ILS-TRENDS

© ILS / Carsten Nawrath
ILS-TRENDS 04/26: E-Scooterdienste als neuer Mobilitätsbaustein auf dem Weg zur multimodalen Stadt?
Seit der Einführung von E-Scooterdiensten wird kontrovers diskutiert, ob sie für die sozial-ökologische Verkehrs- und Mobilitätswende in Nordrhein-Westfalen (NRW) und andernorts Fluch oder Segen sind. In der Befürwortung steht vor allem ihr Beitrag als neue jederzeit verfügbare Mobilitätsoption im Straßenraum auf dem Weg zur „multimodalen Stadt“; also jener Vision, in der stets vielfältige Verkehrsangebote jenseits der Pkw-Abhängigkeit bereitstehen. In der Skepsis hält sich hartnäckig die Sorge, dass E-Scooterdienste vor allem umweltfreundliche Fortbewegungsarten wie das Zufußgehen oder den Öffentlichen Verkehr (ÖV) ersetzen würden oder eine neue Unfallgefahr für den Straßenverkehr darstellen. Während einige Kommunen auf eine gezielte Integration der E-Scooter in bestehende Verkehrsabläufe setzen, greifen andere zu restriktiven Maßnahmen bis hin zu Verboten.
Dieses ILS-TRENDS möchte zur Versachlichung der Debatte beitragen, indem es die Alltagsmobilität der Nutzenden von E-Scooterdiensten und deren Potenzial für eine stärkere Multimodalität betrachtet.
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