News
Abschlussveranstaltungen im Projekt NaMoLi III
Wie lassen sich quartiersbezogene Mobilitätskonzepte langfristig verstetigen, welche Wirkung entfalten sie und wie werden sie zum Planungsstandard? Diese Fragen standen im Zentrum der Abschlussveranstaltung von NaMoLi III „Nachhaltige Mobilität in der Lincoln-Siedlung und darüber hinaus?“ Mitte Juni in Köln – organisiert von der ILS Research. Hanna Wagener (Wissenschaftsstadt Darmstadt), Isabelle Hirschmann (HEAG mobilo), Simon Werschmöller, Marcus Klein (Goethe-Universität Frankfurt) und Annika Schröder (ILS Research) stellten spannende Ergebnisse aus Praxis und Forschung vor. Im Fokus stand zum Beispiel, wie Stadt und Mobilitätsdienstleister das Mobilitätsmanagement im Quartier dauerhaft gemeinsam organisieren. Mehr…
Jahrestagung der Arbeitskreise Mobilität und Verkehr und Geographische Einzelhandelsforschung der Deutschen Gesellschaft für Geographie
Auf der gemeinsamen Jahrestagung der Arbeitskreise Mobilität und Verkehr (AK MoVe) und Geographische Einzelhandelsforschung der Deutschen Gesellschaft für Geographie, die am 25. und 26. Juni an der RWTH Aachen stattfand, war das ILS mit gleich drei Beiträgen vertreten. Darüber hinaus wurde Thomas Klinger, Leiter der Forschungsgruppe Mobilität und Raum am ILS, in das Team der Sprecher*innen des AK MoVe gewählt. Er vertritt den Arbeitskreis künftig gemeinsam mit Claudia Hille (HKA Karlsruhe), Henrike Rau (LMU München) und Sina Steele (Goethe-Universität Frankfurt am Main). Mehr…
Pressemitteilung – Agrarsysteme der Zukunft beim FONA-Forum 2026: Forschung für nachhaltige Transformation
Wie gelingt es, Forschung schneller in die Anwendung zu bringen? Beim FONA-Forum 2026 zeigten die “Agrarsysteme der Zukunft”, wie innovative Technologien, interdisziplinäre Forschung und gesellschaftlicher Dialog dazu beitragen, nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu gestalten. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zu diskutieren. Anlass des Forums war der Start der Umsetzung der neuen FONA-Strategie des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), mit der Forschung für Nachhaltigkeit als integrierte Forschungs- und Innovationsstrategie bis 2030 weiterentwickelt wird. Zur Pressemitteilung
Besuch aus Ghana: Expertinnenaustausch im ILS
Innerhalb des Verwaltungs-Austauschs zwischen Nordrhein-Westfalen und Ghana hat die Stadtplanerin Francisca Okyere aus der Region Accra gemeinsam mit ihrer Tandem-Partnerin aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Güldali Gecici, Mitte Juni das ILS besucht. Bei dem Treffen gaben ILS-Wissenschaftlerinnen Einblicke in verschiedene Forschungsprojekte. Zum Bericht
Einladung nach Göttingen: Prof. Dr. Thomas Weith zu Nachhaltigem Land- und Ressourcenmanagement
Der Umgang mit Land bleibt aus gesellschaftlicher als auch wissenschaftlicher Sicht eines der zentralen Bausteine für eine nachhaltigkeitsorientierte räumliche Entwicklung. Mit einem Vortrag am 10. Juni 2026 an der Universität Göttingen zum Thema „Nachhaltiges Land- und Ressourcenmanagement“ konnte Prof. Dr. Thomas Weith vom ILS sowohl aktuelle Problemwahrnehmungen als auch Wirkungszusammenhänge beleuchten. Mehr…
Pressemitteilung – Ankommen als kommunale Aufgabe: Wie Ankunftsquartiere Teilhabe stärken können
Migration prägt längst den Alltag von Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. Kommunen stehen vor der Aufgabe, Ankommen und Teilhabe unter zunehmend dynamischen Bedingungen zu gestalten. Welche Rolle dabei sogenannte Ankunftsquartiere spielen und wie Kommunen diese gezielt stärken können, zeigt das jetzt erschienene Booklet „Was Ankunftsquartiere stark macht“, das im Projekt „Teilhabe in neuen Ankunftsquartieren stärken“ entstanden ist. Zur Pressemitteilung
Ankunftsquartiere stärken: Wie können Teilhabe und Zusammenhalt vor Ort gelingen?
