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Aktuelle Meldungen
VERÖFFENTLICHUNG
ILS-TRENDS. Ausgabe 1/2018: Soziale Mischung in Quartieren
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VERANSTALTUNGSBERICHT
11.01.2018 - LebensWert Wasser – Wie verbindet Wasser NRW und die Welt?
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FACHPUBLIKATION
Siedentop, Stefan; Zakrzewski, Philipp; Stroms, Peter (2018): A Childless Urban Renaissance? Age-Selective Patterns of Population Change in North American and German Metropolitan Areas.
In: Regional Studies, Regional Science, Vol. 5, H. 1, S. 1–20. doi: 10.1080/21681376.2017. 1412270.
Weitere aktuelle Fachbeiträge finden Sie hier.
VERANSTALTUNG
2. Werkstatt: Konzeptentwicklung „Kommunale Labore sozialer Innovation“, 22. Februar 2018, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund.
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VERANSTALTUNG
Symposium „Themenkarrieren in der Planungswissenschaft“, 07. Februar 2018, Rudolf-Chaudoire –Pavillon, Campus Süd der TU Dortmund.
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FACHPUBLIKATION
Ramos Lobato, Isabel (2017): “I do not want to poach pupils from other schools” – German Primary Schools and their Role in Educational Choice Processes.
In: Belgeo, 2-3/2017, doi: 0.4000/belgeo.19131.
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FACHPUBLIKATION
Jansen, Hendrik (2017): Suburban Infill to Redevelop Suburbia—Retrofitting Post-Suburban Business Locations in the Zürich Metropolitan Area as a Component of Growth Management.
In: Urban Planning, Jg. 2, Nr. 4, S. 10–24. doi: 10.17645/up.v2i4.1092. Weitere aktuelle Fachbeiträge finden Sie hier.
PRESSEMITTEILUNG
Städtebauförderung ist zentral für die Stadtentwicklung! PDF-Datei
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FACHPUBLIKATION
Schmidt, Stephan; Fina, Stefan; Siedentop, Stefan (2017): How Effective are Regions in Determining Urban Spatial Patterns? Evidence from Germany. In: Journal of Urban Affairs, online first.
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THESENPAPIER
Zimmer-Hegmann, Ralf; Hans, Nils; Wallraff, Mona (2017): Stadtentwicklung vor neuen Herausforderungen? – Thesen zur inhaltlichen und instrumentellen Weiterentwicklung der Städtebauförderung. Dortmund.
Das aktuelle Thesenpapier finden Sie zudem hier.
FACHZEITSCHRIFT
„Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“. Das Heft 6.2017 zum Themenschwerpunkt "Ehrenamtliches Engagement in schrumpfenden Regionen" ist erschienen.
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VERÖFFENTLICHUNG
ILS-TRENDS. Ausgabe 2/2017: Wachsende Städte, junge Quartiere – Alterssegregation durch Reurbanisierung?
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CALL FOR PAPERS
Neue Herausforderungen für eine Integrierende Stadtentwicklung. Ein Special Issue der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“.
Deadline: 31.05.2018 PDF-Datei
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CALL FOR PAPERS
Planung im Wandel – von Rollenverständnissen und Selbstbildern. Schwerpunktheft der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“.
Deadline: 15.04.2018 PDF-Datei
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FACHPUBLIKATION
Nadler, Robert (2017): The Elephant in the Room. Über das Verhältnis von demographischem Wandel, Daseinsvorsorge und zivilgesellschaftlichem Engagement in Deutschland. In: Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning, Jg. 75, H. 6, S. 499–512.
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FACHPUBLIKATION
Weck, Sabine (2017): ‘Together Apart’ or ‘Apart Together’? – Middle-Class Parents’ Choice of Playgrounds and Playground Interactions in Socially Diverse Neighbourhood In: Social & Cultural Geography, online first.
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JOHANNES-RAU-FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT
Die aktuelle Info- Broschüre mit den 12 Thesen zur JRF finden sie hier.
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ILS-JOURNAL Nr. 3/2015

Hrsg.: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH
Dortmund 2015, 12 S. mit Abb. u. Fotos

ISSN: 1867-6790

Digital hier erhältlich (PDF-Grafik PDF-Datei, 13,7 MB)


Viele deutsche Großstadtregionen sehen sich derzeit einem Wachstumsdruck ausgesetzt, der vor ein paar Jahren noch unvorstellbar schien. Wir blicken auf ein Jahrzehnt zurück, in dem die Diskurse der Raum- und Stadtentwicklungspolitik in Deutschland – zu Recht – von den Möglichkeiten eines gelingenden „Schrumpfens“ dominiert waren. Inzwischen stellt sich die Situation allerdings verändert dar: Die Zuwanderung in die großen Städte und in deren Umland – sei es durch Bildungswandernde, Mittelschichtsfamilien, Kreative oder auch Flüchtlinge – stellt neue Fragen nach dem „Wie“ und „Wo“ eines sozial, ökonomisch und ökologisch verantwortbaren städtischen Wachstums.

Der Schrumpfungsdiskurs ist damit aber keinesfalls abgelöst. Auch in Zukunft wird die Gleichzeitigkeit von Wachstum und Schrumpfung die raum- und stadtstrukturelle Entwicklung in Deutschland prägen. Der demografische Alterungsprozess wird sich fortsetzen und spürbar sein, auch in den Wachstumsregionen. Die Erkenntnisse der Migrationsforschung legen zudem nahe, dass insbesondere höher verdichtete Regionen mit ihren kulturellen Anknüpfungspunkten, Netzwerken, offeneren Wohnungsmärkten und Erwerbschancen das Ziel von Flüchtlingen sein werden. Die Schrumpfung ländlicher und altindustrieller Räume wird daher allenfalls gedämpft, nicht aber umgekehrt.

Wie aber lässt sich regional differenziert Wachstum gestalten? Wie lassen sich Fehler vermeiden, die etwa zur Zeit der Wende oder in den 1960er- und 1970er- Jahren gemacht wurden? Es irritiert, wenn heute wieder Stimmen zu vernehmen sind, die zumindest ein befristetes Abrücken von den fachlichen Standards eines qualitätsorientierten Städte- und Wohnungsbaus empfehlen. Sicher, die Bewältigung der Flüchtlingskrise bedarf zunächst unmittelbarer, auch provisorischer Unterbringungs- und Versorgungsleistungen. Akutes Handeln muss aber verknüpft sein mit längerfristig orientierten Lösungen für eine integrative Stadtentwicklung und inklusive Stadtgesellschaft. Dafür sind jetzt die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen.



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