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Auswirkungen von Public-Private-Partnership am Beispiel von Schulbauten.

Von Monica Böttger-Pollmanns. Hrsg.: Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen des Landes Nordrhein-Westfalen (ILS NRW)
Aachen 2007, 72 S. mit zahlr. Abb. u. Fotos - ILS-NRW-Schriften Bd. 207

ISBN: 3-8176-6207-6

Zahlreiche Projekte im In- und Ausland machen deutlich, dass die angespannte Haushaltssituation und die durch Personalabbau verminderte Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltungen neue Lösungen für staatliche Pflichtaufgaben erzwingen.

Am Beispiel von verschiedenen Schulbauten wurde untersucht, ob bei Public Private Partnership-Objekten Qualitätsunterschiede zu anderen öffentlichen Bauten erkennbar sind, wobei die Art der Projektabwicklung genauso eine Rolle spielte wie die baukulturellen und gestalterischen Aspekte. Die Untersuchung erfolgte auf der Basis von Literaturauswertungen, Expertengesprächen und Projektbesichtigungen.

Erkennbar ist eine deutlich gesteigerte Prozessqualität durch Nutzung von Projektsteuerungsinstrumenten und eine Steigerung der Zufriedenheit der Nutzenden durch ihre frühzeitige Einbindung. Die Bauten sind als optisch gelungen einzuschätzen und wirken sehr gepflegt, sodass positive Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler festgestellt werden konnten.

Ansätze zu einer neuen Planungs- und Baukultur sind noch wenig konkret und entstehen eher zufällig.

Das Forschungsvorhaben wurde im Oktober 2007 abgeschlossen.

 

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
 
2. Grundlagen und Definitionen
2.1   Grundlagen der Untersuchung
2.2 Definition des Begriffs Public Private Partnership für das Forschungsvorhaben
2.3 Beispielhafte Darstellung einer Projektstruktur
2.4 Verschiedene Projektverfahren
2.5 Entwicklung von PPP-Verfahren, gesetzliche Rahmenbedingungen, Unterstützung durch staatliche Institutionen
2.6 Qualitätsbestimmung und Kontrolle
 
3. Instrumente zur Sicherung von baukultureller Qualität
3.1 Qualität durch gesetzliche und administrative Regeln
3.2 Qualität durch Menschen
3.3 Qualität durch Gremien und durch berufsständische Vertretungen
3.4 Qualität durch Initiativen
3.5 Qualität durch Wettbewerbe, Perspektivwerkstätten, Programme, Architekturzentren
3.6 Darstellung baukultureller Qualität in den Medien
3.7 Schlussfolgerung zum Themenfeld Qualität
 
4. Sicherung der Prozessqualität in PPP – Verfahren
4.1 Qualität des Verfahrens
4.2 Qualität durch Einbindung der Nutzer und des Beraterteams sowie eines Lenkungsgremiums
4.3 Qualität des Gebäudes und seiner Einbindung in das Umfeld
4.4 Qualitätssicherung im Entwurf, im Planungsverfahren
4.5 Qualität durch richtige Bewertung von „guten Entwürfen“
4.6 Qualität durch ergebnisorientierte Ausschreibungen
4.7 Qualität in der Kosten- und Terminplanung
4.8 Qualität während des Betriebes
4.9 Qualitative Anforderungen an den heutigen Schulbau
 
5. Projektbeispiele
5.1 Grundlagen für die Auswahl der Projekte
5.2 Darstellung der Projekte
 
6. Auswertung der Projekte, Anwendung von Instrumenten zur Qualitätssicherung
6.1 Gesetzliche und administrative Regeln
6.2 Qualität durch Menschen/Fachkundiges Personal
6.3 Qualität durch Gremien oder berufsständische Vertretungen und Initiativen
6.4 Qualität durch Wettbewerbe, Perspektivwerkstätten, Infozentren sowie Öffentlichkeitsarbeit
6.5 Qualität des Verfahrens
6.6 Qualität des Gebäudes und Einbindung in das Umfeld, Qualität in Dimensionen
6.7 Materielle und betriebliche Qualität des Bauwerkes
6.8 Anforderungen an den heutigen Schulbau
6.9 Qualitätsziele der Auftraggeber und der Nutzer
6.10 Bewertung einzelner Aspekte
 
7. Auswertung der Interviewbögen, Statements der Akteure
7.1 Auslöser für die Projekte
7.2 Zeitliche und finanzielle Mehraufwand
7.3 Qualitätsanforderungen
7.4 Abschließende Einschätzung
 
8. Schlussfolgerungen
8.1 Erfolgsfaktoren für PPP – Projekte
8.2 Darstellung unterschiedlicher Ziele
8.3 Gestalterische, baukulturelle Qualität
 
9. Anhang
9.1 Interviewbögen
9.2 Literaturverzeichnis


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