Transformation urbaner Mobilität

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Transformation urbaner Mobilität2019-10-09T13:20:25+02:00

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Transformation urbaner Mobilität

Im Zuge gesellschaftlicher, raumstruktureller und technologischer Veränderungen lässt sich ein dynamischer Wandel urbaner Mobilität feststellen. Neue Antriebstechnologien, Sharing-Konzepte, Vernetzung von unterschiedlichen Systemen und Digitalisierung ermöglichen prinzipiell nachhaltigere Mobilitätsoptionen, aber gleichzeitig hat der motorisierte Verkehr zunehmend negative Auswirkungen auf Umwelt- und Energiebilanzen und damit auf die Lebensqualität. Somit sind die Umsetzung einer Mobilitätswende und die Erreichung von nationalen und internationalen Klimaschutzzielen zentrale Zukunftsaufgaben. Ausgehend von der Beobachtung, dass Erfolge in der Transformation zu einer postfossilen Mobilität bisher ausgeblieben sind, untersuchen wir die Wechselwirkungen von Raum- und Infrastrukturentwicklungen und dem individuellen Verkehrsverhalten. Ziel des Forschungsschwerpunkts ist es, Mobilität als zentralen Indikator zum Verstehen von Gesellschaften zu untersuchen, Verhaltensmuster zu erklären und individuelle Entscheidungsprozesse abzubilden. Dabei stehen neben der bedürfnisgerechten und energieeffizienten Gestaltung von (Verkehrs-) Infrastrukturen auch die Minimierung negativer Folgen für Mensch und Umwelt im Fokus der Betrachtung.

ILS-Forschungsprojekte

Ansprechpartner für den Forschungsschwerpunkt:
Prof. Dr.-Ing. Stefan Siedentop (kommissarisch)
Telefon: + 49 (0) 231 9051-100
E-Mail: stefan.siedentop@ils-forschung.de

Veranstaltung

Städtebauliches Kolloquium Winter 2019/2020 am 10. Dezember 2019 im Hörsaalgebäude HKW 1, RWTH Aachen.
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Veranstaltung

Akteure & Kooperationen – wie gelingt ein regionaler Ausgleich von Nutzen und Lasten der Siedlungsentwicklung? Städtebauliches Kolloquium Winter 2019/2020 am 17. Dezember 2019 im Rudolf Chaudoire Pavillon, TU Dortmund, unter anderem mit Ergebnissen aus dem Projekt NEILA.
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Arm und doch integriert?

Ein Forschungsprojekt hat soziale Netzwerke in benachteiligten Stadtteilen untersucht. Ein Ergebnis: Auch einkommensarme Bewohnerinnen und Bewohner können auf ein ausgeprägtes Unterstützungsnetzwerk zurückgreifen. Der Abschlussbericht des Projekts „Soziale Integration im Quartier“ ist nun erschienen.
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Call for Papers and Participation

für den wissenschaftlichen Workshop „Airbnbing the city – effects of the global access to local housing”. Frist ist der 8. Dezember 2019.
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