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Aktuelle Meldungen
PRESSEMITTEILUNG
Viele wollen zurück aufs Land.
Seit der Jahrtausendwende ist bundesweit jeder fünfte Abgewanderte in seinen Heimatkreis zurückgekehrt.
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JURY-PREIS
Caroline Baumgart und Stefan Kaup haben den Jury-Preis der Association of Geographic Information Laboratories in Europe (AGILE) in Wageningen gewonnen. Das Poster „Design of a multi-thematic small-scale community data panel“ zeigt die methodische Herangehensweise des ILS-Kommunalpanels.
VERANSTALTUNG
11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik „10 Jahre Leipzig-Charta — für eine nachhaltige europäische Stadt“, 12.-14. Juni 2017 in Hamburg. Der diesjährige Bundeskongress wird vom ILS fachlich begleitet.
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FACHPUBLIKATION
Berger, Christian; Rosentreter, Johannes; Voltersen, Michael; Baumgart, Caroline; Hese, Sören; Schmullius, Christiane (2017): Spatio-Temporal Analysis of the Relationship between 2D/3D Urban Site Characteristics and Land Surface Temperature. In: Remote Sensing of Environment Jg. 193, S. 225‒243.
Weitere aktuelle Fachbeiträge finden Sie hier.
VERÖFFENTLICHUNG
ILS-JOURNAL. Ausgabe 1/2017: „Wandel urbaner Mobilitäten – Herausforderungen für die raumwissenschaftliche Mobilitätsforschung“.
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VERÖFFENTLICHUNG
ILS-TRENDS. Ausgabe 1/2017: Der regionale Wohnungsmarkt der Stadt Aachen: grenzenlos oder begrenzt?
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FACHPUBLIKATION
Tippel, Cornelia; Plöger, Jörg; Becker, Anna (2017): ‘I Don’t Care About the City’ – The Role of Connections in Job-Related Mobility Decisions of Skilled Professionals.. In: Regional Studies, Regional Science, Jg. 4, H. 1, S. 94–108.
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NETZWERKFORSCHUNG
Am 4. Mai 2017 erfolgte die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung (DGNet). Bettina Lelong wurde in den Vorstand gewählt.
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PROJEKTWEBSEITE
1. Werkstatt des "KoSI-Lab"-Projekts ‒ Einführung in Kommunale Labore sozialer Innovation, am 27. Juni 2017 im ILS in Dortmund. PDF-Datei
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FGW-DOKUMENTATION
Ein Rückblick auf das NRW-Dialogforum 2016 sowie das Video zur Podiumsdiskussion „Integration und Migration im urbanen Raum“ sind online!
VERANSTALTUNG
Städtebauliches Kolloquium Sommer 2017 „Junges Ruhrgebiet: attraktiv und cool“ am 20. Juni 2017, Rudolf Chaudoire Pavillon, TU Dortmund.
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FACHPUBLIKATION
Weitkamp, Alexandra; Köhler, Tine; Ortner, Andreas (2017): Bodenwertermittlung – Eine automatisierbare Aufgabe? In: Flächenmanagement und Bodenordnung, H. 1. Weitere aktuelle Fachbeiträge finden Sie hier.
FACHPUBLIKATION
Nadler, Robert (2017): Plug&Play Places: Zur subjektiven Standardisierung von Orten in multilokalen Lebenswelten. In: Berichte. Geographie und Landeskunde 2017, Jg. 2015, Bd. 89, H. 4, S. 337-354.
GRÜNE INFRASTRUKTUR
Präsentationen zu verschiedenen Themen der internationalen Konferenz „Panacea Green Infrastructure?“ jetzt online!
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FACHPUBLIKATION
Lelong, Bettina; Nagel, Melanie (2017): Stadtpolitik aus der Netzwerkperspektive. Analysen urbaner Politikprozesse in Hamburg, Mönchengladbach und Stuttgart..
In: RaumPlanung 189, H. 1 − 2017, S. 15−21.
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FACHPUBLIKATION
Mell, Ian; Allin, Simone; Reimer, Mario; Wilker, Jost (2017): Strategic green infrastructure planning in Germany and the UK: a transnational evaluation of the evolution of urban greening policy and practice. In: International Planing Studies, published online 15. Feb. 2017, S. 1-17. Weitere Fachbeiträge finden Sie hier.
FACHPUBLIKATION
Taubenböck, Hannes; Standfuß, Ines; Wurm, Michael; Krehl, Angelika; Siedentop, Stefan (2017): Measuring morphological polycentricity - A comparative analysis of urban mass concentrations using remote sensing data.
In: Computers, Environment and Urban Systems, Jg. 64, S. 42–56.
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CALL FOR PAPERS
Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen. Schwerpunktheft der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“
Deadline: 31.08.2017 PDF-Datei
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JOHANNES-RAU-
FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT

