Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

Die Sicht der Modellkommunen: Gemeinsame Diskussionen zum Förderbaustein „Dauerhafte Umnutzung von leerstehenden Ladenlokalen“

Am 25. Februar 2026 fand im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW (MHKBD) das 14. Treffen der Arbeitsgruppe Ladenumnutzung als Workshop statt. Eingeladen hatten ILS und MHKBD. Vertreter*innen aus elf Modellkommunen, den Bezirksregierungen Arnsberg und Münster sowie zwei Quartiersarchitekten tauschten sich zu ihren Erfahrungen mit dem Förderbaustein „Dauerhafte Umnutzung von leerstehenden Ladenlokalen“ aus. Im Mittelpunkt stand die Bewertung des Förderangebots aus kommunaler Sicht sowie die Frage, welche Ansätze und Rahmenbedingungen sich in der praktischen Umsetzung bewährt haben. Die Diskussionen lieferten wertvolle Impulse und praxisnahe Erkenntnisse für die Begleitforschung des ILS. Mehr…

ILS-TRENDS 01/26: Gebäude und Freiraum: Nutzungskonflikte zwischen Parkdruck und Wohnumfeld

Die Schaffung von Wohnraum zählt zu den zentralen gesellschaftlichen Aufgaben. Dabei geht es nicht allein um die quantitative Bereitstellung, sondern auch um die Qualität der Wohnungen und ihrer Freiräume. An private Wohngrundstücke werden vielfältige Nutzungsansprüche gestellt: Wohnen, Erholung und Freizeitgestaltung, Raum für das Spielen von Kindern, aber zugleich auch für Erschließung, Stellplätze für Pkw und Fahrräder sowie Anforderungen an Sicherheit, Orientierung und technische Infrastruktur. Diese führen häufig zu Flächen- und Nutzungskonflikten. Innerhalb eines ILS-Projektes im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen und in enger Kooperation mit der RWTH Aachen wurde der Nutzungskonflikt zwischen Flächen für Pkw-Stellplätze, Haus- und Feuerwehrzuwege, privaten Außenräumen und Grünflächen vertieft betrachtet. Zum Heft

Bericht aus der Forschung: Urbanes Grün im Klimawandel

Urbanes Grün leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung – besonders in dicht bebauten Innenstädten. Es kann dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern. Der vorliegende Leitfaden „Urbanes Grün im Klimawandel“ zeigt Maßnahmen zur Grünflächenentwicklung vor dem Hintergrund der gestiegenen Bedeutung von Klimaanpassung im urbanen Raum auf. Viele Best-Practice-Beispiele zeigen wie die kommunale Umsetzung gelingen kann. Zum Bericht

Step by step: Exploring accessibility perceptions of older adults and young families outside urban cores through walk-along interviews

ILS researchers Janina Welsch and Anna-Lena van der Vlugt, together with colleagues from the University of Groningen, have published an article in the Journal of Urban Mobility. The article publishes the initial results of the walk-along interviews from the AccessCity4All project. Based on interviews about perceived accessibility in the province of Groningen, one of the project’s case study areas, it presents new insights into the perceptions of two vulnerable groups regarding their experiences of walking and the accessibility of important facilities in rural and suburban settlements. https://doi.org/10.1016/j.urbmob.2026.100199. Further current selected papers can be found here.

Integrierte Mobilitätskonzepte für Neubauquartiere und Einzelvorhaben – Rechtliche Regelungsmöglichkeiten

© Thorsten Friedrich, HEAG Mobilio GmbH
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© Thorsten Friedrich, HEAG Mobilio GmbH

Gemeinsam mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW laden wir dazu ein, die zentralen Erkenntnisse des Forschungsprojektes NaMoLi III – Nachhaltige Mobilität in Lincoln III, das sich am Beispiel der Lincoln-Siedlung in Darmstadt mit der Verstetigung und dem Transfer von innovativen Mobilitätskonzepten in Neubausiedlungen beschäftigt, zu diskutieren. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt wird in Kooperation von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, HEAG mobilo, der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der ILS Research durchgeführt.

