Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

VERANSTALTUNG

„Die REGIONALEN: Erfolgsformat innovativer Stadt- und Regionalentwicklung“, 10.September 2018, 13:00 – 17:00 Uhr, Lensing-Carrée Dortmund. Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Stadtentwicklungsforschung: konkret. Vom Kommen, Gehen und Bleiben: Ländliche Räume als attraktive Wohnstandorte?

3. Juli 2018
NRW-Forum, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

Seit einiger Zeit stehen Abwanderungen im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte um Strukturprobleme ländlicher Räume. Oft versehen mit dem Schlagwort der „Landflucht“ herrscht ein relativ einheitliches Bild über die Wandernden, ihre Absichten und die Zielgebiete vor. Demnach sind es vor allem die Jüngeren, die ländliche Räume zunächst für ein Studium oder eine Ausbildung, oft damit aber auf Dauer zugunsten der Verdichtungsräume verlassen.

Diese Wanderungsbewegungen sind ein prägendes Merkmal der aktuellen Raumentwicklung in Deutschland und bilden gewissermaßen die „Kehrseite“ des viel beachteten Trends zur Reurbanisierung. Mit dieser Entwicklung werden weitreichende Folgen in Verbindung gebracht: Fachkräftemangel und „Brain Drain“, Leerstände und Preisverfall, Überalterung und Rückzug der Nahversorgung sind dabei zu nennen. Zuletzt rückte zudem die Frage in den Vordergrund, welche gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen aus der vermeintlichen Unzufriedenheit in sogenannten „abgehängten“ Regionen resultieren können.

Bei alledem darf nicht vergessen werden, dass sich hinter der Kategorie „Ländliche Räume“ eine große Vielfalt an Regionen, Städten und Dörfern verbirgt. Sie unterscheiden sich teilweise ganz erheblich im Hinblick auf ihre aktuellen Wanderungsbilanzen und ihre zukünftigen Entwicklungsperspektiven. Eine Betrachtung auf der Grundlage von klassischen Raumabgrenzungen und Gebietstypologien lässt zwar übergeordnete Muster erkennen, weist jedoch insgesamt zumeist eine begrenzte Aussagekraft auf. Und auch das Wanderungsgeschehen ist vielfältiger, als es in der medial zugespitzten Debatte oft dargestellt wird. Es umfasst auch Zuzüge und Zuwanderung, Wohnen an mehreren Standorten oder das Bleiben als bedeutsamste Form der Wohnstandortentscheidung.

Diese Hinweise sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass vielerorts große Herausforderungen bestehen. Zahlreiche lokale und regionale Initiativen bemühen sich darum, positive Impulse zu setzen und so ländliche Räume als Lebensorte zu stärken. Förderprogramme, Modell- und Demonstrationsvorhaben sollen diese Prozesse anstoßen und unterstützen. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Veranstaltung folgenden Fragestellungen:

  • Wie stellt sich das aktuelle Wanderungsgeschehen aus der Perspektive ländlicher Räume in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen dar? Welche Trends sind mit Blick auf die Entwicklung in den nächsten Jahren zu erkennen?
  • Welche Maßnahmen sind geeignet, um die Attraktivität von Städten und Dörfern in ländlichen Räumen als Wohnstandorte weiterzuentwickeln? Was kann aus den verschiedenen Modellvorhaben und Initiativen der jüngeren Vergangenheit gelernt werden?
  • Inwieweit zeichnet sich – nicht zuletzt aufgrund der angespannten Wohnungsmärkte in vielen Ballungsräumen – eine Trendverschiebung zugunsten ländlicher Räume ab? Welche Bedeutung haben Raumpioniere und was ist dran an einer „neuen Ländlichkeit“?

Programm

Veranstaltungsflyer (PDF-Datei, 1,96 MB)

14:00 Uhr
Begrüßung und thematische Einführung
Prof. Dr. Stefan Siedentop, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

14:10 Uhr
Die Zukunft ländlicher Räume: Rahmenbedingungen – Herausforderungen – Beispiele (PDF-Datei, 2,43 MB, passwortgeschützt)
Dr. Annett Steinführer, Thünen-Institut für Ländliche Räume

14:35 Uhr
Ländliche Räume als Wohnstandorte: Aktuelle Trends beim Wanderungsgeschehen in NRW (PDF-Datei, 2,89 MB, passwortgeschützt)
Dr. Robert Nadler und Frank Osterhage, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

15:00 Uhr
Nachfragen und Diskussion

15:30 Uhr
Kaffeepause

16:00 Uhr
Vor Ort in NRW: Neue Perspektiven für das Wohnen auf dem Land

  • Dr. Stephanie Arens, Südwestfalen Agentur
  • Bernhard Halbe, Bürgermeister der Stadt Schmallenberg
  • Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW)
  • Sabine Preiser-Marian, Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel
  • Jan Schametat, Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH)

17:00 Uhr
Vertiefende Gespräche bei Imbiss und Getränken

Organisatorisches

Veranstalter

  • ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH
  • Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG NRW)

Kontakt / Information

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen ist jedoch eine Anmeldung erforderlich. Bei Überschreiten der Höchstteilnehmerzahl werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Anmeldeschluss ist der 26. Juni 2018.

