Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

New Professorship through cross-appointment with Osaka University in Japan

From April 2026 Dr. Noriko Otsuka, who is a Senior Research Manager for FGB (Research Group Spatial Planning and Urban Design), will be appointed as a Specially Appointed Professor at Osaka University in Japan. Over the last 7 years D3 Centre has hosted her Associate Professorship through the ILS and Osaka University’s cross-appointment scheme.

The D3 Centre, formally known as Cybermedia centre, is an interdisciplinary research centre representing the three objectives of ’Digital design (digitising and making infomration usable)’. ’Datability (analysing and makign vast amounts of advance data accessible)’ and ’Decision intelligence (supporting vrious decision-makign processes)’. The centre highly values the participation of oversee social scientists in diversifying their research actvities. Her appointment as a faculty member has facilitated the opportunity for knowledge exchange in the fields of urban design and mobility, urban health and green/blue infrastcture as well as educational activities for Master and PhD students within Osaka University. Dr. Otsuka has been playing a key role in strengthening international exchanges and creating new project opportunities in German and Japanese academic institutions beyond her host organisation, Osaka University.

During her last visit to Osaka Univesity this January, she introdcued the EU funded project GreenME to her colleagues, initiating discussions on future comparative research topics in the field of urban health. Furthermore, she was invited to give a lecutre by Fukuyama City University near Hiroshima. Togehter with their students, she conducted a field work examining the health and walkability of older people living in a historic city of Tomonoura.  A citzen science tool developed for a past EU funded project (WalkUrban) has been tailored to adapt to the Japanese context.

©Noriko Otsuka
©Yukifumi Makita

Forum Stadtbaukultur: Versteckte Barrieren – Inklusive Lösungen

Mit dem Thema der inklusiven Stadtraumgestaltung und der Entwicklung innovativer Lösungen beschäftigt sich das transdisziplinäre Lehr- und Forschungsprojekt DEIN*ORT (Perspektive DEmenz: INklusion durch soziale Organisation, inklusive Raumgestaltung, personenzentrierte Technik) inklusive der Promotion von Friederike Asche. Die Veranstaltung innerhalb des Forums Stadtbaukultur ist als Abschlussveranstaltung Bestandteil des Forschungsprojekts. Sie präsentiert Ausschnitte der Projektergebnisse, transdisziplinärer Methoden, künstlerischer Interventionen und partizipativer Formate (z.B. den co-produzierten Film Please don’t freeze 1–2). Forum-Besucher*innen sind herzlich eingeladen, mit den Referent*innen zu diskutieren. Mehr…

Wohnen macht Stadt – Zukunft großer Siedlungen: Städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Herausforderungen im Bestand

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20. Mai 2026
14:00-17:00 Uhr
Baukunstarchiv NRW, Ostwall 7, Dortmund

Große Siedlungen, wozu Nachkriegssiedlungen der 1950er Jahre in Zeilenbauweise sowie Großwohnsiedlungen aus den 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahren zählen, sind unverzichtbarer Bestandteil des Wohnungsangebots in Nordrhein-Westfalen. Sie stehen angesichts demografischer Veränderungen, steigender Anforderungen an Klimaanpassung und energetische Sanierung sowie veränderter Wohnbedürfnisse vor komplexen Herausforderungen. Zugleich bieten sie durch ihre großmaßstäblichen Strukturen, oft klaren Eigentumsverhältnisse und gewachsenen Nachbarschaften besondere Chancen für eine integrierte Weiterentwicklung.

Gefragt sind stadtentwicklungspolitische und wohnungswirtschaftliche Ansätze, die große Siedlungen als vielfältige, lebenswerte und sozial gerechte Wohnorte neu denken. In Kooperation mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung NRW untersucht das ILS im Rahmen des Projekts „Wohnen im Zusammenhang. (Städte-)bauliche Erneuerung und soziale Entwicklung großer Siedlungen in Nordrhein-Westfalen“, wie bestehende Strukturen gestärkt
und weitergedacht werden können. Ziel ist es, Nachbarschaften zu stärken, vielfältige Wohnbedarfe abzubilden und Teilhabe für unterschiedliche Gruppen
sicherzustellen. Im Fachforum werden zentrale Erkenntnisse aus diesem Projekt vorgestellt – darunter Best-Practice-Beispiele sowie Ergebnisse aus Erhebungen in ausgewählten Siedlungen.