Die Lincoln-Siedlung ist ein autoreduziertes Wohnquartier mit einem Mobilitätskonzept, welches Mobilitätsangebote und Regelungen vorsieht, die es den Bewohner*innen bestenfalls ermöglichen, ohne eigenes Auto zu leben. Zentrale Maßnahmen sind einerseits die Reduktion und Bepreisung der Pkw-Stellplätze sowie deren Entkopplung vom Wohnen. Andererseits wird die Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbunds durch eine attraktive Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur sowie Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und verschiedene Sharing-Angebote unterstützt. Bisherige Untersuchungen zeigen, dass der Pkw-Besitz und die Pkw-Nutzung nach dem Umzug in die Siedlung sinken, während die Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbunds zunimmt – ganz im Sinne der im Konzept definierten Ziele.

Innerhalb der Veranstaltungsreihe werden drei thematische Veranstaltungen angeboten, die Einblicke in die Forschungsergebnisse geben und Raum für Diskussionen bieten.

Die Termine im Überblick

Beim ersten Termin betrachten wir unter der Überschrift „Integrierte Mobilitätskonzepte für Neubauquartiere und Einzelvorhaben – Rechtliche Regelungsmöglichkeiten“ folgende Aspekte:

  • Rechtliche Instrumente zur Verankerung und Sicherung von Mobilitätskonzepten für Neubauquartiere und Einzelvorhaben. Der Fokus liegt hier auf der Vorstellung eines Rechtsgutachtens zur Frage der Übertragbarkeit der in Lincoln eingesetzten Rechtsinstrumente auf andere Vorhaben.
  • Die Musterstellplatzsatzung NRW im Spiegel der kommunalen Praxis: Potenziale und Grenzen u. a. mit Blick auf vorhabenbezogene Mobilitätskonzepte.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei der zweiten Veranstaltung betrachten wir unter der Überschrift „Handlungsempfehlungen zur Konzeption von Mobilitätskonzepten für Neubauquartiere“ folgende Aspekte:

  • Entwicklungsprozess und Instrumente der autoreduzierten Quartiersentwicklung. Der Fokus liegt hier auf der Vorstellung eines Handlungsleitfadens, der im Rahmen von NaMoLi III am Beispiel der Lincoln-Siedlung in Darmstadt erarbeitet worden ist.
  • Vorstellung des Praxisbeispiels “Wohnhöfe Am Müggenberg” in Arnsberg unter dem Motto „Wohnen und Leben am Müggenberg – Neue Mobilität mitgedacht!”

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.

In der dritten Phase der Begleitforschung geht es um den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse und die Übertragbarkeit auf andere räumliche Kontexte. Aus diesem Grund veranstalten wir gemeinsam mit der ILS Research drei Veranstaltungen, um die gewonnenen Erkenntnisse darzulegen und mit Fachpublikum zu diskutieren. Dies ist die letzte Veranstaltung der Reihe. Wir beleuchten dabei durch fachliche Inputs und Diskussionen folgende Aspekte:

  • Beginn und Fortführung in der Lincoln-Siedlung: Wie wurde das Konzept der Lincoln-Siedlung umgesetzt? Wie sieht das Verstetigungskonzept aus?
  • Erkenntnisse aus der Begleitforschung:
    • Welche langfristigen Auswirkungen hat ein quartiersbezogenes Mobilitätskonzept auf das Mobilitätsverhalten der Bewohnenden?
    • Wie lassen sich quartiersbezogene Mobilitätskonzepte verstetigen? Inwieweit kann eine Übertragbarkeit auf andere Kommunen gelingen?

Zum Abschluss der Veranstaltung werden im Podium, bestehend aus Vertreter*innen aus Kommunaler Verwaltung, Wissenschaft und strategischer Planung, die Möglichkeiten und Hemmnisse einer Übertragbarkeit von quartiersbezogenen Mobilitätskonzepten in Kommunen in Nordrhein-Westfalen diskutiert.

Weitere Informationen sowie die Anmeldung finden Sie hier.

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