Zeitz, Jana Friederike
Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography
(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.
Research interests:
- The right to the city
- Social and spatial inequality
- Urban and neighbourhood development planning
- Housing market and allocation strategies
Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de
Wissenstransfer anders machen?! Tagung zur Energiewende im Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse zur Energiewende besser vermittelt werden? Wie gelingt ein Austausch dazu? Dazu diskutierte am vergangenen Montag (27. April) auf Einladung des Wissenschaftsforums Ruhr im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen rund 70 Teilnehmende. Die Veranstaltung stellte verschiedene Fragen rund um das Thema Transfer in den Mittelpunkt. Für das ILS stellte Prof. Dr. Thomas Weith konkrete Ansätze aus der Forschungspraxis vor. Mehr…
Wissenstransfer anders machen?! Tagung zur Energiewende im Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse zur Energiewende besser vermittelt werden? Wie gelingt ein Austausch dazu? Dazu diskutierte am vergangenen Montag (27. April) auf Einladung des Wissenschaftsforums Ruhr im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen rund 70 Teilnehmende. Die Veranstaltung stellte verschiedene Fragen rund um das Thema Transfer in den Mittelpunkt.
Inputs aus verschiedenen Projekten zeigten die Bandbreite von Reallaboren, Pop-Up-Stores und Ausstellungen. In seiner Keynote rief Prof. Dr. Uwe Schneidewind dazu auf, bestehende Ansätze des Wissenstransfers grundlegend zu überdenken. Gerade das Ruhrgebiet, so Schneidewind, biete ideale Voraussetzungen, um neue Formate des Austausches zwischen Wissenschaft und Praxis zu erproben und neue Formen des Transfers zu etablieren.
Für das ILS stellte Prof. Dr. Thomas Weith konkrete Ansätze aus der Forschungspraxis vor. Neue Formate können dazu beitragen, bislang nicht erreichte Zielgruppen anzusprechen. Ein Beispiel ist der kürzlich erschienene „Atlas regionaler Energiewenden“, der die technischen, rechtlichen und sozialen Aspekte der Energieplanung mit regionalen Identitäten, historischen Entwicklungspfaden und lokalen Zukunftsvorstellungen verknüpft. Ebenso bieten Kommunikationsansätze aus der Zentralen Koordinierungsstelle „Agrarsyteme der Zukunft“ vielfältige interaktive und auch futuristische Ansatzpunkte.
In der abschließenden Podiumsdiskussion sowie in den Fachdebatten wurde deutlich: Mut zum Experimentieren zahlt sich aus. Insbesondere in der stärkeren Vernetzung unterschiedlicher Akteure liegt großes Potenzial für einen erfolgreichen Wissenstransfer zur Energiewende.
© ILS/von Bischopink
Eröffnung des Dortmunder Weltackers – eine Veranstaltung innerhalb des Projekts REDESIGN
Der Dortmunder Weltacker wurde am 26. April 2026 feierlich und bei strahlendem Sonnenschein eröffnet und stieß bereits am ersten Tag auf großes Interesse. Knapp 200 Besucherinnen waren vor Ort, um den neuen Bildungsort zu erleben, der auf 2000m² zeigt, wie die globale Ackerfläche pro Mensch genutzt wird. Der Aufbau des Dortmunder Weltackers wird durch den Ernährungsrat Dortmund und Region e.V. auf den Flächen des Schultenhofs Dortmund umgesetzt und innerhalb von REDESIGN durch das EU Programm Horizon Europe gefördert. Mehr…
Free access until June 14, 2026:
Assessing the potential to scale-up urban agriculture in the Global North.
Urban agriculture (UA) is frequently promoted as a pathway to improve urban sustainability, food security, and resilience, yet cross-city evidence on its scalable, system-wide impacts remains limited and methodologically inconsistent. We assess the theoretical scaling potential and food–energy–water (FEW) metabolism implications of expanding low-tech UA across five Global North cities, —London, New York City, Paris, Dortmund, and Gorzów Wielkopolski—using a harmonized two-part framework. The results provide a transferable, cross-city methodology and identify policy-relevant leverage points—especially enabling home gardening, securing land tenure, supporting new farmers or gardeners, and pairing expansion with composting and water-harvesting practices—to design context-sensitive UA scaling strategies. https://authors.elsevier.com/c/1muYocUG5e8ki. Further current publications can be found here.
Identifikation als Motor? Städtebauliches Kolloquium diskutiert neue Formen des Stadtumbaus
Innovative Wege der Stadtentwicklung und des Stadtumbaus standen in diesem Wintersemester im Mittelpunkt des Städtebaulichen Kolloquiums an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen. Bei der letzten von insgesamt drei Veranstaltungen am vergangenen Dienstag ging es um die Frage, inwieweit die Identifikation in und mit Räumen diese Prozesse vorantreiben.
Prof. Cornelia Zuschke, Beigeordnete der Landeshauptstadt Düsseldorf, stellte zunächst die Erfahrungen mit dem „Raumwerk D“ als neues Format der partizipativen Stadtentwicklung vor. Mit dem städtebaulichen Entwicklungskonzept hat Düsseldorf einen umfassenden Werkzeugkasten mit Handlungsprinzipien und -empfehlungen entwickelt, der es ermöglicht, vielfältig an der Zukunft der Stadt mitzuarbeiten.
ILS-Wissenschaftler Dr. Stefano Cozzolino beleuchtete in seinem Vortrag die gesellschaftliche Relevanz der urbanen Schönheit und betonte, dass singuläre Architektur und Masterplanung urbane Schönheit nur bedingt befördern. Vielmehr stamme vieles, was urbanes Leben schön macht, aus dem Leben dort selbst, aus spontanen sozialen Ausdrucksformen und dem gemeinsamen Tun. Die Akzeptanz von Vielfalt ist ein zentraler Schlüssel zu den vielfältigen Formen von Schönheit.
Studierende der RWTH Aachen stellten außerdem ihre Ergebnisse aus dem Projekt „Vom Kaufhaus zum Quartier“ in Düsseldorf vor. Sie gingen hier insbesondere auf Ideen zur Neukonzipierung des Opernstandortes ein.
Die Veranstaltung im sehr gut besuchten Foyer des Reiff-Museums wurde von Prof. Dr. Thomas Weith (ILS) moderiert. Das städtebauliche Kolloquium gab verschiedene Impulse, ob und wie Identifikation und Zugehörigkeit als zentrale Faktoren räumlicher Transformationsprozesse eine Rolle spielen (können).
Zu den Veranstaltern des Städtebaulichen Kolloquiums an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen zählt seit vielen Jahren unter anderem das ILS.











