Published on: 11. May 2026
Handlungsempfehlungen zur Konzeption von integrierten Mobilitätskonzepten für Neubauquartiere
Wie lassen sich Mobilitätskonzepte für Neubauquartiere systematisch entwickeln und erfolgreich umsetzen? Welche Schritte und Instrumente sind dabei entscheidend?
Diese Fragen standen im Zentrum der Veranstaltung „Handlungsempfehlungen zur Konzeption von integrierten Mobilitätskonzepten für Neubauquartiere“ am 5. Mai 2026 im Bennohaus in Münster, die die ILS-Wissenschaftler*innen Thomas Klinger und Annika Schröder gemeinsam mit Tobias Bödger vom Zukunftsnetz Mobilität NRW organisiert haben.
Gisela Stete (StetePlanung / INOVAPLAN) stellte den druckfrischen Leitfaden „Zukunftsorientierte Mobilität in neuen Quartieren“ vor. Er beinhaltet praktische Empfehlungen zum Entwicklungsprozess, zu den Instrumenten und den Bausteinen eines quartiersbezogenen Mobilitätskonzeptes.
Der anschließende Vortrag von Dr. Birgitta Plass (Stadt Arnsberg) zum Projekt „Wohnen und Leben am Müggenberg“ vermittelte, wie Akteur*innen vor Ort die einzelnen Maßnahmen eines Mobilitätskonzeptes (z. B. Mieter*innen-Ticket oder Quartiersgaragen) ganz konkret aushandeln.
In interaktiven Fishbowl-Diskussionen stellten die Teilnehmenden schließlich heraus, was es braucht, um quartiersbezogene Mobilitätskonzepte umzusetzen: Mutige Entscheidungen, gute Beteiligungsformate und die Kommunikation der positiven Effekte (z. B. Aufenthaltsqualität, Verkehrssicherheit, Klimaanpassung).
Spannende Erkenntnisse aus Praxis und Forschung zur Umsetzung, Wirkung und Übertragbarkeit von quartiersbezogenen Mobilitätskonzepten stehen auch bei der letzten Veranstaltung der Reihe am 19. Juni in Köln im Mittelpunkt. Die Anmeldung ist hier möglich.
Mit dabei sind dann Katharina Nettersheim, Inga Molenda (Zukunftsnetz Mobilität NRW), Hanna Wagener, Gerfried Edelmann (Wissenschaftsstadt Darmstadt), Isabelle Hirschmann (Heag mobilio), Simon Werschmöller, Marcus Klein (SET mobility lab, Goethe-Universität Frankfurt), Ascan Egerer (Stadt Köln), Thomas Klinger und Annika Schröder (ILS).
Das Projekt NaMoLi III wird von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Goethe-Universität Frankfurt am Main, HEAG mobilo und ILS Research durchgeführt und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
Modified on: 11. May 2026








