Zeitz, Jana Friederike

Jana Friederike Zeitz, M.Sc. Geography

(area of specialisation: Urban and Regional Development Management)

Studied Geography with specialisation on Urban and Regional Development at the Department of Geography, Ruhr University Bochum.

Research interests:

  • The right to the city
  • Social and spatial inequality
  • Urban and neighbourhood development planning
  • Housing market and allocation strategies

Contact:
Phone: + 49 (0) 231 9051-244
E-Mail: jana.zeitz@ils-research.de

Job advertisement: Scientifc Director of the ILS

In conjunction with TU Dortmund University, we are looking for a person with a proven academic track record to lead the ILS—Institute for Regional and Urban Development Research. The position is linked to the W3 professorship in “Sustainable Real Estate and Land Development” at TU Dortmund University. We are seeking a leader with internationally recognized research expertise who will shape the strategic development of the ILS and drive the sustainable transformation of cities and regions. The application deadline is August 12, 2026. Further information on the requirements and the application process can be found in the job advertisement.

Wohnen macht Stadt: Junges Wohnen – Impulsgeber der Stadt- und Quartiersentwicklung

Save the Date: Die Wohnraumversorgung junger Menschen ist seit Langem ein Thema der Wohnungspolitik. Gerade Studierende und Auszubildende stehen vielerorts in Nordrhein-Westfalen vor der Herausforderung, geeigneten Wohnraum zu finden. Im Fachforum am 3. Dezember werden Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zur Wohnraumversorgung und zu den Bedarfen von Studierenden und Auszubildenden vorgestellt sowie ein quartiersbezogenes Programm und Praxisbeispiele von Bauprojekten präsentiert. Im Fokus steht die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen in angespannten Wohnungsmärkten geschaffen werden kann und welche Chancen sich daraus für lebendige Nachbarschaften ergeben. Zur Veranstaltung

Wohnen macht Stadt: Junges Wohnen – Impulsgeber der Stadt- und Quartiersentwicklung

© Adobe Stock 456761971

Donnerstag, 3. Dezember 2026
14:00-17:00 Uhr
Digital

Die Wohnraumversorgung junger Menschen ist seit Langem ein Thema der Wohnungspolitik. Während in Nordrhein-Westfalen Studierendenwohnheime
ein fester Bestandteil der Wohnraumversorgung sind, rückt seit einigen Jahren auch die Wohnsituation von Auszubildenden zunehmend in den Fokus. An vielen
Hochschul- und Wirtschaftsstandorten treffen hohe Wohnkosten auf geringe Einkommen. Studierende und Auszubildende sind daher zentrale Zielgruppen
der öffentlichen Wohnraumförderung. Das Ziel ist die Schaffung bezahlbarer und bedarfsgerechter Wohnformen mit gemeinschaftlich nutzbaren Flächen.
Die Perspektive auf „Junges Wohnen“ hat sich gewandelt: Auszubildende und Studierende gelten nicht mehr nur als zu versorgende Zielgruppe, sondern
als Bereicherung für Quartiere. Sie fördern soziale Durchmischung, setzen soziale und kulturelle Impulse und steigern so die Lebensqualität im Quartier.
„Junges Wohnen“ wird zunehmend als Teil der öffentlichen Bildungs- und Sozialinfrastruktur verstanden.

Im Fachforum werden Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zur Wohnraumversorgung und zu den Bedarfen von Studierenden und Auszubildenden
vorgestellt. Ergänzend werden ein quartiersbezogenes Programm sowie Praxisbeispiele von Bauprojekten in Nordrhein-Westfalen präsentiert, welche
„Junges Wohnen“ mit der Förderung nachbarschaftlichen Zusammenlebens verbinden. Im Fokus steht die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen in angespannten Wohnungsmärkten geschaffen werden kann und welche Chancen sich daraus für lebendige Nachbarschaften ergeben. Gemeinsam
diskutieren wir, welchen Beitrag „Junges Wohnen“ zur Quartiersentwicklung leisten kann und welche politischen, planerischen und wohnungswirtschaftlichen
Rahmenbedingungen dafür erforderlich sind bzw. wie Kooperationen zwischen verschiedenen Akteuren gelingen können.