Veranstaltungsort

NRW-Forum
Ehrenhof 2
40479 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)211 8926690

Wegbeschreibung:

Mit dem ÖPNV

  • U70, U74, U75, U76, U77: Haltestelle „Tonhalle/Ehrenhof“
  • U78, U79: Haltestelle „Nordstraße“
  • 701, 705, 706: Haltestelle „Sternstraße“

Mit dem PKW
Öffentliche Parkplätze stehen zur Verfügung

  • am Tonhallenufer gegenüber dem NRW-Forum (Zufahrt über die Rampe neben den Rheinterrassen, etwa 500 Meter nördlich vom NRW-Forum),
  • im Parkhaus Ratinger Str./Ecke Heinrich-Heine-Allee
  • und in den Tiefgaragen der Uniper Verwaltung oder der ERGO-Versicherung.

Forum StadtBauKultur „Radschnellweg Ruhr – Der RS1 entwickelt sich“

25. Juni 2018
Fachhochschule Dortmund, Saal F211, Neuer Graben 23, 44139 Dortmund

Aus der Vision eines 100 Kilometer langen Radweges für Berufspendler sind konkrete Planungen geworden. Erste Teilstücke in den Nachbarstädten wurden schon umgesetzt und werden intensiv genutzt. In Dortmund wird 2018 mit der Umsetzung begonnen.

Den Anfang hatte 2015 der Radweg Rheinische Bahn zwischen der Universität Essen und dem Hauptbahnhof Mülheim an der Ruhr gemacht. Mit der Vorstellung bereits realisierter Abschnitte des Radschnellweges und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung können erste Praxiserfahrungen beschrieben werden.

Der Rat der Stadt Dortmund hat die Verwaltung 2017 beauftragt, den vorgeschlagenen Trassenverlauf planerisch zu konkretisieren und den ersten Bauabschnitt im Kreuzviertel voranzutreiben. Der aktuelle Stand der Planungen in Dortmund und Überlegungen zu konkreten Realisierungsabsichten werden ebenfalls Gegenstand der Veranstaltung sein.

Die beiden Verbände Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung SRL und Bund deutscher Landschaftsarchitekten bdla haben diese Veranstaltung gemeinsam konzipiert, um die Bedeutung und das Potenzial des Radschnellweges als – auch stadtgestalterischer – Baustein zukunftsfähiger Mobilität in Dortmund und in der Region zu betonen.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

STÄDEBAULICHES KOLLOQUIUM SOMMER 2018: Das Europäische Kulturerbejahr 2018: Sharing Heritage Big beautiful Buildings. Als die Zukunft gebaut wurde.

19. Juni 2018, 18.00 Uhr
Technische Universität Dortmund, Rudolf Chaudoire Pavillon, Campus Süd, Baroper Straße 297

Unter dem Motto „Sharing Heritage“ wirft das Europäische Kulturerbejahr 2018 den Blick auf die verbindende europäische Kultur und fordert zum Neuentdecken der vielfältigen Schichten des baulichen Erbes auf. Hierzu gehört auch die Nachkriegsära, die wie kaum eine andere Zeit von Innovation und neuem Zeitgeist gekennzeichnet ist. Diese Phase der Stadtentwicklung stellt einen wichtigen Teil des europäischen baukulturellen Erbes dar; ihre Architektur prägt auch heute noch die gebaute Realität unserer Städte. Jedoch ist das bauliche Erbe der Nachkriegsmoderne oft negativ konnotiert. Die Bauten sind vielerorts mit einem negativen Image und einer mangelnden Akzeptanz behaftet. Sie werfen Fragen im Hinblick auf notwendige Sanierungen und tragfähige Nutzungskonzepte auf. Auch Innenstädte und die Stadtgründungen aus dieser Phase haben mit sanierungsbedürftigen oder leerstehenden Nachkriegsbauten zu kämpfen. Vor diesem Hintergrund stellt die Auseinandersetzung mit diesen Strukturen und Bauten eine große Herausforderung dar. Das Europäische Kulturerbejahr 2018 bietet die Möglichkeit, einen Perspektivwechsel auf diese wichtige Phase der Stadtentwicklung vorzunehmen. Das Städtebauliche Kolloquium richtet im Sommer 2018 den Blick auf das Europäische Kulturerbejahr und insbesondere auf die Nachkriegsmoderne sowie auf die Anforderungen, die sich in Verbindung mit dem städtebaulichen Kontext und dem langfristigen Umgang mit diesen Baustrukturen stellen. Ausgehend vom Ruhrgebiet wird der Blick auf Europa gerichtet; dazu werden Experten zusammenkommen und über Perspektiven der Nachkriegsmoderne diskutieren.

