Citizen Science

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Citizen Science2019-05-24T12:03:28+02:00

Citizen Science

Wissenstransfer umfasst im ILS die enge Verknüpfung von Grundlagen- und Anwendungsforschung sowie den interaktiven Dialog mit der Fachpraxis und der interessierten Öffentlichkeit. Über die Aufbereitung und Kommunikation komplexer Forschungsergebnisse hinaus sind gerade in der Stadt- und Raumforschung das spezifische Erfahrungs- und Anwendungswissen der Praxis und Nutzer/innen von besonderer Bedeutung. Hinzu kommen neuere Formen der Beteiligung gesellschaftlicher Akteure beispielsweise bei der Erhebung und Auswertung von Daten sowie der aktiven Mitgestaltung des Forschungsprozesses. Im angelsächsischen Raum wurde dafür der Begriff Citizen Science geprägt.

Das ILS realisiert eine Vielzahl von Projekten, die einen expliziten Anwendungsbezug haben, den fachlichen Austausch und die Netzwerkbildung zwischen praxisrelevanten Akteuren und der Wissenschaft fördern oder die Wirkung wissenschaftlicher Ergebnisse in der praktischen Anwendung untersuchen.

Darüber hinaus beteiligt sich das ILS an Citizen Science-Projekten. Wie die Einbindung von gesellschaftlichen Akteuren in die Erkenntnisgewinnung konkret aussehen kann, lässt sich beispielhaft anhand des Exponats „Kluge Städte“ auf der MS Wissenschaft aus dem Wissenschaftsjahr 2015 zur Zukunftsstadt zeigen. Das Exponat wurde nach dem Ende der Ausstellung in der Cafeteria des ILS in Dortmund aufgebaut. Kernstück des Exponats ist die senseBox, ein Do-it-yourself-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen, die Umweltdaten zu Klima, Luftqualität, Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und vieles mehr messen kann. Das ILS beteiligt sich ferner an dem langfristig angelegten Citizen Science Projekt OpenSenseMap des Instituts für Geoinformatik (WWU Münster) und hat einen eigenen Sensor am Gebäude des ILS in Dortmund installiert.

Veranstaltung

Colloquium Series 2019/2020, Talk 2: „Impact of the Sharing Economy on Local Housing Markets“, 29. Oktober 2019, ILS, Dortmund.
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Pressemitteilung

In Kommunalen Laboren sozialer Innovation (KoSI-Labs) werden neue Konzepte für Kommunen entwickelt, um strukturelle Herausforderungen zu bewältigen. Wie erfolgreiche Kooperation in diesen Innovationslaboren gestaltet werden sollte und verstetigt werden kann, hat ein Forschungsverbund untersucht.
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Call for Papers

für das Annual Meeting of the American Association of Geographers vom 6. cis zum 10. April 2020 in Denver. Thema: „What about the people? Towards an understanding of perceived accessibilities“. Frist: 23. Oktober 2019.
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Abschluss von DoNaPart

Reallabore schaffen niedrigschwellige Experimentierfelder für den Wandel im Quartier. Die Erfahrungen mit diesem Ansatz im Dortmunder Stadtteil Westerfilde-Bodelschwingh sowie in anderen Reallaboren wurden am vergangenen Freitag auf der Abschlusstagung des Projekts DoNaPart diskutiert.
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