News
Dr. Michael Kolocek zu Gast beim WDR 5 Tagesgespräch
ILS-Wissenschaftler Dr. Michael Kolocek war am 10. Juli zu Gast beim WDR5 Tagesgespräch. Es ging vor allem um die Entscheidung der Stadt Dortmund in bestimmenten Bereichen das Betteln zu verbieten. Ist das Verbot sinnvoll oder nicht? Michael Kolocek regt an, dass lokale Verbote von bestimmten Nutzungen häufig dazu führen, dass sich diese Nutzungen dann auf andere Ort verlagern. Langfristig sinnvoller wäre, sich mit den Bedürfnissen und Problemen der Bettelnden intensiver zu befassen Er plädiert für eine gründliche Auswertung der Wirkungen des Verbots nach einem Jahr. Es haben sich Hörer*innen in die Live-Sendung gemeldet. Sie konnten Fragen stellen und ihre persönlichen Erfahrungen schildern. Zur Aufzeichnung
World Planning Schools Congress: Peripheral Visions – Rethinking Planning
As cities navigate economic growth, the climate crisis, political extremism, and geopolitical tensions, is spatial planning losing ground to other local and national policy priorities? This was the central question discussed at the World Planning Schools Congress, held in Helsinki, Espoo and Tampere (Finland) from June 29 to July 3, 2026. Seven researchers from ILS were part of the program. More…
Alternative Proteine brauchen funktionierende Wertschöpfungsnetzwerke: Agrarsysteme der Zukunft zeigen innovative Wege zu resilienten Agrar- und Ernährungssystemen
Wie können Agrar- und Ernährungssysteme angesichts von Klimawandel, geopolitischen Konflikten, Lieferkettenrisiken und wachsendem Innovationsdruck resilient gestaltet werden? Die ersten Tagesspiegel Background Fachkonferenz Agrar & Ernährung am 7. Juli widmete sich dieser Frage im Tagesspiegel-Haus in Berlin. Unter dem Leitthema „Gesund und sicher versorgt? Landwirtschaft, Politik und Handel im Stresstest“ diskutierten Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden und Zivilgesellschaft über Strategien für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungspolitik. Die Fördermaßnahme «Agrarsysteme der Zukunft» brachte ihre Expertise mit einem Fachworkshop zu alternativen Proteinen, einem Impulsvortrag sowie innovativen Exponaten aus zwei Forschungskonsortien in die Konferenz ein. Zum Bericht
Abschlussveranstaltungen im Projekt NaMoLi III
Wie lassen sich quartiersbezogene Mobilitätskonzepte langfristig verstetigen, welche Wirkung entfalten sie und wie werden sie zum Planungsstandard? Diese Fragen standen im Zentrum der Abschlussveranstaltung von NaMoLi III „Nachhaltige Mobilität in der Lincoln-Siedlung und darüber hinaus?“ Mitte Juni in Köln – organisiert von der ILS Research. Hanna Wagener (Wissenschaftsstadt Darmstadt), Isabelle Hirschmann (HEAG mobilo), Simon Werschmöller, Marcus Klein (Goethe-Universität Frankfurt) und Annika Schröder (ILS Research) stellten spannende Ergebnisse aus Praxis und Forschung vor. Im Fokus stand zum Beispiel, wie Stadt und Mobilitätsdienstleister das Mobilitätsmanagement im Quartier dauerhaft gemeinsam organisieren. Mehr…
Jahrestagung der Arbeitskreise Mobilität und Verkehr und Geographische Einzelhandelsforschung der Deutschen Gesellschaft für Geographie
Auf der gemeinsamen Jahrestagung der Arbeitskreise Mobilität und Verkehr (AK MoVe) und Geographische Einzelhandelsforschung der Deutschen Gesellschaft für Geographie, die am 25. und 26. Juni an der RWTH Aachen stattfand, war das ILS mit gleich drei Beiträgen vertreten. Darüber hinaus wurde Thomas Klinger, Leiter der Forschungsgruppe Mobilität und Raum am ILS, in das Team der Sprecher*innen des AK MoVe gewählt. Er vertritt den Arbeitskreis künftig gemeinsam mit Claudia Hille (HKA Karlsruhe), Henrike Rau (LMU München) und Sina Steele (Goethe-Universität Frankfurt am Main). Mehr…
Pressemitteilung – Agrarsysteme der Zukunft beim FONA-Forum 2026: Forschung für nachhaltige Transformation
Wie gelingt es, Forschung schneller in die Anwendung zu bringen? Beim FONA-Forum 2026 zeigten die “Agrarsysteme der Zukunft”, wie innovative Technologien, interdisziplinäre Forschung und gesellschaftlicher Dialog dazu beitragen, nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme zu gestalten. Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Nachhaltigkeitsforschung und den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zu diskutieren. Anlass des Forums war der Start der Umsetzung der neuen FONA-Strategie des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), mit der Forschung für Nachhaltigkeit als integrierte Forschungs- und Innovationsstrategie bis 2030 weiterentwickelt wird. Zur Pressemitteilung
Besuch aus Ghana: Expertinnenaustausch im ILS
Innerhalb des Verwaltungs-Austauschs zwischen Nordrhein-Westfalen und Ghana hat die Stadtplanerin Francisca Okyere aus der Region Accra gemeinsam mit ihrer Tandem-Partnerin aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Güldali Gecici, Mitte Juni das ILS besucht. Bei dem Treffen gaben ILS-Wissenschaftlerinnen Einblicke in verschiedene Forschungsprojekte. Zum Bericht
Einladung nach Göttingen: Prof. Dr. Thomas Weith zu Nachhaltigem Land- und Ressourcenmanagement
Der Umgang mit Land bleibt aus gesellschaftlicher als auch wissenschaftlicher Sicht eines der zentralen Bausteine für eine nachhaltigkeitsorientierte räumliche Entwicklung. Mit einem Vortrag am 10. Juni 2026 an der Universität Göttingen zum Thema „Nachhaltiges Land- und Ressourcenmanagement“ konnte Prof. Dr. Thomas Weith vom ILS sowohl aktuelle Problemwahrnehmungen als auch Wirkungszusammenhänge beleuchten. Mehr…
Pressemitteilung – Ankommen als kommunale Aufgabe: Wie Ankunftsquartiere Teilhabe stärken können
Migration prägt längst den Alltag von Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. Kommunen stehen vor der Aufgabe, Ankommen und Teilhabe unter zunehmend dynamischen Bedingungen zu gestalten. Welche Rolle dabei sogenannte Ankunftsquartiere spielen und wie Kommunen diese gezielt stärken können, zeigt das jetzt erschienene Booklet „Was Ankunftsquartiere stark macht“, das im Projekt „Teilhabe in neuen Ankunftsquartieren stärken“ entstanden ist. Zur Pressemitteilung
Ankunftsquartiere stärken: Wie können Teilhabe und Zusammenhalt vor Ort gelingen?
Diese Frage stand im Zentrum der Abschlusstagung „Von der Ankunft zur Teilhabe“ gestern in Essen. Nach drei Jahren Forschungs-Praxis-Projekt „Teilhabe in ,neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“ kamen Perspektiven aus Wissenschaft, Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft, Politik und Wohnungswirtschaft zusammen. Das Projekt hat gezeigt: Ankunftsquartiere sind weit mehr als Orte besonderer Herausforderungen. Sie eröffnen Zugänge zu Wohnraum, Beratung, Bildung, sozialen Netzwerken und alltagspraktischem Wissen. Damit leisten sie eine wichtige Funktion für die gesamte Stadtgesellschaft. Zum Bericht














