, CROSS Architecture Aachen/Amsterdam
Dominik Stollenwerk, Nachhaltiges Gebäudemanagement, RWTH Aachen
Caner Telli, M. SC. RWTH
Moderation
Prof. Dr.-Ing. Thomas Weith, ILS Dortmund
Dienstag, 7. Juli 2026, 18 Uhr
Vortrag
Carla Jung-König, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Heidelberg
> Heidelberg – Knowledge Pearl zwischen Tradition und Innovation
Ulf Richter, Kanzler der Universität Duisburg-Essen
> Masterplanung für eine zukunftsfähige und nachhaltige Hochschullandschaft
Input
Hanna Potulski, M. Sc. RWTH, Lehrstuhl für Städtebau
> Vom Campus zum Quartier – urbane Wissensräume für die Stadt von morgen
Kommentatoren/Diskussionsrunde
Frauke Burgdorff, Stadtbaurätin Aachen (angefragt)
Ute Willems, Niederlassungsleiterin BLB NRW (angefragt)
Dr. Julia Backhaus, HumTec, Living Lab Incubator (LLI)
Dr. Friederike Fugmann, Initiative Aachen e.V.
Moderation
Jens Imorde, Netzwerk Innenstadt NRW, Münster
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der RWTH Aachen.
Veranstalter
- RWTH Aachen, Fakultät Architektur, Lehrstuhl und Institut für Städtebau
- ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
- Netzwerk Stadtentwicklung NRW
- Initiative Aachen e.V.
- Aachen Fenster e.V.
mit Unterstützung von:
- Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. www.srl.de
- Informationskreis für Raumplanung, IfR e.V.