Welche Erfahrungen haben Kommunen mit Strategien und Konzepten einer nachhaltigen Gestaltung der Nachkriegsarchitektur bisher gemacht? Welche Perspektiven und neue Umgestaltungsmöglichkeiten bietet der Umgang mit dieser Epoche? Und welche Zielgruppen und Akteure gilt es einzubinden?

NEUE ZENTREN UND STADTGRÜNDUNGEN

Dr. Jürgen Dietz, Architekturkritiker und Journalist, Berlin

  • Kulturerbe Nachkriegsmoderne

Prof. Hubert Schulte-Kemper, Fakt AG Essen

  • Perspektiven für die neue Mitte Marl

Diskussionsrunde mit Martin Oldengott,, ehem. Stadtentwicklung Castrop-Rauxel, und Referenten
Moderation: Barbara Thüer, Netzwerk Innenstadt NRW
Filmvorführung: Experimentelle Architekturfilme Wien, Paris, Rom

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Fachtagung „Stadt, Land, Arbeit? Arbeit von morgen in Quartieren von heute“ mit anschließendem interaktiven Expertentalk im Rahmen der Reihe „Wissenschaft Kontrovers“ im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft

Dienstag, 12. Juni 2018

DASA Arbeitswelt Ausstellung
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Wie und wo werden wir zukünftig arbeiten? Wie bereitet sich die Gesellschaft auf den Wandel der Arbeitswelten sowie neue Herausforderungen durch Digitalisierung und den rasanten technologischen Fortschritt vor? Und wie verändert das unsere Stadtquartiere?

Im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2018 – Arbeitswelten der Zukunft laden wir Sie ein, sich über aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren und diese in der Reihe “Wissenschaft kontrovers” mit uns zu diskutieren.

Programm

Veranstaltungsflyer (PDF-Datei, 2,55 MB)

DASA, Vortragssaal

13:30 Uhr
Anreise und Imbiss

14:00 Uhr
Begrüßung Dr. Bernd Holtwick, Leiter Ausstellungen, DASA Arbeitswelt Ausstellung

14:15 Uhr
Anderes Arbeiten und andere Märkte? Perspektiven der produktiven Stadt
Prof. em. Dr. Dieter Läpple

14:45 Uhr
Berufliche Selbstständigkeit zu Zuhause − Relevanz für Planung und Politik
Associate Professor Dr. Darja Reuschke, University of Southampton

15:15 Uhr
Entrepreneurs and Their Networks in Neighbourhoods
Dr. Veronique Schutjens, Universiteit Utrecht

15:45 Uhr
Kaffeepause

16:15 Uhr
Suburbane und urbane Wohnquartiere als Arbeitsorte
Dr. Andrea Dittrich-Wesbuer, Cornelia Tippel, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

16:45 Uhr
Die funktionsgemischte Stadt braucht Produktion
Dr. Stefan Gärtner, IAT Gelsenkirchen

17:15 Uhr
Neue Räume für die Gesellschaft von morgen – Perspektiven eines Projektentwicklers
Dr. Sebastiaan Gerards – Vorstandsreferent, Landmarken AG

17:45 Uhr
Imbiss in der Energiehalle (Übergang zum Expertentalk)

Moderation:
Prof. Dr.-Ing. Stefan Siedentop
ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

DASA, Energiehalle

18:15 Uhr
Interaktiver Expertentalk im Rahmen der Reihe „Wissenschaft kontrovers“ im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft
Associate Professor Dr. Darja Reuschke, Prof. em. Dr. Dieter Läpple, Dr. Stefan Gärtner

Moderation:
Monika Seynsche, Wissenschaftsjournalistin und Moderatorin

20:00 Uhr
Ausklang
Einführung in die neu eröffnete DASA-Dauerausstellung „Neue Arbeitswelten“ durch den Direktor der DASA Arbeitswelt Ausstellung, Gregor Isenbort, anschließend Möglichkeit zur Erkundung

Organisatorisches

Veranstalter

  • ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH / ERC – European Research Council
  • DASA Arbeitswelt Ausstellung
  • Wissenschaft im Dialog gGmbH
  • Wissenschaftsforum Ruhr e. V.
  • Stadt Dortmund

Kontakt / Information

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen, der Fachtagung und dem interaktiven Expertentalk sowie am geführten Rundgang durch die neu eröffnete DASA-Ausstellung „Neue Arbeitswelten“ ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen.

Für Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist die Anerkennung der Veranstaltung als Fortbildungsveranstaltung beantragt.

Veranstaltungsort

DASA Arbeitswelt Ausstellung
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Telefon +49 (0) 231 9071 – 0

Wegbeschreibung:

Anreise mit dem ÖPNV empfohlen
Linie S 1, Haltestelle „Dortmund-Dorstfeld-Süd/DASA“

Mit dem PKW
A40, Ausfahrt „Dortmund-Barop“, den Hinweisschildern „DASA“ folgen

Park & Ride
Hinweise finden Sie unter: https://www.vrr.de/de/fahrplan-mobilitaet/fahrrad-auto/