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Räumliche Szenarien für das östliche Ruhrgebiet. Abschlussbericht.


Von Klaus Spiekermann u. Michael Wegener. Hrsg.: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW), Fachbereich Mobilität und Siedlungsentwicklung

Dortmund 2005, 114 S. mit zahlr. Abb., Kt. u. Literaturang.

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Im Laufe der Bearbeitung des vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW) durchgeführten Forschungsprojektes "Untersuchungen zentraler Rahmenbedingungen, Instrumente und Zielkriterien der Landesverkehrsplanung Nordrhein-Westfalen" wurde auf Anregung des Ministeriums für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen (MVEL) ein zusätzlicher Auftrag an das Dortmunder Büro Spiekermann & Wegener vergeben, mit dem die Auswirkungen einzelner Maßnahmen der Öffentlichen Hand auf die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung mit Hilfe eines stadtregionalen Simulationsmodells analysiert und sichtbar gemacht werden sollten. Die Studie ergänzt insbesondere das Teilprojekt "Instrumente zur Steuerung von Raumentwicklung und Verkehrsnachfrage" (vgl. dazu im Internet-Shop des ILS NRW: "Verkehrsentwicklung steuern? Ansatzpunkte und Grenzen staatlicher Einflussnahme. Dokumentation eines Expertenworkshops" sowie "Instrumente zur Steuerung von Raumentwicklung und Verkehrsnachfrage. Ergebnisse einer Expertenbefragung").

Die Untersuchung von Spiekermann & Wegener basiert auf dem am Institut für Raumplanung der Universität Dortmund entwickelten Simulationsmodell intraregionaler Standortwahl- und Mobilitätsentscheidungen (IRPUD-Modell), das langfristige Auswirkungen von öffentlichen Planungsmaßnahmen aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, Wohnungswesen, öffentliche Einrichtungen und Verkehr auf Siedlungsentwicklung, Verkehr und Umwelt im östlichen Ruhrgebiet vorausschätzen soll.

In Abstimmung mit dem Auftraggeber wurden 31 Maßnahmenszenarien definiert und der inhaltliche Schwerpunkt in den Bereich der Verkehrskosten sowie der Siedlungs- und Verkehrsinfrastrukturpolitik gelegt. Ziel war dabei nicht, die im Rahmen des Projektes einzeln behandelten Maßnahmen und Instrumente vollständig aufzugreifen bzw. abzubilden, sondern die Darstellung übergreifender Strategien auf der Ebene der Stadtregion exemplarisch auf ihre Wirkungen zu überprüfen.



Inhaltsverzeichnis
Vorwort

1. Einleitung

2. Modell des östlichen Ruhrgebiets
2.1 Modellüberblick
2.1.1 Theoretische Grundlagen
2.1.2  Modellstruktur
2.1.3 Teilmodelle
2.1.4 Modelldaten
2.1.5 Mögliche Planungsmaßnahmen
2.1.6   Modellergebnisse
2.1.7 Raum und Zeit
2.2 Modifizierung des Simulationsmodells
2.2.1 Externe Zonen
2.2.2 Verkehrskosten
2.2.3 Neukalibration des Simulationsmodells

3. Definition der Szenarien
3.1 Verkehrskostenszenarien
3.2 Siedlungs- und Verkehrsinfrastrukturszenarien
3.3 Kombinationsszenarien

4. Auswirkungen der Szenarien
4.1 Ergebnisse des Referenzszenarios
4.2 Ergebnisse der Verkehrskostenszenarien
4.3 Ergebnisse der Siedlungs- und Infrastrukturszenarien
4.4 Ergebnisse der Kombinationsszenarien
4.5 Vergleichender Überblick der Szenariowirkungen

5. Fazit

6. Literatur


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