Diese Frage stand im Zentrum der Abschlusstagung „Von der Ankunft zur Teilhabe“ gestern in Essen. Nach drei Jahren Forschungs-Praxis-Projekt „Teilhabe in ,neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“ kamen Perspektiven aus Wissenschaft, Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Politik und Wohnungswirtschaft zusammen. Das Projekt hat gezeigt: Ankunftsquartiere sind weit mehr als Orte besonderer Herausforderungen. Sie eröffnen Zugänge zu Wohnraum, Beratung, Bildung, sozialen Netzwerken und alltagspraktischem Wissen. Damit leisten sie eine wichtige Funktion für die gesamte Stadtgesellschaft. Zum Bericht
Pressemitteilung – Mehr als nur Fahrspaß: Welche Rolle E-Scooter für die Mobilitätswende spielen können
Der eine ärgert sich über querstehende E-Scooter auf dem Gehweg, die andere sieht in ihnen einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende. Die Debatte um E-Scooterdienste in deutschen Städten wird seit ihrer Einführung kontrovers geführt. Wissenschaftler*innen des ILS – Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund haben die Diskussion nun auf eine empirische Grundlage gestellt. Ihre Ergebnisse zur Alltagsmobilität der Nutzenden und das Potenzial der Dienste für eine stärkere Multimodalität sind jetzt als ILS-TRENDS „E-Scooterdienste als neuer Mobilitätsbaustein auf dem Weg zur multimodalen Stadt?“ erschienen. Zur Pressemitteilung
STARTUP: Projekttreffen in der Kulturhauptstadt
Vom 8. bis 10. Juni 2026 versammelten sich die Partner des europäischen Forschungsprojekts STARTUP (Sustainable Transitions. Action Research and Training in Urban Perspective) zu einem intensiven Austausch in der Slowakei. Besonders bedeutsam war die Wahl von Trenčín als Tagungsort, da die Stadt im Jahr 2026 die Europäische Kulturhauptstadt ist und somit den idealen Rahmen bietet, um über die transformative Kraft von Kultur und Kreativität in der Stadtentwicklung zu diskutieren. Das Treffen markierte eine wichtige Etappe in der laufenden empirischen Phase, in der die theoretischen Konzepte des Projekts mit den Erfahrungen der befragten Kulturschaffenden und der gelebten Realität vor Ort abgeglichen wurden. Mehr…
ILS-Studie: „Untersuchung der Entfernungen zwischen Apotheken und der betroffenen Bevölkerung“
Mehr als 4 Millionen Bürger*innen müssen mehr als 6 Kilometer bis zur nächsten Apotheke zurücklegen. Damit leben 4,9 Prozent der 82,6 Millionen Menschen in Deutschland in einer mit Arzneimitteln schwach versorgten Region. Die absolute Zahl der vom Apothekenmangel betroffenen Menschen ist in Bayern besonders hoch (knapp 900.000 Menschen), während in Mecklenburg-Vorpommern ein besonders großer Anteil der Bevölkerung (21,7 Prozent) weite Wege bis zur nächsten Apotheke auf sich nehmen muss. Das zeigt die ILS-Studie „Untersuchung der Entfernungen zwischen Apotheken und der betroffenen Bevölkerung“, die im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erstellt wurde. Mehr…