Gemeinsam wollen wir diskutieren, welche politischen, planerischen und wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine transformative Weiterentwicklung großer Siedlungen ermöglichen, wie Kooperationen zwischen Kommunen, Wohnungsunternehmen und Zivilgesellschaft gelingen können und wie sich Zielkonflikte konstruktiv moderieren lassen. So möchten wir ausloten, wie große Siedlungen zu lebenswerten Wohnquartieren, die bezahlbaren Wohnraum sichern, und zu einer zukunftsfähigen Stadt beitragen.

Flyer

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

 
Der Anmeldeschluss ist am 6. Mai 2026.

Veranstalter

ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Das Fachforum findet in Kooperation mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD) statt.

Kontakt

Martin Gruber
Telefon: + 49 (0) 231 9051-147
E-Mail: helena.ruettger@ils-forschung.de

Fachforum „Wohnen macht Stadt“: Zukunft großer Siedlungen: Städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Herausforderungen im Bestand

Große Siedlungen, wozu Nachkriegssiedlungen der 1950er Jahre in Zeilenbauweise sowie Großwohnsiedlungen aus den 1960er, 1970er und frühen 1980er Jahren zählen, sind unverzichtbarer Bestandteil des Wohnungsangebots in Nordrhein-Westfalen. Sie stehen angesichts demografischer Veränderungen, steigender Anforderungen an Klimaanpassung und energetische Sanierung sowie veränderter Wohnbedürfnisse vor komplexen Herausforderungen. Ihre großmaßstäblichen Strukturen, oft klaren Eigentumsverhältnisse und gewachsenen Nachbarschaften bieten zugleich Chancen, sie als vielfältige, lebenswerte und sozial gerechte Wohnorte weiterzuentwickeln. Beim Fachforum am 20. Mai in Dortmund wollen wir gemeinsam diskutieren, welche politischen, planerischen und wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen diese transformative Weiterentwicklung großer Siedlungen ermöglichen, wie Kooperationen zwischen Kommunen, Wohnungsunternehmen und Zivilgesellschaft gelingen können und wie sich Zielkonflikte konstruktiv moderieren lassen. Weitere Informationen und Anmeldung

„Agrarsysteme der Zukunft“ und „PlanTieFEn“ beim Zukunftsforum in Berlin

Wie können Konflikte um Landnutzung konstruktiv bearbeitet werden und wie sehen neue Wege für ein vorausschauendes, kooperatives Flächenmanagement aus? Auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hatte das Team von „Agrarsysteme der Zukunft“ die Möglichkeit, das Fachforum 28 „Flächen im Wandel“ mitzugestalten – gemeinsam mit dem Öko-Institut, dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), neuland21 und der Wüstenrot Stiftung.

Im Mittelpunkt standen Impulse zu erneuerbaren Energien, Reallaboren in Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Räumen sowie methodischen Tools zur Konfliktbearbeitung, die im Anschluss in Arbeitsgruppen mit den Teilnehmenden vertieft und in praxisnahe Handlungsempfehlungen übersetzt wurden.

Besonders spannend war der Workshop zu Experimentierräumen und Innovationen: Es wurde diskutiert, wie Reallabore helfen können, lokale Konflikte und Nutzungskonkurrenzen zu bearbeiten, Planungsspiele sinnvoll einzusetzen und Emotionen sowie sozio-kulturelle Transformation bewusster in Prozesse einzubeziehen.

Es wurden aus dem ILS auch die Teilergebnisse des Projekts PlanTieFEn-präsentiert. Sarah Friese und Jonas Marschall waren vom ILS vor Ort, Dr. Melanie Mbah vom Öko-Institut hat die Zwischenergebnisse dem Publikum vorgestellt.
Zentral war auch die Frage, wie Reallabore konkret umgesetzt werden können – etwa durch Reallabor-Manager*innen, klare Roadmaps und Ansätze der Hilfe zur Selbsthilfe.

So zog Prof. Dr. Thomas Weith vom ILS das Fazit: „Es lohnt sich, über klassische Beteiligungsformate hinauszugehen, neue Formate auszuprobieren und Menschen zu ermutigen, sich zu öffnen und aktiv an Innovationsprozessen mitzuwirken.“

Gruppenfoto_Copyright Schreiner IGZ Agrarsysteme der Zukunft

Foto: Schreiner/IGZ

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