Fernerkundungsprojekt liefert Daten zur urbanen Grünausstattung


© K. Ludewig/IÖR-Media

Parkanlagen, Kleingärten und Brachflächen, aber auch Friedhöfe und Spielplätze sind Beispiele für Grün in der Stadt. Bisher fehlen allerdings valide Informationen zur bundesweiten Grünausstattung und zum Grünvolumen. Im Projekt Monitoring des Stadtgrüns: Wie grün sind bundesdeutsche Städte? werden im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung fernerkundliche Methoden für die Erfassung und stadträumlich-funktionale Differenzierung der Grünausstattung von Städten in Deutschland erforscht.

Das Ziel ist eine bundesweite Erfassung der urbanen Grünausstattung mit Daten des europäischen Raumbeobachtungsprogramms Copernicus. Mit der 10×10 Meter Auflösung der Sentinel 2 Satelliten aus Copernicus können hochaktuelle Daten erhoben und für ein Monitoring als Zeitreihen bereitgestellt werden. Unter Leitung des Projektpartners des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung ist es die Aufgabe des ILS, die sozialräumliche Bedeutung von Stadtgrün aus der Nutzerperspektive zu analysieren, um damit für ausgewählte Fallbeispiele vertiefende Monitoringansätze zu testen. In einem Projektworkshop in Dresden wurden Mitte Oktober erste Ergebnisse und Konzepte mit den teilnehmenden Städten (Bielefeld, Hanau, Leipzig, Potsdam, Schwäbisch Gmünd, Solingen, Teltow) diskutiert.

Das Foto zeigt Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Städte, sowie das Projektteam mit Vertretern des Auftraggebers BBSR, sowie die Projektpartner des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung, des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums, LUP Potsdam, sowie des ILS Dortmund.