Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

Wissenschaftlicher Austausch mit dem ISR in Wien

ILS-Wissenschaftlerin Dr. Lea Fischer war einen Monat als Gastwissenschaftlerin am Institut für Stadt- und Regionalforschung (ISR) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Arbeitsgruppe Wohnen und Urbane Ökonomie. Dort hat sie sich mit den Wissenschaftler*innen u.a. über die gemeinsamen Forschungsthemen prekäres Wohnen und Arbeiten sowie Wohnungslosigkeit und die gemeinsamen partizipativen Forschungsansätze ausgetauscht. Mehr…

Wissenschaftlicher Austausch mit dem ISR in Wien

ILS-Wissenschaftlerin Dr. Lea Fischer war einen Monat als Gastwissenschaftlerin am Institut für Stadt- und Regionalforschung (ISR) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Arbeitsgruppe Wohnen und Urbane Ökonomie. Dort hat sie sich mit den Wissenschaftler*innen über die gemeinsamen Forschungsthemen wie Obdachlosigkeit und Housing First in Wien und darüber hinaus ausgetauscht.

Judith Schnelzer und Dr. Philipp Schnell vom ISR untersuchen unter anderem, wie politische Lücken, finanzielle Engpässe und administrative Hürden den Zugang zu stabilen, langfristigen Wohnmöglichkeiten für Menschen ohne festen Wohnsitz verzögern. Sie haben Dr. Lea Fischer Einblicke in ihre aktuelle Forschung gegeben.

Adis Serifovic und Mathieu Mahve-Beydokhti vom Open Innovation in Science Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft arbeiten gemeinsam mit Menschen, die Erfahrungen mit Obdachlosigkeit gemacht haben, an der Formulierung von Forschungsfragen und der Interpretation von Ergebnissen (Peer Research). Die beiden Wissenschaftler haben ihre Erfahrungen mit den Chancen und Herausforderungen dieses spezifischen Ansatzes in der partizipativen Forschung mit Dr. Lea Fischer geteilt.

Die sowohl inhaltlichen als auch methodischen Impulse kontextualisieren die Arbeit im ILS-Forschungsprojekt „Marginalisierte Bevölkerungsgruppen und die solidarische Innenstadt“. Von den biografieorientierten und kollaborativen Ansätzen des ISR und der Peer Forschung der LBG können wir viel für die aktuellen Interviews mit marginalisierten Menschen, die in Innenstädten informell arbeiten, sowie für die im kommenden Jahr geplanten Workshops auf Augenhöhe zur solidarischen Innenstadtentwicklung lernen.

Dr. Dávid Sümeghy, Viktória Lélek und Silvio Heinze (ISR) kennen sich bestens mit der Wiener Regulierung von Kurzzeitvermietungen und deren Auswirkungen auf das Angebot an bezahlbarem Wohnraum sowie auf die sozioökonomische Struktur von Stadtvierteln aus. Gemeinsam mit Lea Fischer haben sie die jüngsten Entwicklungen in diesem Bereich besprochen. Dieser Input war wertvoll für die Aufgleisung des jüngst im ILS gestarteten Forschungsprojekts „Kurzzeitvermietung und Wohnraumschutz“.

Der Gastforschungsaufenthalt wurde von der Forschungsgruppe Sozialraum Stadt des ILS ermöglicht und dient als Ausgangspunkt für weiteren bi- und internationalen Austausch und Kooperation im Themenfeld Wohnen.

Drei Personen lächeln in die Kamera
© ILS

Online-Befragung zu Agri-Photovoltaik

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) gilt als vielversprechender Ansatz, um landwirtschaftliche Nutzung und erneuerbare Energieerzeugung auf derselben Fläche zu verbinden. Mit der zunehmenden Verbreitung von Agri-PV wachsen jedoch auch die Anforderungen an Planung, Genehmigung und Umsetzung. Gleichzeitig fehlen bislang belastbare Erkenntnisse darüber, wie unterschiedliche Akteursgruppen die Chancen, Herausforderungen und Rahmenbedingungen von Agri-PV bewerten. Der ARL-Arbeitskreis „Photovoltaik“ möchte diese Perspektiven zusammenführen und führt deshalb eine bundesweite Online-Befragung durch. Ziel der Befragung ist es, Chancen und Herausforderungen von Agri-PV-Systemen aus Sicht relevanter Akteursgruppen zu identifizieren und daraus wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse sowie Empfehlungen für Planung und Praxis abzuleiten. Die Teilnahme ist bis zum 30. September 2026 möglich. Zur Umfrage

Auftaktveranstaltung Entsiegelungsinitiative.NRW – Entsiegelung aktiv umsetzen!

Am 17. September 2026 von 13:00 bis 15:00 Uhr stellen das LANUK und MUNV die Entsiegelungsinitiative.NRW online via Webex vor. Die Landesregierung verfolgt innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie.NRW das Ziel, die Bodenversiegelung bis 2030 im Vergleich zum Stand von 2024 zu reduzieren. Die Online-Veranstaltung gibt einen Überblick über vorhandene Instrument. Das ILS als Mitglied des Trägerkreis Allianz für die Fläche NRW unterstützt die Entsiegelungsinitiative.NRW. Mehr…

Auftaktveranstaltung Entsiegelungsinitiative.NRW – Entsiegelung aktiv umsetzen!

17. September 2026
13:00 bis 15:00 Uhr
digital, nach Anmeldung

Am 17. September stellen das LANUK und MUNV die Entsiegelungsinitiative.NRW online via Webex vor. Der Sommer hat erneut gezeigt, wie wichtig kühle und grüne Orte sind. Angesichts des hohen Siedlungsdrucks und der daraus resultierenden Flächenversiegelung ist die Entsiegelung versiegelter Flächen von zentraler Bedeutung für die Anpassung an den Klimawandel und die Verbesserung der Lebensqualität. Derzeit sind etwa 12,4 % der Landesfläche in NRW versiegelt, was erhebliche Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Biodiversität hat.

Die Entsiegelung von Flächen trägt maßgeblich zur Klimaanpassung bei: Sie verringert Hitzeinseln und verbessert das Mikroklima, fördert die natürliche Wasseraufnahme und reduziert Überflutungsrisiken. Grüne Freiflächen bieten nicht nur Erholungsräume, sondern erhöhen auch die Biodiversität. Die Landesregierung verfolgt innerhalb der Nachhaltigkeitsstrategie.NRW das Ziel, die Bodenversiegelung bis 2030 im Vergleich zum Stand von 2024 zu reduzieren. Dazu können Akteure aus Land, Kommune, Wirtschaft, Wissenschaft oder Zivilgesellschaft beitragen.

Die Online-Veranstaltung gibt einen Überblick über vorhandene Instrumente und zeigt auf, was umsetzbar ist, und wie das Land NRW dabei mit Fördermöglichkeiten, Qualifizierungslehrgängen, Kommunalberatung Klimafolgenanpassung und dem Aktionsprogramm natürlicher Klimaschutz unterstützt. Außerdem wird ein Praxisbeispiel aus der Stadt Mönchengladbach präsentiert.

Es ist der Anfang einer Veranstaltungsreihe mit dem Fokus Informationen zu vermitteln und Institutionen auf Fördermöglichkeiten und bestehendes Wissen aufmerksam zu machen.

Das ILS als Mitglied des Trägerkreis Allianz für die Fläche NRW unterstützt die Entsiegelungsinitiative.NRW.

Zur Anmeldung

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