Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

Wohnen macht Stadt: (Neues) Wohnen in Zentren

Innenstädte stehen angesichts tiefgreifender struktureller Veränderungen unter erheblichem Druck: Der Bedeutungsverlust des stationären Einzelhandels infolge des Onlinehandels, zunehmende Leerstände, das Verschwinden großer Warenhäuser und ein verändertes Mobilitätsverhalten stellen Kommunen vor komplexe Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Spielräume für die Umnutzung zentral gelegener Immobilien und Flächen. Gefragt sind stadtentwicklungspolitische Ansätze, die urbane Zentren als vielfältige, lebenswerte (Wohn-)Räume jenseits rein konsumorientierter Nutzungen neu denken. Beim Fachforum am 11. Dezember ab 14 Uhr wollen wir digital diskutieren, wie diese transformativen Prozesse gelingen können. Weitere Infos und Anmeldung

Wohnen macht Stadt – (Neues) Wohnen in Zentren

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11. Dezember 2025
14:00-17:00 Uhr
Online-Veranstaltung

Innenstädte stehen angesichts tiefgreifender struktureller Veränderungen unter erheblichem Druck: Der Bedeutungsverlust des stationären Einzelhandels infolge des Onlinehandels, zunehmende Leerstände, das Verschwinden großer Warenhäuser und ein verändertes Mobilitätsverhalten stellen Kommunen vor komplexe Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Spielräume für die Umnutzung zentral gelegener Immobilien und Flächen.

Gefragt sind stadtentwicklungspolitische Ansätze, die urbane Zentren als vielfältige, lebenswerte (Wohn-)Räume jenseits rein konsumorientierter Nutzungen neu denken. Im Fokus stehen integrative Nutzungskonzepte, die Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur, Nahversorgung und soziale Infrastruktur sinnvoll miteinander verknüpfen und die Innenstädte wieder stärker in den Alltag der Menschen zurückholen. Ziel ist es, durch kreative Umnutzung, funktionale Mischung und qualitätsvolle Gestaltung bezahlbaren, altersgerechten und vielfältigen Wohnraum zu schaffen sowie öffentliche Räume zu stärken, die zum Verweilen, zur Begegnung und zur Teilhabe einladen.

Beim Fachforum wollen wir diskutieren, wie transformative Prozesse gelingen können: Welche politischen und planerischen Rahmenbedingungen braucht es? Was zeichnet erfolgreiche Projekte und gelungene Kooperationen aus? Wie können Nutzungskonflikte (z. B. Lärm) moderiert bzw. aufgelöst werden? Und wie kann eine resiliente, sozial gerechte und nutzungsgemischte Innenstadtentwicklung konkret vor Ort umgesetzt werden?

Flyer

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Anmeldung

Die Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Veranstalter

ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Das Fachforum findet in Kooperation mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD) statt.

Kontakt

Helena Rüttger
Telefon: + 49 (0) 231 9051-242
E-Mail: helena.ruettger@ils-forschung.de

JRF-WissensLunch: 15-Minuten-Stadt – Konzeptionelle Grundlagen und planungspraktische Beispiele

Das Planungskonzept der 15-Minuten-Stadt hat in der Stadtforschung und Stadtplanung innerhalb der vergangenen Jahre große Beachtung gefunden. Es besagt, dass alle Menschen ausgehend von ihrem Wohnort innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad alle Orte erreichen können, die sie zur Bewältigung ihres Alltags aufsuchen müssen. ILS-Wissenschaftler Dr. Thomas Klinger stellt beim nächsten JRF-WissensLunch am Freitag, den 26. Oktober, um 12 Uhr den Ursprung und die Kernbestandteile des Konzepts vor. Dabei erläutert er die Potenziale anhand von Forschungsergebnissen und Best-Practice-Beispielen. Das digitale Angebot ist kostenfrei. Zugangslink über die Seite der JRF.

JRF-Leitthementag „Globalisierung & Integration“: Zeitenwende der Migrationspolitik? Trump 2.0 und der Regierungswechsel in Deutschland

ILS-Wissenschaftlerin Dr. Isabel Ramos Lobato hat beim Leitthementag der JRF einen Vortrag zum Thema „Ankunftsquartiere: alte und neue Herausforderungen“ gehalten. Dabei ging es ihr vor allem darum, gängige populistische Narrative über Ankunftsquartiere mit Ergebnissen aus der eigenen Forschung zu entkräften:

  • Wohnraum:
    Statt über “Abschottung” zu sprechen, sollten wir fragen: Wer wird systematisch vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen? Diskriminierung und ungleicher Zugang zu bezahlbarem Wohnraum sind kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem.
  • Kommunale Überforderung:
    Ja, die Situation in vielen Städten und Gemeinden ist angespannt. Aber die Ursachen liegen auch in aktuellen Haushaltskürzungen und jahrzehntelangem Desinvestment in soziale Infrastruktur. Migration wird oft als Problem markiert, dabei ist sie der Anlass, nicht die Ursache.
  • Schule & Migrationsquoten:
    Quoten klingen vielleicht naheliegend, entbehren jedoch jeglicher empirischer Grundlage und sind im Schulalltag kaum umsetzbar. Schulen sind zentrale Ankunftsinfrastrukturen, aber ohne Ressourcen, Personal und Raum können sie diese Aufgabe nicht erfüllen.
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