Flyer

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Anmeldung

Bitte merken Sie sich den Termin vor. Die Anmeldung wird im Laufe des Herbsts hier möglich sein. Die Teilnahme ist kostenlos.

Zum Fachforum

Das Fachforum „Wohnen macht Stadt“ unterstützt den Dialog und den Erfahrungsaustausch von Akteuren aus den Bereichen Stadtentwicklung
und Wohnungspolitik bzw. -wirtschaft. Im Rahmen des Fachforums werden regelmäßig unterschiedliche Aspekte und Erfahrungen dieser Zusammenarbeit
anhand von Beispielen aus der Praxis diskutiert. Informationen zu früheren Veranstaltungen des Fachforums finden Sie hier.

Veranstalter

ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
Das Fachforum findet in Kooperation mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD) statt.

Kontakt

Martin Gruber
Telefon: + 49 (0) 231 9051-147
E-Mail: martin.gruber@ils-forschung.de

ILS bei der RC21-Konferenz 2026 in Wien

Vom 20. bis 22. Juli 2026 hat an der Universität Wien die internationale RC21-Konferenz „Inequalities and the City: Old Issues, New Challenges“ stattgefunden. Mit Dr. Isabel Ramos Lobato, Hannah Brill und Dr. Nils Hans und war auch das ILS vertreten. Die Konferenz brachte Stadtforscher*innen aus unterschiedlichen Ländern und Disziplinen zusammen, um aktuelle Formen urbaner Ungleichheit und neue Herausforderungen für Städte zu diskutieren. Mehr…

ILS bei der RC21-Konferenz 2026 in Wien

Vom 20. bis 22. Juli 2026 fand an der Universität Wien die internationale RC21-Konferenz „Inequalities and the City: Old Issues, New Challenges“ statt. Mit Dr. Isabel Ramos Lobato, Hannah Brill und Dr. Nils Hans und war auch das ILS vertreten. Die Konferenz brachte Stadtforscher*innen aus unterschiedlichen Ländern und Disziplinen zusammen, um aktuelle Formen urbaner Ungleichheit und neue Herausforderungen für Städte zu diskutieren.

Hannah Brill und Dr. Nils Hans präsentierten den gemeinsamen Beitrag „Between Arriving, Staying and Moving On: Migrants’ Trajectories and Negotiations of Settling Down in Germany“. Darin beschäftigten sie sich mit der Frage, welche Rolle Städte jenseits der großen Metropolen in den Migrationsbiografien von Zugewanderten spielen und wie diese das Bleiben, Weiterziehen und „Sich-Niederlassen“ aushandeln. Dr. Isabel Ramos Lobato war als Mitorganisatorin der Session „Urban transformations and educational divide“ beteiligt. Die Session nahm das Zusammenspiel von urbanem Wandel, sozialräumlicher Ungleichheit und Bildungsungleichheiten in den Blick und diskutierte unter anderem die Bedeutung von residentieller und schulischer Segregation.

9 Personen stehen vor einer Leinwand und lächeln in die Kamera.

© Shaharin Annisa

Opportunities and risks of integrating urban allotments as niche innovations into transformative, sustainable urban development

Thomas Weith and Julian Gatawis from the research group ‘Spatial Planning and Urban Design’, together with their former colleagues Jette Ostheller and Barbara Schröter, have published an article in the journal “Discover Cities”, published by Springer Nature. This article focuses on the unique role of urban gardens, particularly urban allotments. With their high variety, they represent a key component of green infrastructure, fulfilling ecological, social and productive functions. Despite this multifunctionality, they are often only marginally included into local planning and development, meaning that their ecological and social potential remains underused and their long-term development is in danger. The article also explains how urban allotments can contribute to transformative and sustainable urban development as part of integrated concepts, rather than merely as isolated pilot projects. https://doi.org/10.1007/s44327-026-00331-y. Further current selected papers can be found here.

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