Hier finden Sie alles über die JRF, die Institute, die Leitthemen, aktuelle Meldungen und Veranstaltungshinweise.
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w e i t e r e  M e l d u n g e n . . .
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ILS-JOURNAL Nr. 2/2015

Hrsg.: ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH
Dortmund 2015, 12 S. mit Abb. u. Fotos

ISSN: 1867-6790

Digital hier erhältlich (PDF-Grafik PDF-Datei, 9,8 MB)


„Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich in Städten“ – in Politik, Medien und Gesellschaft ist dies fast schon ein Glaubenssatz. Trotz einiger kritischer Stimmen zur Unschärfe des wissenschaftlichen Konzepts der Urbanisierung und der Validität des von internationalen Institutionen veröffentlichten Datenmaterials zur urbanen Bevölkerung besteht kein Zweifel daran, dass in Zukunft immer mehr Menschen in städtisch geprägten Siedlungsräumen leben werden. Die Urbanisierung wird zu Recht als einer der großen Vektoren des globalen Wandels bezeichnet und das zu Beginn des 21. Jahrhunderts Beobachtete unterscheidet sich von früheren Verstädterungsphasen in Maßstab und Dynamik markant. Die Weltbank schätzt, dass etwa ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung auf nur 0,3 % der Gesamtfläche des Planeten erbracht wird. Megaurbane Regionen wie New York und Tokio erwirtschaften ein höheres Inlandsprodukt als Kanada oder Spanien. Das Bevölkerungswachstum vieler Metropolen des globalen Südens ist rasant und übersteigt zum Teil Werte von über 2 % pro Jahr. Städte werden zugleich für drei Viertel des weltweiten Ressourcenverbrauchs und 80 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich gemacht, obwohl die bebauten Flächen schätzungsweise nur etwa zwei bis drei Prozent der Landfläche der Erde beanspruchen.

Die Wirkungen dieser ungeahnten räumlichen Konzentration von Menschen, Kapital, Wirtschaftsleistung und baulichen Artefakten auf unser soziales Zusammenleben, die regionalen und globalen Umweltbedingungen und die Ökonomie sind kaum absehbar und ein Ende dieses Prozesses ist nicht in Sicht. Es verwundert daher nicht, dass die Bewertungen der Urbanisierung äußerst ambivalent ausfallen – anzutreffen sind große Hoffnungen wie auch vielfältige Ängste und Befürchtungen. So gelten Städte als Kristallisationspunkte des sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Fortschritts, als „Labore der Zukunft“. In ihnen lassen sich das Wohnen und Arbeiten, die Bildung und Versorgung ressourcensparender realisieren als in ländlichen Gebieten. Zugleich sind sie Orte, an denen Armut, soziale Ungleichheit, Unsicherheit und Konflikte sowie die ökologischen Folgewirkungen von ressourcenintensiven Lebens- und Konsumstilen offenbar werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Neues aus der Forschung
  • Nachwuchsförderung/Personalia
  • Projektergebnisse
  • Kurznachrichten
  • 5R – Netzwerk
  • Veranstaltungshinweise/Neuerscheinungen/Impressum


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