Stadtentwicklung und Städtebau
Im Forschungsschwerpunkt „Stadtentwicklung und Städtebau“ werden Bedingungen, Einflussfaktoren und Logiken der baulichen Gestaltung von Stadt thematisiert und vor allem in ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht untersucht. Städtebau wird dabei im Sinne eines integrierenden Ansatzes verstanden und bezieht sich auf die baulich-räumliche Dimension der Stadtentwicklung, die wiederum in einer komplexen Wechselbeziehung mit anderen Dimensionen der Stadtentwicklung steht. Daraus ergibt sich die Herausforderung, dass Städtebau heute sowohl auf aktuelle gesellschaftliche als auch klimatische Entwicklungen reagieren muss. Zwei Themen gliedern die ILS-Forschungen zu diesem Schwerpunkt:
Siedlungsflächenentwicklung und Nutzungskonkurrenzen in der Stadtregion
Beim ersten Thema stehen Fragen der Siedlungsflächenentwicklungen im Mittelpunkt des Interesses, die mit dem besonderen Fokus auf bestehende und zukünftige Nutzungskonkurrenzen bearbeitet werden. Untersucht werden dabei zum einen die ökonomische Effizienz und die fiskalischen Wirkungen der Siedlungsflächenentwicklung im Sinne einer über betriebswirtschaftliche Rentabilitätsfragen hinausgehenden Forschung, in der auch Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Zum anderen sollen die Anforderungen an die Ausgestaltung von Prozessen der Siedlungsflächenentwicklung behandelt werden, die sich aus den Veränderungen gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und aus den anhaltenden Nutzungskonkurrenzen um Flächen ergeben.
Ansprechpartnerin:
Andrea Dittrich-Wesbuer
Telefon: + 49 (0) 231 9051-272
E-Mail:
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Bestandsentwicklung und Symbolik der gebauten Umwelt
Das zweite Thema des Forschungsschwerpunkts widmet sich der gebauten Umwelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich zum einen mit der Frage, welche Anpassungsprozesse aufgrund veränderter Lebensweisen, technischer Neuerungen, zukünftiger Flächeninanspruchnahmen und des Klimawandels bei der Gestaltung der baulich-räumlichen Substanz notwendig werden. Zum anderen werden die Produktion von Gebäuden und Stadträumen mit symbolischer Bedeutung im Kontext des Städtewettbewerbs, neue Beteiligungs- und Kooperationsformen bei der Planung öffentlicher Bauten sowie der Wandel im Umgang mit der historischen Bausubstanz erforscht.
Ansprechpartnerin:
Runrid Fox-Kämper
Telefon: + 49 (0) 241 4099 45-11
E-Mail:
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